Archiv für die Kategorie ‘Sportgeschichte(n)’

Berliner Turnerbund: Am Anfang stand der Wille zur Einheit.

Sonntag, 11. November 2012

 

Gründerjahre von 1945 – 1950

 

Als einer der letzten Berliner Sportverbände gründete sich der Berliner Turnerbund am 8. Januar 1950. Eine lange Zeit bis zur Gründung, waren doch gerade gegenüber den Turnern und Turnerinnen politische und ideologische Vorbehalte nicht nur von den alliierten Militärbehörden, sondern auch von den anderen Sportverbänden immer wieder vorgebracht worden. Die besondere Nähe der früheren Deutschen Turnerschaft zum Dritten Reich und seinem Führer gleich 1933 beim Deutschen Turnfest in Stuttgart, der reibungslose und eilfertige Übergang des damals größten Sportverbandes der Welt in den NS Reichsbund für Leibesübungen sowie die aus der Turnbewegung stammende und sofort von den Nazis übernommenen Vereinsdietwarte zur völkisch-ideologischen Erziehung aller Sportlerinnen und Sportler erschwerten die Zusammenarbeit in der Nachkriegszeit und standen für eine noch nicht bewältigte Vergangenheit. So fielen gerade die Turnvereine als Hort des Faschismus und Militarismus unter das alliierte Vereinsverbot und die Auflösung aller Gliederungen des früheren NS Reichsbundes für Leibesübungen.

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La Hasenheide Berlinoise

Samstag, 10. November 2012

 

La Hasenheide berlinoise est, pour le sport du mouvement au niveau international, un sol historique – inséparablement lié au nom du Docteur h.c. Friedrich-Ludwig Jahn.

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The Berlin Hasenheide

Samstag, 10. November 2012

 

The Berlin Hasenheide is ‚historical’ ground for international sport and is closely associated with the name Dr. Hon. Friedrich-Ludwig Jahn. Jahn came to Berlinin 1809 and taught at theGrauenKosterHigh Schoolan the Plamann Education Institute. In the fall of 1810  he founded together with Friedrich Friesen the “German Federation” which was seeking a national and political union.

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Die Berliner Hasenheide

Samstag, 10. November 2012

 

Die Berliner Hasenheide – erster Turnplatz Deutschlands

 

Im Jahr 2011 sind 200 Jahre seit der Eröffnung des ersten öffentlichen Turnplatzes Deutschlands – höchstwahrscheinlich der Welt – vergangen. Ein Grund, sich mit diesem Ereignis und dem jetzigen Zustand der Erinnerungsstätten in der Berliner Hasenheide auseinanderzusetzen.

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200 Jahre Turnplatz Hasenheide 2011 (Foto: Nippe)

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Die Olympischen Spiele der Antike

Samstag, 10. November 2012

1.200 Jahre gefeiert und 1.000 Jahre vergessen

 Die Geschichte der Olympischen Spiele ist uralt. Schenkt man den frühen griechischen Sagen Glauben, dann wurden bereits zwei- bis dreitausend Jahre vor unserer Zeitrechnung zu Ehren des Gottes Zeus Wettspiele im heiligen Bezirk von Olympia veranstaltet. Am Zeustempel in Olympia sind Herakles und Pelops abgebildet, in denen man die Begründer der Spiele vermutet. Die Wettspiele schienen lange Zeit in Vergessenheit geraten zu sein, denn erst im 8. Jahrhundert v. Chr. drang wieder eine Kunde darüber an das Licht der Öffentlichkeit. Der Peloponnes wurde zu dieser Zeit fortwährend von Kriegen heimgesucht. Die griechischen Staaten waren untereinander verfeindet. Der Hass zwischen den großen Stadtstaaten, insbesondere zwischen Athen und Sparta, wurde sorgsam gehütet und durch immer neue Feindlichkeiten genährt.

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Olympia – heute  ein Ort für die Entzündung des Olympischen Feuers

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