Archiv für die Kategorie ‘Sportgeschichte(n)’

Sportjugend in den Geschichtsbüchern: Flaggenhissung am 2./3. Oktober 1990 vor dem Reichstag in Berlin

Sonntag, 30. Juni 2013

 

 

 

 

 

Als einer der Höhepunkte der „Wiedervereinigungsfeier“ in der Nacht vom 2. zum 3. Oktober 1990 wurde um Null Uhr unter dem vom Schöneberger Rathaus übertragenen Läuten der Freiheitsglocke die Bundesflagge vor dem Reichstag aufgezogen. Ein wahrhaft historisches Ereignis, dem Hunderttausende beiwohnten, das in alle Welt übertragen wurde und in den Geschichtsbüchern mit 14 Jugendlichen aus West und Ost verbunden bleibt, die diesen ersten offiziellen ‚Staatsakt’ im wieder vereinten Deutschland vornehmen durften. Es waren junge Sportler und Sportlerinnen aus den ehemals getrennten Stadtteilen West- und Ostberlins, die von der Jugendorganisation des Landessportbundes Berlin im Auftrage des Bundesinnenministeriums ausgewählt wurden.

(weiterlesen …)

Der Arzt, der Leibesübungen förderte

Mittwoch, 26. Juni 2013

Vor 150 Jahren wurde Prof. Dr. August Bier geboren

August Bier_0002

Er war ein genialer Chirurg und weltweit bekannter Arzt: Aber August Bier hatte auch enge Beziehungen zum Sport und ist seit 1921 Namensgeber der „August-Bier-Plakette“ der Deutschen Sporthochschule Köln.  Vor 150 Jahren, am 24. November 1861 wurde er in Helsen/Bad Arolsen geboren und ging in Korbach zur Schule. Nach dem Medizinstudium in Berlin, Leipzig und Kiel arbeitete er an den Universitätskliniken in Kiel, Greifswald und Bonn. Von 1908 bis zu seiner Emeritierung 1932 leitete er die Chirurgische Klinik in der Berliner Ziegelstraße.  

 

(weiterlesen …)

60 Jahre Landessportbund Berlin

Sonntag, 11. November 2012

 

Am 29. Oktober 1949 wurde der Landessportbund Berlin als „Sport-Verband Groß-Berlin“ im Festsaal des alten Amerikahauses in der Kleiststraße gegründet. Im Vordergrund der Zusammenkunft von Vertretern aus 173 lizenzierten Vereinen und 22  gerade gegründeten Fachverbänden stand das Wollen, nach den kurzen Jahren des Wiederaufbaus einer zu großen Teilen zerstörten Stadt und der gerade überstandenen Blockade des Westteils  das sportliche Miteinander in selbstgewählten Vereinen eigenständig – abseits kommunaler Sportprogramme und politischer Bevormundung – zu stärken und die Kontakte der von politischer Teilung bedrohten Berliner Bevölkerung zumindest untereinander bei Sport und Spiel nicht abbrechen zu lassen. Die Gründung des Sportverbandes war auch eine Reaktion auf das Vorhaben der östlichen Seite, die Vereine der drei westlichen Sektoren unter dem „Deutschen Sportausschuss“  zu vereinnahmen. Die politische Trennung zwischen Ost und West, der Kalte Krieg und von Agentenangst und Gegeneinander geprägten Auseinandersetzungen standen im Mittelpunkt der ersten 40 Jahre des Landessportbundes Berlin und der geteilten Stadt.

(weiterlesen …)

Der Picasso mit der Kamera: Heinrich von der Becke

Sonntag, 11. November 2012

 

Erinnerungen an den Sportfotografen Heinrich von der Becke

HvdB2

Heinrich von der Becke

 

Mit einer kleinen Ausstellung im Lichthof des früheren „Haus des Deutschen Sports“ auf dem Gelände des Olympiaparks Berlin erinnert das Sportmuseum Berlin an das Wirken des 1997 verstorbenen Sportfotografen Heinrich von der Becke. Der „Fotograf mit der Mütze“ war in Berlin und bei internationalen Sportveranstaltungen eine bekannte Erscheinung. Von 1936 bis 1976 berichtete er von 15 Olympischen Sommer- und Winterspielen, fotografierte exklusiv für die großen Illustrierten und überregionale Tageszeitungen, u.a. auch für die Bildbände des Deutschen Sportbundes und die Olympia-Standardwerke der Deutschen Olympischen Gesellschaft. Es gibt kaum einen großen Namen des Weltsports, der nicht in seinen Bildkarteien vertreten ist.

(weiterlesen …)

Franz Lieber: Vom Turner der Hasenheide zum Berater von Abraham Lincoln.

Sonntag, 11. November 2012

Francis_Lieber

Es gibt nur wenige Deutsch-Amerikaner, deren Namen, Leben und Wirken sowohl im deutschen Brockhaus und in Meyers Konversationslexikon als auch in der Encyclopedia Britannica und in amerikanischen Nachschlagewerken zu finden ist. Neben Carl Schurz, dem Bürgerkriegsgeneral und US-Innenminister, ist das der Berliner Franz Lieber. Aus dem früheren Turner und Freiheitskämpfer in Preußen wurde in Amerika ein renommierter Jurist, Vater des internationalen Kriegs- und Völkerrechts und Berater des amerikanischen Präsidenten Abraham Lincoln.

(weiterlesen …)

Turner-Umtriebe am Wedding

Sonntag, 11. November 2012

 

 

150 Jahre TSV Berlin-Wedding am 17. Mai 2012

Titel Festschrift

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Sportfreundinnen und Sportfreunde,

ich überbringe Ihnen die Grüße des Forums für Sportgeschichte im Landessportbund und freue mich, zu Beginn Ihres Jubiläums etwas in Ihrer Vereinsgeschichte blättern zu dürfen. Erst einmal Herzlichen Glückwunsch zum 150. Geburtstag. Wenn ich mich so umschaue, sehen Sie jünger aus. Also gut gehalten oder nur gut gepflegt?

 

(weiterlesen …)

Jahn und die Vereinigten Staaten von Amerika

Sonntag, 11. November 2012

 

„Das Land jenseits der großen Pfütze gleicht der Höhle des Löwen, wo die Fußtapfen hinein, aber nicht wieder heraus gehen.“

Zu den Widersprüchlichkeiten in der Person des Prof. Dr. h.c. Friedrich Ludwig Jahn gehört sein Verhalten gegenüber Auswanderern und Ausländern, das immer wieder von Polemik und Zorn geprägt war. Er verdammte, karikierte und brüskierte; das betraf besonders das Mutterland der Französischen Revolution und auch die Vereinigten Staaten von Amerika als ‚das Land jenseits der großen Pfütze’.

(weiterlesen …)

Berliner Turnerbund: Am Anfang stand der Wille zur Einheit.

Sonntag, 11. November 2012

 

Gründerjahre von 1945 – 1950

 

Als einer der letzten Berliner Sportverbände gründete sich der Berliner Turnerbund am 8. Januar 1950. Eine lange Zeit bis zur Gründung, waren doch gerade gegenüber den Turnern und Turnerinnen politische und ideologische Vorbehalte nicht nur von den alliierten Militärbehörden, sondern auch von den anderen Sportverbänden immer wieder vorgebracht worden. Die besondere Nähe der früheren Deutschen Turnerschaft zum Dritten Reich und seinem Führer gleich 1933 beim Deutschen Turnfest in Stuttgart, der reibungslose und eilfertige Übergang des damals größten Sportverbandes der Welt in den NS Reichsbund für Leibesübungen sowie die aus der Turnbewegung stammende und sofort von den Nazis übernommenen Vereinsdietwarte zur völkisch-ideologischen Erziehung aller Sportlerinnen und Sportler erschwerten die Zusammenarbeit in der Nachkriegszeit und standen für eine noch nicht bewältigte Vergangenheit. So fielen gerade die Turnvereine als Hort des Faschismus und Militarismus unter das alliierte Vereinsverbot und die Auflösung aller Gliederungen des früheren NS Reichsbundes für Leibesübungen.

(weiterlesen …)

La Hasenheide Berlinoise

Samstag, 10. November 2012

 

La Hasenheide berlinoise est, pour le sport du mouvement au niveau international, un sol historique – inséparablement lié au nom du Docteur h.c. Friedrich-Ludwig Jahn.

(weiterlesen …)

The Berlin Hasenheide

Samstag, 10. November 2012

 

The Berlin Hasenheide is ‚historical’ ground for international sport and is closely associated with the name Dr. Hon. Friedrich-Ludwig Jahn. Jahn came to Berlinin 1809 and taught at theGrauenKosterHigh Schoolan the Plamann Education Institute. In the fall of 1810  he founded together with Friedrich Friesen the “German Federation” which was seeking a national and political union.

(weiterlesen …)