Archiv für November 2012

Das soziale Gewissen des Sports

Sonntag, 11. November 2012

 

 

Die “soziale Offensive des Sports” begann in der Sportjugend

 

 

Es war derTrimm Dich Sportpfarrer der Evangelischen Kirche in Deutschland, Martin Hörrmann, der bei der Suche nach sozialpolitischen Konzepten des Sports Ende der sechziger Jahre die Sportjugend als das ‘soziale Gewissen’ des Sports bezeichnete. Zu Recht. Die Deutsche Sportjugend hat in der noch kurzen Geschichte des Deutschen Sportbundes maßgeblich zur Entwicklung und politischen Anerkennung der ‘sozialen Aufgaben’ des Sports beigetragen. Vielfältige Anstöße der späteren “Sozialen Offensive” haben ihren Beginn in Modellen und Projekten der Jugendorganisationen des Sports genommen, wurden in Seminaren, Workshops, Vollversammlungen und Bundesjugendtreffen weiterentwickelt und haben über Akademietagungen, Sportkongresse und DSB-Bundestage Eingang in die gesellschaftspolitischen Aufgaben und Ziele der Gesamtorganisation gefunden. Nach dem Inkrafttreten des Kinder- und Jugendhilfegesetzes und der parallel dazu erzielten deutschen Einheit leitet diese sozialpolitische Kompetenz der Sportjugend und ihrer Mitgliedsorganisationen bis hinunter zur Vereinsebene gerade einen längst überfälligen und notwendigen Paradigmenwechsel zugunsten der sportlichen Jugendarbeit in der Sozialpädagogik und Jugendhilfe der Bundesrepublik ein.

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Die Chronik des Landessportbundes Berlin

Samstag, 10. November 2012

Titel LSB-Chronik0002

Vor-Chronik 1945 – 1949

 

28. April 1945: Mit dem Befehl Nr. 1 verfügt der Oberbefehlshaber der Besatzung der Stadt Berlin, Generaloberst Bersarin, die Auflösung der NSDAP und ihrer Gliederungen, darunter aller Verbände und Vereine des Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen (NSRL).

 

2. Mai 1945: Berlin ist bei der Übergabe an die sowjetische Armee eine zerstörte Stadt ohne funktionierende Infrastruktur und Verwaltung. Zwei Drittel aller Sportstätten liegen in Trümmern.

 

20. Mai 1945: Mit Unterstützung der sowjetischen Armee findet im Stadion Lichtenberg vor 10.000 Zuschauern das erste Fußballspiel statt.

 

7. Juni 1945: Das ‚Sportamt der Stadt Berlin‘ wird gegründet. Leiter wird Franz Müller (früher KPD), Stellvertreter Max Preuß (früher SPD).

 

21. Juni 1945: Es konstituiert sich ein ‚Zentraler Sportausschuss, dessen Beirat auch Vertreter ehemals bürgerlicher Vereine angehören, u.a. Hanne Sobek, Carl Diem, Carl Koppehel und Anneliese Hintze. Es werden Bezirkssportämter und kommunale Sportgruppen gegründet, in denen innerhalb weniger Wochen 15.000 Sportlerinnen und Sportler registriert sind.

 

6. Juli 1945: Das beim Magistrat von Berlin neu gebildete Sportamt erlässt erste ‚Richtlinien für den Wiederaufbau der Sportbewegung in Berlin‘. Die Weichen für einen kommunal strukturierten Sport werden gestellt.

 

11. Juli 1945: Die Alliierte Kommandantur für Berlin nimmt ihren Sitz in Berlin-Zehlendorf. Die Entwicklung des Berliner Sports vollzieht sich von nun an unter den Bedingungen und Regularien des Viermächtestatuts.

 

23. Juli 1945: Carl Diem hält auf dem Reichssportfeld erste Sportlehrgänge ab.

 

29. Juli 1945: Vor ca. 6000 Zuschauern findet im Stadion Neukölln ein großes Sportfest statt. Das Stadion wird in ‚Werner-Seelenbinder-Kampfbahn‘ umbenannt.

 

5. August 1945: In Tempelhof kommt es zum ersten Frauensportfest der Nachkriegszeit.

 

2. September 1945: Mit dem Start von Rundenspielen um die Berliner Meisterschaft in verschiedenen Ballspielsportarten wird ein regelmäßiger Spielbetrieb in ganz Berlin in Gang gesetzt.

 

15. September 1945: Die Britische Militärregierung teilt dem Sport-Club Charlottenburg (SCC) mit, dass „jetzt Sportclubs von Deutschen gegründet werden können, ohne dass hierfür zunächst die Genehmigung der Militärbehörden eingeholt werden muss“. Dieser Bescheid sorgt für Verwirrung und wird zurückgezogen, nachdem der Magistrat bei der übergeordneten Alliierten Kommandantur dagegen interveniert.

 

30. September 1945: Im Mommsenstadion findet ein großes Leichathletik-Sportfest mit 300 Teilnehmern und einem anschließenden Fußball-Städtekampf ‚Berlin – Wittenberge‘ statt.

 

15. Oktober 1945: Richard Genthe (Fußball) versucht erfolglos die Zulassung von Sportvereinen in Berlin. Die Alliierten lehnen ab und unterstützen weiter die Gründung von kommunalen Sportgruppen in den von ihnen bisher zugelassenen Sportarten in den Bezirken (Kommunalsport).

 

19. Juni 1946: Das Poststadion ist Schauplatz des ersten ‚Abendsportfestes‘ der Leichtathleten.

 

17. Dezember 1946: Mit der Direktive Nr. 23 des Alliierten Kontrollrates bleibt es bei der Auflösung aller vor der Kapitulation bestehenden Sportorganisationen und dem Verbot des Vereinssports in Deutschland.

 

22. März 1947: Durch die BKO 66 wird die Gründung unpolitischer Organisationen in Berlin von den Alliierten genehmigt.

 

5. Mai 1947: Im sowjetischen Sektor erscheint im neugegründeten Sportverlag Berlin die erste Ausgabe der Tageszeitung „Deutsches Sportecho“.

 

Juni 1948: Die Tradition des Großstaffellaufs ‚Potsdam – Berlin‘ wird auf verkürzter Strecke über den Kaiserdamm wieder aufgenommen.

 

1. Oktober 1948: FDJ und FDGB gründen mit Zustimmung der Sowjetischen Militär-Administration (SMA) den „Deutschen Sport-Ausschuss“ (DS).

 

30. November 1948: Mit dem Auszug der Sowjets aus der alliierten Kommandantur beginnt in Berlin die ‚Blockade‘. Nach mehreren Vorgesprächen von Vereinsvertretern übernehmen Dr. Hans Gaede, Georg Gnauck, Erwin Heinold, Heinz Klaussner und Georg Levin die Lizenzierung eines Sportdachverbandes im politisch und wirtschaftlich abgeschnürten Westteil der Stadt.

 

19. Januar 1949: Der Ost-Berliner Sportausschuss versucht die Gründung eines eigenen Verbandes und fordert am 1. März 1949 alle Vereine und Sportgruppen auf, sich innerhalb von 14 Tagen als Mitglied anzumelden oder nicht mehr am Sportverkehr mit Ostberlin und der sowjetisch besetzten Zone (SBZ) teilzunehmen.

 

2. Februar 1949: Im sowjetischen Sektor wird im Filmsaal des Kulturbundes der Sportausschuss Groß-Berlin gebildet und am 10.2. in den Deutschen Sport-Ausschuss aufgenommen. Zum 1. Vorsitzenden wird Helmut Behrendt gewählt. Damit ist die endgültige Integration des Ostberliner Sports in das Sportsystem der SBZ erfolgt.

 

März 1949: In Ost-Berlin gründen sich die ersten Sport- und Betriebssportgemeinschaften (SG/BSG): RAW Berlin, BSG Glühlampenwerk, SG Mitte, BSG Bewag. Bis Ende 1949 entstehen 78 Sportgemeinschaften und 43 Betriebssportgemeinschaften mit rd. 26.500 Mitgliedern. Die Betriebssportgemeinschaften werden künftig die Grundstruktur des DDR-Sports bilden, in späteren Jahren kommen noch Schulsportgemeinschaften und Wohngebietssportgemeinschaften hinzu.

 

10. März 1949: Die städtische Verwaltung des Sports (Kommunalsport) wird durch Beschluss des Magistrats für den sowjetischen Sektor aufgehoben. Die Aufgaben des Hauptsportamtes von Ost-Berlin werden dem ‚Sportausschuss Groß-Berlin‘ übertragen.

 

30. März 1949: Mehr als 1.000 Vereinsvertreter des West-Berliner Sports nehmen auf Einladung von Stadtrat May im TU-Studentenhaus am Steinplatz an einer Versammlung teil, in der die Beendigung des Kommunalsports zum darauf folgenden Tag bekannt gegeben wird. Der Vorsitzende des Sportausschusses der Stadtverordnetenvesammlung teilt im Namen aller drei Fraktionen mit, dass ein freier und demokratischer Vereinssport unterstützt wird. Unter Vorsitz von Gerhard Schlegel (ASV), Dr. Werner Ruhemann (BSC) und Arthur Schmitt (SCC) wird beschlossen, einen alle Vereine und Verbände umfassenden Gesamtverband zu gründen.

 

2. April 1949: In einer Verordnung ruft der Magistrat von Groß-Berlin alle Sportvereine und Verbände auf, bis zum 15. April ihre Anträge auf Lizenzierung zu stellen. Die bisherigen Spartenleitungen (Sportarten) in den Bezirken wirken dabei als Treuhänder der zukünftigen Sportverbände.

 

27. April 1949: Der Magistrat von Berlin stimmt dem von der Abteilung Volksbildung vorgelegten Gesetzentwurf über Sportwetten zu. Die mit Unterstützung des Sports, insbesondere des Verbandes Berliner Ballspielvereine (VBB) zu gründende Sport-Toto-GmbH soll ihre Gewinne zur Förderung der Leibesübungen verwenden.

 

26. Mai 1949: Im Mommsenstadion wird die Tradition des ISTAF – des Internationalen Stadion-Sportfestes – wieder aufgenommen. Veranstalter sind der Berliner Sport-Club (BSC), der Sport-Club Charlottenburg (SCC) und der Olympische Sport-Club (OSC).

 

11. Juni 1949: Die Delegierten der lizenzierten Vereine diskutieren im Amerikahaus die Gründung des Dachverbandes und die Gestaltung der Verbandssatzung. Es wird beschlossen, sich dem westdeutschen Organisationsmodell anzuschließen und keine Betriebs- und Behördensportvereine zuzulassen. Kontroversen gibt es bei der Frage eines „Verbandes der Vereine“ oder eines „Verbandes der Verbände“. Es wird vereinbart, acht gewählte Vereinsvertreter, eine gleiche Anzahl von Vertretern der Sportarten (Sparten) und die fünf Lizenzträger zu beauftragen, zur Gründungsversammlung im Oktober einzuladen.

 

15. August 1949: Die Berliner Sport-Toto-GmbH eröffnet ihre 300. Annahmestelle.

 

5. Oktober 1949: Der Magistrat von Groß-Berlin beschließt eine Konzessionsabgabe von 15 Prozent der Sport-Totomittel zur Unterstützung des Sports unter Verwaltung der Abteilung Volksbildung.

 

 

 

 

 

Die Chronik des Landessportbundes Berlin

 

 

1949 – 1959

 

29. Oktober 1949: Offizieller Gründungstag des Sportverbandes Groß-Berlin (SVB). Aus dem Kreis der Lizenzträger eröffnet Dr. Hans Gaede im Kleistsaal des (alten) Amerikahauses die vom 11. Juni vertagte Gründungsversammlung und begrüßt als Ehrengäste den Sportoffizier der Britischen Militärregierung, Herrn Berensen, den Vorsitzenden des Sportausschusses der Stadtverordnetenversammlung, Herrn Barthelmann, und Herrn Stadtrat May als Vertreter des Magistrats. Nach einigen Redebeiträgen über die Gründung eines Verbandes der Vereine oder der Verbände wird die vom Organisationsausschuss vorbereitete Satzung gebilligt. Der Sportverband wird ein ‚Verband der Vereine‘. Mit großer Mehrheit wird in der Satzung die Aufnahme von Betriebs- und Behördensportvereinen ausgeschlossen, was direkt die Beitrittserklärungen des Polizei-Sportvereins und des Postsportvereins betrifft. 173 stimmberechtigte Vereinsvertreter wählen in den Vorstand des neuen Dachverbandes: Gerhard Schlegel (ASV Berlin) als 1. Vorsitzenden, Artur Schmitt (SCC) und Dr. Hans Gaede (Charlottenburger HC) als stellv. Vorsitzende, Heinz Henschel (Berliner Schlittschuh-Club) als Kassenwart, Heinz Andrae (Berliner Turnerschaft) als Sportwart, Elisabeth Wolff (Friedenauer TSC) als Frauenwartin, Gustav Schulze (ASV) als Jugendwart, Carl Almenraeder (Helios) als Schriftwart und Alfred Klapstein (SCC) als Pressewart. Stadtrat May spricht seinen Dank an die Delegierten aus, wünscht dem Vorstand guten Erfolg und verspricht die Unterstützung der Stadtverwaltung. Herr Berensen betont als Hauptaufgabe des Sportverbandes eine möglichst weite Erfassung der Jugend durch den Sport, und zwar nicht nur unter dem Aspekt des Leistungssports, sondern unter dem Schwergewicht der erzieherischen Werte des Sports insgesamt.

Der Berliner Sport hat damit seine erste Struktur und Organisationsform in der Nachkriegszeit gefunden.

 

8. November 1949: Der Sportverband Berlin gründet seine erste Geschäftsstelle in der Wohnung des Schriftführers Carl Almenraeder in der Königin-Elisabeth-Str. 6. In seiner ersten Sitzung kritisiert er die Verteilung der Totogelder durch das Hauptamt für Leibesübungen und fordert ein Mitspracherecht des Sportverbandes.

 

10. November 1949: Der Beirat des Hauptamtes für Leibesübungen stellt dem Sportverband Groß-Berlin 20.000,– DM aus Toto-Mitteln zur Förderung des Sports zur Verfügung. Die Mittel werden auf 11 Sportverbände und 2 Sportvereine aufgeteilt.

 

 

29. November 1949: Erste Sitzung des satzungsgemäß vorgesehenen ‚Erweiterten Vorstandes‘, dem die inzwischen gegründeten Fachverbände angehören und an der erstmals auch Vertreter des Fußballverbandes teilnehmen. Kontrovers diskutiert wird, ob „Behördensportvereine“ weiterhin ausgeschlossen bleiben, Aufnahmeanträge des Polizei-Sportvereins und des Post-Sportvereins ‚Stephan’ – sofern letzterer nicht seinen Namen ändert -  werden abgelehnt.

 

 

30. November 1949: Im Haus am Rupenhorn beginnt der erste gemeinsam mit dem Hauptamt für Leibesübungen ausgeschriebene Jugendleiterlehrgang der Sportjugend Berlin.  40 arbeitslose Jugendliche (davon 18 weiblich) erhalten ein Taschengeld von 1,– DM pro Tag.

 

14. Dezember 1949: Der Schatzmeister des Sportverbandes Berlin, Heinz Henschel, schlägt vor, den zerstörten Sportpalast aus Totomitteln wieder aufzubauen. Zwischen Magistrat, Stadtverordnetenversammlung und Toto-Beirat kommt es zur Einigung, die Totogelder mit 15 Prozent für den Sport festzuschreiben, davon 11 % für den Verband Berliner Ballspielvereine (Fußball) und 4 % für den Sportverband.

 

31. Dezember 1949: Der 1. Vorsitzende des Sportverbandes Groß-Berlin, Gerhard Schlegel, hält am 31. Dezember 1949 über den Rias eine vielbeachtete Rundfunkrede, die es wegen der grundsächlichen Aussagen wert ist, der Nachwelt erhalten zu bleiben (> Schlegel 1949, Anlage).

 

 

 

 

1950 – 1959

 

1950: Der Deutsche Sportausschuss beschließt die Reorganisation des Sports in der DDR durch Bildung gewerkschaftlich strukturierter Sportvereinigungen. In einer längeren Organisationsphase entstehen 18 Sportvereinigungen: SV Aktivist, SV Aufbau, SV Chemie, SV Dynamo, SV Einheit, SV Empor, SV Fortschritt, SV Lokomotive, SV Medizin, SV Motor, SV Post, SV Rotation, SV Stahl, SV Traktor, SV Turbine, SV Vorwärts, SV Wismut und SV Wissenschaft.

 

1. Januar 1950: Der Berliner ‚Tagesspiegel’ kritisiert den Sportverband, nachdem sich ab 1950 alle Betriebssportvereine der Berliner Westsektoren nicht mehr am Wettkampfverkehr beteiligen dürfen. Dazu gehört auch der leistungsstarke Polizei-Sportverein Berlin.

 

 

19. Januar 1950: Der für den Sport zuständige Volksbildungsstadtrat May sagt zu, die immer wieder einsetzenden Kompetenzkämpfe zwischen dem Hauptamt für Leibesübungen des Magistrats und dem Sportverband zu Gunsten des organisierten Sports zu beenden und damit die Stellung des Dachverbandes zu stärken. Kontrovers diskutiert wird, ob Dr. Carl Diem und Ritter von Halt erneut eine führende Funktion im zu gründenden Deutschen Sportbund übernehmen dürfen.

 

4. April 1950: Die Ost-Berliner Betriebssportgemeinschaften profitieren von einem Beschluss des FDGB, dass neben den gewerkschaftlichen Mitteln 20 Prozent des Direktorenfonds der Betriebe für den Betriebssport zu verwenden sind.

 

7. – 9. April 1950: Im Jugendberghaus auf dem Sudelfeld bei Bayrischzell wird die Deutsche Sportjugend (DSJ) von den Jugendleitungen der Spitzenverbände und Landessportbünde gegründet.

 

24. April 1950: Aus Sport-Totomitteln wird im Gesundheitsamt Charlottenburg eine „Sportärztliche Beratungsstelle“ für ganz Berlin eingerichtet, die vier Monate später zur zentral verwalteten Hauptberatungsstelle erweitert wird.

 

 

29. April 1950: Erster Verbandstag mit Wiederwahl des Vorstandes und Erweiterung um den Posten eines Rechtswarts. Im Bericht wird das Fazit der Gründungsmonate gezogen: Neben dem Aufbau der Verbandsstrukturen waren Schwerpunkte der Kampf um die angemessenen Anteile des Sports am Sporttoto, die Folgen der Blockade und des Ost-West-Sportverkehrs, der Aufbau der Jugendarbeit und der Abschluss einer Sportunfall- und Haftpflichtversicherung für alle Sporttreibenden.

 

Mai 1950: Für das DDR-Sportleistungsabzeichen „Bereit zur Arbeit und zur Verteidigung des Friedens“ werden neue Normen eingeführt.

 

27. – 30. Mai 1950: Während des Deutschlandtreffens der FDJ finden in Ost-Berlin mehrere große Sportveranstaltungen statt. Das Walter-Ulbricht-Stadion (Stadion der Weltjugend) und die Werner-Seelenbinder-Halle werden eingeweiht.

 

24. Juni 1950: Als einer der wenigen Spitzenverbände zeigt der Deutsche Fußball-Bund Solidarität zum Berliner Sport, indem er trotz erheblicher Widerstände aus den eigenen Reihen das Endspiel um die Deutsche Fußballmeisterschaft im Olympiastadion austrägt.

 

30. Juni 1950: Der Vorstand kritisiert die Erhebung von Sportstättennutzungsgebühren durch den Magistrat und die Bezirksämter, weil den Vereinen und Verbänden Totogelder zufließen, die als ausreichende ‚Eigenmittel‘ angesehen werden.

 

14. Juli 1950: Beginn der eigenen Ausbildungsarbeit des Sportverbandes durch Jugendlehrgänge der Sportjugend im ‚Haus am Rupenhorn‘.

 

9. August 1950: In einem Schreiben an Willi Daume, den Präsidenten des Deutschen Handball-Bundes, schlägt SVB-Vorsitzender Gerhard Schlegel vor, die Neugründung eines deutschen Sport-Dachverbandes in Berlin vorzunehmen und damit auch ein Zeichen der Einheit nach Ostdeutschland zu senden. Dem wurde nicht entsprochen.

 

30. Oktober 1950: Der Senat von Berlin beschließt einen Vertrag mit der Sport-Toto-GmbH zum Ausbau des Alten Schlosses in Klein-Glienicke zu einem Sportler- und Versehrten-Erholungsheim.

 

Dezember 1950: Mit Unterstützung des Hauptjugendamtes des Magistrats wird das Ferienlager Heiligenhafen an der Ostsee übernommen und 1952 vom Sportverband erworben.

 

10. Dezember 1950: Gerhard Schlegel, Vorsitzender des Sportverbandes Groß-Berlin, wird in Hannover in das Präsidium des neugegründeten Deutschen Sportbundes gewählt. Allerdings erst, nachdem der Vorsitzende des Bayerischen Sportverbandes auf seinen Platz zu Gunsten Berlins verzichtet hatte.

 

23. Januar 1951: Der Chefredakteur der Tageszeitung „Der Abend“,Maximilian Müller-Jabusch, fordert den Sportverband ultimativ auf, Ritter von Halt auf Grund dessen NS-Belastung von der Ehrenpräsidentschaft der 1. Deutschen Sportausstellung zu entbinden.

 

24. Januar 1951: Der Sportverein ‚Blau-Gelb’ fordert als Rechtsnachfolger des Post-Sportvereins die Rückgabe des Poststadions und des Postbades in Tiergarten.

 

18. März 1951: Der Deutsche Sportausschuss tritt mit dem 1. Nationalen Hallensportfest in der Werner-Seelenbinder-Halle an die Öffentlichkeit.

 

14./15. April 1951: SVB-Vorsitzender Gerhard Schlegel begrüßt die Teilnehmer der 5. Deutschen Basketball-Meisterschaft in Berlin anl. der 1. Sportausstellung auf dem Messegelände unter dem Funkturm. Gerhard Schlegel: „Berlin und seine Sportler freuen sich über jeden Gast, der den erschwerten Weg zu unserer leider auch sportlich fast isolierten Insel findet.“

 

22. April 1951: Im Ost-Berliner Roten Rathaus gründet sich das Nationale Olympische Komitee der DDR.

 

11. Mai 1951: In Anwesenheit des neuen DSB-Präsidenten Willi Daume und des britischen Sportoffiziers Mr. Berenson verabschiedet der Sportverband Berlin eine Resolution zum Nationalen Olympischen Komitee der Bundesrepublik Deutschland und Status des Berliner Sports.

 

23. Mai 1951: Nach zum Teil erregten Auseinandersetzungen und mehreren außerordentlichen Mitgliederversammlungen wird der Sportverband Berlin von einem ‚Verband der Vereine‘ in einen ‚Verband der Verbände‘ umgewandelt. Die unterschiedlichen Fraktionen werden vom Berliner Turnerbund und vom Verband Berliner Ballspielvereine angeführt. Ein von Gerhard Schlegel formulierter dritter Kompromissvorschlag, die Vereine über die Bezirks-Sportausschüsse am Sportverband zu beteiligen, wird abgelehnt.

 

7. Juni 1951: Der SVB-Vorstand bestätigt seine ablehnenden Beschlüsse zur Zusammenarbeit mit dem Ostberliner Sportausschuss und diskutiert über die Teilnahme an einem ‚Kulturmonat’ als Gegenveranstaltung zu den ‚Weltjugendfestspielen’ im Ostteil der Stadt.

 

14. Juni 1951: Auf Grund der neuen Satzung kommt es bei der Mitgliederversammlung zu erheblichen Veränderungen im Vorstand. Mit einer Stimme Mehrheit siegt Dr. Werner Ruhemann (BSC) gegen Gerhard Schlegel und wird neuer Vorsitzender. Die Vertreter der ‚Vereinsfraktion‘ Gerhard Schlegel, Artur Schmitt, Dr. Hans Gaede und Alfred Klapstein ziehen sich zurück. Heinz Andrae und Paul Rusch werden stellv. Vorsitzende, Adalbert Bestgen als Schriftwart und Kurt Draeger als Hauptsportwart kommen neu in den Vorstand. Der Jugendwart und die Frauenwartin bleiben im Amt.

 

5. – 19. August 1951: Anlässlich der 3. Weltjugendfestspiele in Ost-Berlin werden die IX. Akademischen Sommerspiele ausgetragen. Die neuerbauten Sportanlagen, das Karl-Friedrich-Friesen-Schwimmstadion, der Sportpark Berlin (später Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark) und die Deutsche Sporthalle in der Stalinallee (später abgerissen) sind dafür die Wettkampf- und Veranstaltungszentren.

 

12. Dezember 1951: Heinz Henschel scheidet im Zusammenhang mit der Illiquidität der von ihm geführten Henschelbank, der weitere Kredite für den Ausbau des Sportpalastes verweigert wurden, als Kassenwart aus. Alfred Eversberg wird sein Nachfolger.

 

31. Dezember 1951: DSB-Präsident Willi Daume wendet sich in seinem Neujahrsaufruf an die Jugend, Erfahrungen zu sammeln und tatkräftig mit anzupacken, den Neuanfang einer demokratischen Sportbewegung fortzuführen.

 

1952: Mit Unterstützung der Bundesregierung rufen der Deutsche Sportbund und die Deutsche Sportjugend zum Internationalen Jugendlager anl. der Olympischen Spiele in Helsinki auf. Gustav Schulze, der Jugendwart des Sportverbandes Berlin, wird Mitglied des Organisationskomitees des Jugendlagers.

 

20. Januar 1952: Der Sporthistoriker Johannes Theuerkauff lädt zu Exkursionen ein, das Olympiagelände, den Friedhof an der Heerstraße und das frühere ‚Haus der Deutschen Turnerschaft’ am Brixplatz kennen zu lernen.

 

26. Januar 1952: Der Deutsche Sportbund beschließt die Wiedereinführung des „Deutschen Sportabzeichens“ und des „Jugendsportabzeichens“.

 

März 1952: Mehrere Mitgliedsverbände des Sportverbandes Berlin sprechen dem Dachverband das Recht ab, als Verband der Verbände die Mitglieder der Sportvereine statistisch zu erfassen. Einziger Grund: Befürchtungen, dass die Totogelder nicht mehr über die Verbände an deren Sportvereine gehen könnten.

 

März 1952: In Kreuzberg gründet sich eine „Arbeitsgemeinschaft der Kreuzberger Sportvereine“, um die Förderung der bezirklichen Sportjugend durch öffentliche Mittel über die Mitgliedschaft im Landesjugendring Berlin zu ermöglichen. Erster Vorsitzender wird Willi Boos.

 

1. März 1952: Durch Beschluss der Alliierten treten auch in Berlin die Bestimmungen über das ‚Deutsche Sportabzeichen‘ in Kraft.

 

20. März 1952: Auf Beschluss des Abgeordnetenhauses wird im Volksbildungsressort eine „Zentralstelle für Sportstättengestaltung“ eingerichtet.

 

26. März 1952: In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung werden die zu finanziellen Verlusten beim Sportverband führenden Vergleichsvorschläge gegenüber der Henschelbank und der Sportpalast GmbH gebilligt. Die Delegierten verabschieden die erste ‚Jugendordnung‘ der Sportjugend Berlin.

 

11. April 1952: Die Berliner Turner äußern den Wunsch, zum 50. Internationalen Kunstturn-Städtekampf Berlin-Hamburg-Leipzig ohne Interzonenpass nach Sachsen zu reisen.

 

Mai 1952: Die erste Ausgabe der Verbandszeitschrift ‚Berliner Sport‘ erscheint und löst das bisherige Mitteilungsblatt ab.

 

1. – 4. Mai 1952: Bundespräsident Prof. Theodor Heuss weilt als Gast des Berliner Sports in der Stadt und besucht u.a. die Deutschen Jugendbestenkämpfe der Turnerjugend in den Messehallen unter dem Funkturm.

 

1952: Der Senat von Berlin befreit die Kinder- und Jugendabteilungen der Sportvereine von der Zahlung der Sporthallen-Nutzungsgebühren.

 

25. Mai 1952: Der Berliner Großstaffellauf – früher ‚Potsdam-Berlin’ – wird im Westteil der Stadt ausgetragen.

 

Mai 1952: Ost-Berlin ist erstmals Etappenort der Internationalen Radfernfahrt für den Frieden. Hunderttausende von Zuschauern umjubeln die Teilnehmer der Friedensfahrt.

 

17. Juni 1952: Die Berliner Sportorganisationen sehen in dem vom Abgeordnetenhaus verabschiedeten ‚Gesetz zur Einführung des Zahlenlottos‘ eine für den Sport ungünstige Konkurrenz zum bisherigen Sporttoto.

 

20. Juni – 6. Juli 1952: In Berlin finden unter großem Erfolg die ‚Vorolympischen Festtage‘ statt. Höhepunkte sind dabei die Qualifikationen des NOK in den olympischen Kernsportarten für die Olympischen Spiele in Helsinki. Eine Sport- und Gesundheitsausstellung sowie eine Kunstausstellung im Messegelände gehören zum vielfältigen Programm der ersten gemeinsam vom Sportverband und der Berliner Messe organisierten Großveranstaltung. Gustav Schulze, Jugendwart des Sportverbandes, organisiert im Auftrage der Deutschen Sportjugend die Bundesauswahl für das Olympische Jugendlager.

 

20. Juni – 6. Juli 1952: Parallel zu den Vorolympischen Festtagen findet in Berlin unter dem Funkturm die „Deutsche Sport- und Gesundheitsausstellung“ statt. Schwerpunkt der Ausstellung: Gesunde Ernährung.

 

19. Juli – 3. August 1952: In Helsinki nimmt mit der Bundesrepublik Deutschland erstmals nach Kriegsende wieder eine deutsche Mannschaft an den Olympischen Sommerspielen teil. Günther Heidemann (Boxen) erringt die erste olympische Medaille für Berlin (Bronze im Weltergewicht) und wird am 9.8. vom Magistrat geehrt. Die DDR bleibt von den Olympischen Spielen ausgeschlossen.

 

23. Juli 1952: Die Mitgliederversammlung des Sportverbandes Berlin lässt die Zulassung von Behörden- und Firmensportvereinen wieder zu. Die Delegierten verabschieden eine Resolution, den Sportverkehr mit Ost-Berlin und der Sowjetisch besetzten Zone (SBZ) zu unterbrechen und eine parteipolitische Betätigung der Mitgliedsverbände strikt auszuschließen.

 

September 1952: In Prenzlauer Berg wird die erste Kindersportschule eröffnet. In Ost-Berlin wird es später vier Kinder- und Jugendsportschulen (KJS) geben.

 

21./22. September 1952: Die ‚Oberweseler Beschlüsse‘ des Deutschen Sportbundes führen zum Abbruch der deutsch-deutschen Sportbeziehungen.

 

15. Oktober 1952: Zum 100. Todestag von Prof. Dr. h.c. Friedrich Ludwig Jahn wird in Ost und West das „Jahn-Jahr“ mit Gedenkfeiern und Wettkämpfen veranstaltet. Am Jahn-Denkmal des Turnvaters in der Neuköllner Hasenheide sprechen u.a. Berlins Oberbürgermeister Ernst Reuter und der Bundesinnenminister Dr. Lehr. Letzterer kündigt analog zum Bundesjugendplan einen „Bundessportplan“ als Sport- und Gesundheitsplan der Bundesregierung an.

 

Herbst 1952: Im Sportverband gibt es breite und zum Teil heftige Diskussionen über die Vergabe der Sportstätten durch die Bezirksämter. Im Mittelpunkt der Kritik steht die bevorzugte Vergabe der Sporthallen für Sportkurse der Volkshochschulen und die Ablehnung von überbezirklichen Sportveranstaltungen oder von Anträgen nicht im Bezirk beheimateter Sportvereine und Verbände.

 

Oktober 1952: Der Sportarzt Dr. Harald Mellerowicz fordert im Verbandsorgan ‚Berliner Sport‘ das „tägliche Sporttreiben“ aller Berliner, nachdem von 100 Bürgern sich 95 überhaupt nicht sportlich betätigen. Der Pressewart des Sportverbandes, Adalbert Bestgen, fordert daraufhin die Einführung von Sportkursen in den Volkshochschulen als zusätzliche Angebote zum Vereinssport.

 

21. Oktober 1952: Die Mitgliederversammlung des Sportverbandes Berlin beschließt den Kauf eines Grundstückes in der Bismarckallee 2 (Grunewald) zum Ausbau eines „Hauses des Berliner Sports“.

 

12. Dezember 1952: Der deutsch-deutsche Sportverkehr wird wieder aufgenommen, nachdem  die Vertreter des Deutschen Sportbundes (West) und des Deutschen Sportausschusses (Ost) im Hotel Gehrhus einen Sportverkehr ohne politische Vorgaben und Erklärungen vereinbaren.

 

15. Januar 1953: Der Sportverband Berlin veranstaltet mit Unterstützung des Abgeordnetenhauses und der Industrie- und Handelskammer in der Sporthalle am Funkturm eine große „Hallensportschau“. Im Tauziehen trat die Mannschaft des Abgeordnetenhauses gegen die Auswahl der Finanzverwaltung an. Der Erlös der Veranstaltung geht mit 3.000,– DM an die „Dankspende des Deutschen Volkes“.

 

14. Februar 1953: Ebenfalls unter dem Funkturm stellen sich der Berliner Turnerbund und der Berliner Leichtathletikverband gemeinsam in einer „Hallenturn- und Sportschau“ der Öffentlichkeit vor.

 

März 1953: Der Berliner Volksbildungssenator Prof. Dr. Joachim Tiburtius verweist in einem Senatsbericht auf 520 Sportvereine mit 143.576 Mitgliedern. An dem vom Senat betriebenen Freizeit- und Erholungssportprogrammen nehmen 159.906 Sportinteressierte teil. Die Zahl der Sportstätten hat sich gegenüber 1949 erhöht auf 115 (87) Sportplätze, 240 (176) Spielfelder, 175 (122) Turnhallen und 19 (14) Freibäder. Die Zahl der Hallenbäder liegt wie 1949 bei 9 Schwimmhallen.

 

März 1953: In der Verbandszeitung des Sportverbandes erscheint die erste Beilage der ‘Berliner Sportjugend‘.

 

11. März 1953: Am Bismarckplatz in Grunewald weiht der Sportverband Berlin sein ‚Haus des Sports‘ ein.

 

16. März 1953: Der Senat von Berlin teilt mit, dass er es weitgehend vermeiden will, die wenigen intakten Berliner Schulsporthallen für die Unterbringung von Flüchtlingen aus der SBZ zu beschlagnahmen.

 

26. März 1953: Ein a.o. Verbandstag beschließt die neugefasste ‚Jugend-Sport-Ordnung’ des Sportverbandes und ermöglicht damit der Sportjugend Berlin die Zulassung als förderungswürdige Jugendorganisation im Sinne des Jugendwohlfahrtsgesetzes.

 

14. April 1953: Der 1944 durch Luftangriffe völlig zerstörte Sportpalast wird wieder eröffnet.

 

25. April 1953: Das Präsidium des Deutschen Sportbundes tagt im neuen Berliner ‚Haus des Sports‘.

 

Mai 1953: Wegen fehlender Lehrstellen für Schulabgänger gründet der Senat im Rahmen eines ‚Jugendnoteinsatzes‘ Ausbildungswerkstätten, in denen u.a. auch Boote für die Berliner Wassersportvereine gebaut werden.

 

6. Juli 1953: Der 1. Vorsitzende des Sportverbandes Berlin, Dr. Werner Ruhemann, stirbt überraschend. Er war auch Vorsitzender des Deutschen und des Berliner Sportärzteverbandes sowie des Berliner Sport-Clubs.

 

11. Juli 1953: In der ausverkauften Waldbühne findet ein Internationales Jahn-Gedächtnisturnen statt.

 

20. Juli 1953: Die ‚Berliner Sportluftbrücke‘ nimmt ihre Tätigkeit auf und befreit einen größeren Teil der Sportlerinnen und Sportler von den Grenzkontrollen durch die DDR.

 

11. August 1953: Zum 175. Geburtstag von Friedrich Ludwig Jahn werden am Denkmal des Turnvaters in der Hasenheide Kränze des Senats von Berlin, des Sportverbandes Berlin, des Berliner Turnerbundes und weiterer Verbände niedergelegt.

 

19. August 1953: Die Finanzbehörden befreien „Spenden zu Gunsten des Sports“ von der Steuerpflicht.

 

26./27. August 1953: Beim 4. Stadionsportfest der Berliner Schulen kommt es vor 100.000 Jugendlichen im Olympiastadion zum ersten Fußball-Länderspiel der Schüler ‚Berlin – England‘. Das Stadionsportfest steht unter dem Pestalozzimotto: „Alle Erziehung des Menschen geht über seinen Körper“. Organisator ist neben dem Hauptsportamt der VfL Berliner Lehrer.

 

September 1953: Oberarzt Dr. Harald Mellerowicz vom Institut für Leibesübungen lädt alle Sporttreibenden zu einer sportärztlichen Gesundheitsuntersuchung in die Sportärztliche Hauptberatungsstelle ein.

 

11. September 1953: Zwischen den Sportorganisationen des West- und Ostteils Berlins wird die Wiederaufnahme des Sportverkehrs vereinbart.

 

25. September 1953: Der Vorstand des Sportverbandes wird neu gewählt. Dr. Christian Pfeil (Rugbyverband) wird 1. Vorsitzender.

 

Oktober 1953: In Wedding kommt es wegen eines beabsichtigten Sportplatzbaus an der Transvaalstraße zu Auseinandersetzungen mit den Kleingärtnern, die grundsätzlich den Bau von Sportplätzen in Wohnbezirken wegen der Lärmbelästigung verbieten lassen wollen.

 

23. Oktober 1953: Der Magistrat des sowjetischen Sektors von Berlin beschließt die Errichtung einer Anstalt des öffentlichen Rechts für die „Berliner Bären-Lotterie“ (Zahlen-Lotto).

 

12. Dezember 1953: Der sowjetzonale Ministerrat errichtet durch Verordnung das „Sport-Toto“ mit der Zweckbestimmung der Reinerträge  zur Förderung des Sports.

 

November 1953: In einer Denkschrift fordert der Sportverband die Entlastung der Sportvereine von der Vergnügungssteuer bei Sportveranstaltungen.

 

Januar 1954: Der Vorsitzende des Sportverbandes Berlin stellt in seiner Neujahrsbotschaft die sportliche Jugendarbeit in den Mittelpunkt des Jahres.

 

27. Januar 1954: Nach dreijährigen unerfreulichen und kontroversen Diskussionen wird die Sportjugend Berlin in den Landesjugendring Berlin, die Arbeitsgemeinschaft der Berliner Jugendverbände, aufgenommen.

 

März 1954: Beim Sport- und Jugendleiterlehrgang der Berliner Kanujugend steht erstmals das Thema ‚Sport und Umwelt‘ auf der Tagesordnung.

 

28. März 1954: Die Mitgliederversammlung des Sportverbandes Berlin fordert die Aussetzung der Beschlüsse des Senats von Berlin zur Gründung eigener Senats-Sportvereine und zur Nicht-Berücksichtigung des Baus von Sportanlagen im großen Neubaugebiet des ‚Hansa-Viertels’.

 

10. April 1954: Der Sportverband koordiniert die Sportveranstaltungen aus Anlass der Eröffnung der ‚Sporthalle Schöneberg‘ am Sachsendamm.

 

28. April 1954: Der Sportverband Berlin lädt in die neue Sporthalle zu einer Werbeveranstaltung „Gesunder Frauensport“ ein. Verantwortlich sind gemeinsam die Bezirksbürgermeisterin von Schöneberg, Dr. Ella Barowski, Grete Nordhoff vom Deutschen Sportbund und Elisabeth Wolff vom Sportverband Berlin.

 

12. Mai 1954: Der Sportverband beteiligt sich finanziell am Ausbau der Regattastrecke in Gatow.

 

August 1954: Während der Schulferien findet im Olympiastadion unter Trägerschaft des Hauptschulamtes und des Sportverbandes der erste dreiwöchige „Sporthelferlehrgang“ mit 200 Teilnehmern statt. Bekannte Sportler und Sportlerinnen stellen sich für die Ausbildung des Übungsleiter- und Jugendleiternachwuchses zur Verfügung. Die Schüler wohnen in der Jugendherberge unter den Stadionrängen.

 

4. September 1954: Die Bundesregierung kündigt einen zwischen dem Magistrat von Berlin und der Britischen Militärregierung geschlossenen Vertrag über die Nutzung des Olympiastadions, da dieses nach dem Grundgesetz Reichsvermögen ist. Es wird 1955 der Verwaltung Berlins unterstellt, wobei der Bund weiterhin die Verantwortung für alle größeren baulichen Investitionen trägt.

 

20. September 1954: Die Mitgliederversammlung nimmt mit Freude die Steuerfreiheit für Spenden zur Förderung des Sports, die Berücksichtigung des Sports im Rundfunkrat des SFB und die nach langjährigen Bemühungen erfolgte Aufnahme der Sportjugend in den Landesjugendring Berlin zur Kenntnis.

 

Oktober 1954: In der Beilage ‚Berliner Sportjugend‘ des Verbandsorgans werden Modelle aus den USA zum Thema ‚Sport gegen Jugendkriminalität‘ vorgestellt, die in vier amerikanischen Städten zu einem Rückgang der Jugendverbrechen geführt haben.

 

1. Oktober 1954: Der SC Dynamo wird als erster Sportclub (Leistungssportzentrum) in Ost-Berlin gegründet. Ihm folgen in den nächsten Jahren der TSC Berlin, der SC Berlin-Grünau und der ASK Vorwärts.

 

 

29. Oktober 1954: An einer Feierstunde zum 5-jährigen Bestehen des Sportverbandes in den Neuköllner Kindl-Festsälen nehmen als Festredner Prof. Dr. Carl Diem zum Thema „Sport und Kultur“ und Volksbildungssenator Prof. Dr. Joachim Tiburtius teil.

 

26. November 1954: Die Mitgliederversammlung des Sportverbandes Berlin beschließt die Anschaffung eines Tonbandgerätes für die Sitzungsräume des Haus des Sports.

 

28. November 1954: Unter Leitung von Prof. Carl Diem und Helmut Bantz stellt sich die Deutsche Sporthochschule Köln mit ihren Studierenden in der Sporthalle Schöneberg vor.

 

8. Januar 1955: In einem Rundschreiben an alle Mitgliedsorganisationen warnt der Sportverband Berlin vor dem Eingehen von Partnerschaften mit Ostberliner Betriebssportvereinigungen und distanziert sich von einem gegründeten ‚Präsidium zur Förderung des deutschen Sports’ und weiteren Unterorganisationen des Ostberliner Sportausschusses.

 

22. Januar 1955: Ella Kay, bisher Leiterin des Hauptjugendamtes, wird erste Sportsenatorin Berlins im neu geschaffenen Senatsressort für Jugend und Sport.

 

28. März 1955: Die Mitgliederversammlung kritisiert die Senatsplanungen, im neuen ‚Hansaviertel‘ in Tiergarten keine Sportstätten vorzusehen. Die Berliner Sportvereine melden im Rahmen des Lastenausgleichs 3,5 Millionen DM an Kriegsschäden an.

 

Mai 1955: Kontroverse Diskussionen um die ‚politischen Neutralität‘ des Sports werden nicht nur durch den ‚Kalten Krieg‘ zwischen Ost und West auf der Ebene des Deutschen Sportbundes ausgelöst, sondern auch in den Gliederungen der Sportjugend um den ‚Wehrbeitrag‘ zum Aufbau der Bundeswehr.

 

18. Juni 1955: Das IOC beschließt in Paris die Anerkennung des NOK der DDR und die Bildung einer gemeinsamen Mannschaft bei den Olympischen Spielen.

 

29. September 1955: Beim Verbandstag wird Heinz Lichtenfeld (Hockey) neuer Pressewart, Gerhard Schulz (Radsport) wird Beisitzer.

 

14. Oktober 1955: Die Deutsche Sportjugend (DSJ) führt ihre 7. Vollversammlung in Berlin im Rathaus Schöneberg durch. Eine Stadtrundfahrt für die Delegierten bezieht auch Ost-Berlin und die Stalinallee ein.

 

Januar 1956: Die Sportjugend übernimmt mit Gustav Schulze erstmals den Vorsitz im Landesjugendring Berlin.

 

28. Januar 1956: Der Magistrat von Ost-Berlin beschließt neue Richtlinien für eine einheitliche Organisation des Kindersports, die u.a. einer intensiven Talentesichtung dienen sollen.

 

Februar 1956: Volksbildungssenator Prof. Tiburtius und Sportsenatorin Ella Kay vereinbaren die Einführung der wöchentlich 3. Sportstunde von der 1. bis zur 8. Klasse in allen Berliner Schulen.

 

April 1956: Der Sportverband und seine Sportverbände veröffentlichen die Richtlinien zur Päckchenaktion für Vereinsmitglieder in der SBZ und im Ostteil Berlins.

 

14./15. April 1956: Bundestag des Deutschen Sportbundes in Berlin.

 

Sommer 1956: Ohne Ausnahme müssen die Reiter und Tänzer bei ihren Veranstaltungen Vergnügungssteuer an die Finanzkassen abführen.

 

13. – 27. August 1956: Die Sportjugend Berlin unterstützt die 6. Ratstagung der WAY – der Welt-Jugendkonferenz – in Berlin und übernimmt die Betreuung mehrerer ausländischer Delegationen.

 

27. September 1956: Die Delegierten der Mitgliederversammlung wehren sich gegen die Umwandlung von zwei Sportplätzen in Kohlenplätze sowie eine Erhöhung der Sportstättennutzungsgebühren um das Fünffache durch das Bezirksamt Spandau. Außerdem wird ein Antrag des Senats an den Bund unterstützt, die bei Sportveranstaltungen eingenommenen Ostgeldbeträge 1:1 umzutauschen.

 

15. November 1956: Der SVB-Vorstand beschließt, ein Drittel der Etatsumme der Totomittel an die Mitgliedsverbände auszuschütten. Die Sportvereine erhalten 75 Pfennig pro Mitglied.

 

22. November – 8. Dezember 1956: An den Olympischen Sommerspielen in Melbourne nimmt wie zuvor bei den Winterspielen in Cortina d’Ampezzo erstmals eine gemeinsame deutsche Mannschaft teil. Sportler aus Ost- und West-Berlin erringen 6 olympische Medaillen (Boxen, Hockey, Leichtathletik, Radsport). Der Ost-Berliner Wolfgang Behrendt wird im Boxen erster Berliner Olympiasieger der Nachkriegsgeschichte.

 

Januar 1957: Zwischen Sportsenatorin Ella Kay und dem Vorstand des Sportverbandes finden monatliche „Routinesitzungen“ statt.

 

27. Februar 1957: Der Sportverband pachtet ein 20.000 qm großes Gelände in Gatow, das von der Sportjugend als Sport- und Jugendleiterschule ausgebaut und am 29. Juli 1957 eingeweiht wird.

 

27./28. April 1957: Mit 1,2 Millionen Mitgliedern gründet sich der Deutsche Turn- und Sportbund (DTSB) der DDR.

 

4. Mai 1957: Im Neuen Stadthaus in Ost-Berlin wird der Bezirksverband Groß-Berlin (später Bezirksorganisation Berlin) des DTSB gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wird Heinz Busch gewählt. Ihm werden in diesem Amt bis 1990 lediglich Willi Langheinrich und Rudi Ebmeyer folgen.

 

14. September 1957: In Ost-Berlin startet die ‚BZ am Abend‘ den 1. Groß-Staffellauf für Schülermannschaften vom Friedrichshain bis zum Pionierpark „Ernst Thälmann“ in der Wuhlheide.

 

19. Oktober 1957: Die 1943 bei einem Bombenangriff zerstörte Deutschlandhalle in Eichkamp wird unter Beteiligung des Sportverbandes wiedereröffnet.

 

31. Dezember 1957: Der Sportverband kündigt den Gema-Rahmenvertrag und verpflichtet die Sportvereine, ihre Veranstaltungen selbst anzumelden.

 

25. Januar 1958: Mit der Einweihung der Dynamo-Sporthalle in Ost-Berlin beginnt der Ausbau zum ‚Sportforum Hohenschönhausen‘ des SV Dynamo.

 

1. April 1958: Der Senat führt die Gebührenfreiheit für die Nutzung der Berliner Sportstätten ein.

 

3. April 1958: Die Mitgliederversammlung fordert eine Übernahme der Erlöse aus der Lottowette ‚6 aus 49‘ in die Totoausschüttung zu Gunsten des Sports.

 

7./8. Juni 1958: Vor 25.000 Besuchern veranstalten der Senat und der Sportverband Berlin gemeinsam das ‚1. Werbesportfest‘ im Olympiastadion. Der Regierende Bürgermeister Willy Brandt eröffnet das Stadionfest, das Orchester der Berliner Schutzpolizei und die vereinten Jugendchöre des Landesjugendringes unterhalten die Besucher und Aktiven.

 

11. Juni 1958: Der Sportverband protestiert gegen die überraschend aufgetauchten Pläne, das Maifeld des Olympiastadions in eine Trabrennbahn umzugestalten.

 

21. November 1958: Das Abgeordnetenhaus von Berlin beschließt das Gesetz über die ‚Deutsche Klassenlotterie Berlin’ (DKLB), das die rechtliche Grundlage für die Übernahme der Berliner Sport-Toto-GmbH schafft.

 

1959: Die Sportorganisationen beteiligen sich am Aufruf des Kuratoriums Unteilbares Deutschland „Macht das Tor auf“.

 

14. Januar 1959: Ein ‚Vertreter des Berliner Sports‘ wird durch Gesetz in den Landesjugendwohlfahrtsausschuss (LJWA) berufen.

 

1. Februar 1959: In Ost-Berlin wird die ‚Gesellschaft zur Förderung des Olympischen Gedankens in der DDR‘ gegründet. Präsident wird Manfred von Brauchitsch, der dieses Amt bis zum 15. Januar 1990 innehat.

 

1. April 1959: Das DKLB-Gesetz tritt in Kraft und damit die Fusion der neuen Anstalt des öffentlichen Rechts mit der Berliner Sport-Toto-GmbH. Der Schatzmeister des Sportverbandes Berlin, Alfred Eversberg, wird zum stellvertretenden Vorsitzenden des DKLB-Verwaltungsrates gewählt.

 

8. – 12. April 1959: In der Schöneberger Sporthalle werden die Billard-Weltmeisterschaften im Cadre 71/2 ausgetragen.

 

8. April 1959: Der Sportverband beschließt den Ankauf eines Grundstückes in der Forckenbeckstraße zur Errichtung eines sportmedizinischen Zentrums.

 

Mai 1959: Die Radrennbahn Schöneberg wird eröffnet.

 

3. Juni 1959: Mit der Teilnahme von Walter Ulbricht  und weiteren Mitgliedern des ZK und des Politbüros der SED an den Wettkämpfen ‚Treffpunkt Olympia‘ wird der Massensport in der DDR beflügelt (Losung: Jeder Mann an jedem Ort, einmal/mehrmals in der Woche Sport).

 

Juli 1959: Der Deutsche Sportbund verabschiedet eine erste Breitensportresolution zur besseren „Freizeitgestaltung“ der Bürger der Bundesrepublik.

 

9. August 1959: In Ost und West finden anlässlich. des 200. Geburtstages von GutsMuths Gedenkveranstaltungen statt.

 

16. September 1959: Unter Leitung von Dr. Pfeil lehnt der Vorstand des Sportverbandes eine Bezahlung ehrenamtlicher Mitarbeiter im Berliner Sport ab.

 

29. Oktober 1959: In der Berliner Kongresshalle begeht der Sportverband Berlin sein 10-jähriges Jubiläum. In Anwesenheit des Regierenden Bürgermeisters, Franz Amrehn, des Präsidenten des Abgeordnetenhauses, Willi Henneberg, hält DSB-Präsident Willi Daume die Festrede. Der Sportverband vertritt in seinen Mitgliedsorganisationen 154.628 Sporttreibende.

 

 

1960 – 1969

 

30. Mai 1960: Beim Bezirksverband Berlin des DTSB wird eine Sportakademie zur Aus- und Weiterbildung von Sportfunktionären, Übungsleitern sowie Schieds- und Kampfrichtern gegründet.

 

3./4. Juli 1960: Der Senat und der Landessportbund Berlin veranstalten gemeinsam ein großes „Werbe-Sportfest“ in der Radrennbahn und Sporthalle Schöneberg.

 

22. September 1960: Der DVfL der DDR erhält beim ISTAF im Olympiastadion keine Starterlaubnis.

 

11. November 1960: Christel Cranz kommt zur Frauentagung des Sportverbandes nach Berlin.

 

25. November 1960: Mit dem Richtfest für das Hauptgebäude geht der Ausbau des Kinder-Ferienlagers in Mardorf am Steinhuder Meer seiner Vollendung entgegen.

 

26. November 1960: In Heiligenhafen wird Richtfest für den Anbau des Ferienlagers gefeiert.

 

26. November 1960: Die Deutschlandhalle ist Schauplatz des 25. Festes der Sportpresse.

 

Januar 1961: DSB-Präsident Willi Daume fordert die Bundesregierung und alle Mitgliedsorganisationen zu mehr Verantwortung bei der Förderung der „Gesundheit durch Sport“ auf. Der DSB unterstützt den von der Deutschen Olympischen Gesellschaft aufgelegten „Goldenen Plan“ zum Bau von Sportstätten.

 

15. – 18. Juni 1961: Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Willi Brandt, und der Bundesminister für Gesamtdeutsche Fragen, Ernst Lemmer, sprechen in der Neuköllner Hasenheide anlässlich der 150. Wiederkehr der Gründung des ersten Turnplatzes in Deutschland. Der Bezirk Neukölln gibt seiner ersten Großsporthalle am Columbiadamm den Namen „Jahn-Sporthalle“.

 

13. August 1961: Mit dem Bau der Mauer in Berlin werden die letzten Ost-West-Sportkontakte unterbrochen und am 16.8. vom Deutschen Sportbund ‚eingefroren‘.

 

14./15. Oktober 1961: Aus Solidarität zum Berliner Sport findet eine Tagung aller Spitzenverbände und Landessportbünde in der Kongresshalle statt. Bund und Land verkünden einen „Berlin-Plan“, der insbesondere Sportreisen nach Berlin und von Berlin in das übrige Bundesgebiet unterstützen soll.

 

11./12. November 1961: Die Vollversammlung der Deutschen Sportjugend findet in der Berliner Kongresshalle statt.

 

14. November 1961: Der Senat beschließt auf der Grundlage des Goldenen Plans der DOG ein Zielkonzept für den Sportanlagenbau in Berlin.

 

23. Februar 1962: Auf dem Berliner Messegelände wird die erste „Wassersportausstellung“ eröffnet, an der sich auch in den Folgejahren die Sportverbände beteiligen.

 

1. März 1962: In Wilmersdorf wird die vom Sportverband Berlin errichtete ‚Werner-Ruhemann-Sporthalle‘ eröffnet und dem Bezirksamt übergeben.

 

3./4. März 1962: Auf dem Berliner Messegelände tagt der Weltsportrat.

 

15. März 1962: In einer Arbeitstagung mit den Mitgliedsorganisationen wird die Auflösung des staatlichen Freizeit- und Erholungsprogramms und dessen Übergabe an den Sportverband gefordert. Die F.u.E.-Programme waren aus dem Recreationsprogramm der amerikanischen Militärregierung für die noch nicht sporttreibende Jugend hervorgegangen.

 

Mai 1962: Aus der bisherigen Jugendbeilage in der Verbandszeitschrift wird die Zeitung ‚die sportjugend berlin‘, deren erste gedruckte Ausgabe erscheint.

 

11. – 17. Juni 1962: Die Deutsche Sportjugend veranstaltet im Olympiastadion mit 300 Teilnehmern das „1. Vereinsjugendleitertreffen“.  Grußworte sprechen Willi Brandt und Ella Kay. Der Publizist Sebastian Haffner hält seinen Vortrag zum Thema: ‚Die Mauer als Ausdruck eines weltpolitischen Problems’.

 

28. Juni 1962: Gemeinsam mit dem Landessportbund Bremen wird auf der Nordseeinsel Spiekeroog ein Sport- und Jugendheim erworben.

 

20./21. Oktober 1962: In Berlin wird die Weltmeisterschaft im Amateurtanzsport ausgetragen.

 

10./12. November 1962: Die Vollversammlung der Deutschen Sportjugend findet in Berlin statt.

 

9. Januar 1963: Die Zeitschrift „Berliner Sport“ wird aus personellen und finanziellen Gründen eingestellt.

 

11. März 1963: Das Abgeordnetenhaus wählt Kurt Neubauer zum Senator für Jugend und Sport, nachdem Ella Kay am 6.12.62 vom Amt zurückgetreten war.

 

10. – 12. Mai 1963: Unter Leitung von Dr. Christian Pfeil und Gustav Schulze besichtigen die Vorsitzenden und Jugendleiter der Mitgliedsorganisationen die Ferieneinrichtungen der Sportjugend in Heiligenhafen, Spiekeroog und Mardorf.

 

Juli 1963: Prof. Dr. Mellerowicz lädt zur Einweihung des Instituts für Leistungsmedizin ein und gibt das Motto aus, „Mit körperlicher Bewegung den Zivilisationsschäden zu Leibe rücken!“

 

22. Juni 1963: In Ost-Berlin wird im Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark (als Gegenentwurf zum ISTAF) der „1. Olympische Tag“ der Leichtathleten veranstaltet. Aktive aus 12 Ländern nehmen daran teil.

 

2. Dezember 1963: Der Sportverband tritt in Verhandlungen über einen Sportaustausch ‚Moskau – Berlin‘ ein.

 

20. November 1963: Die Tradition eines jährlichen Totengedenkens wird an der alten Olympiaglocke auf dem Gelände des Olympiastadions begründet.

 

1. Januar 1964: Der Sportverband begrüßt in seinem Jahresbericht die Durchführung von 37 internationalen und 29 nationalen Sportveranstaltungen in Berlin. Mit Unterstützung aus Bundesmitteln nehmen rd. 10.000 Sportvereine an Sportbegegnungen in Berlin teil. Auch für Jugendgruppen und Schulklassen finden „Berlin-Begegnungen“ statt, die von der Sportjugend betreut werden. Die Mitgliederzahl steigt auf 157.570 Sporttreibende.

 

2. März 1964: Der Senat teilt mit, dass zukünftig Zuschüsse für die Honorierung von Jugend-Übungsleitern sowie für Kurse im „Zweiten Weg“ (Breitensport) aus Landesmitteln gewährt werden.

 

22. April 1964: Der Sportverband sieht sich nach einer im Vorstand geführten Diskussion nicht nur in der Rolle einer Verwaltungs- und Zahlstelle für die Mitgliedsorganisationen, sondern als gesellschaftspolitisch tätiger Dachverband des gesamten Sports.

 

18. Mai 1964: 2000 Aktive nehmen in Karlshorst an der Endausscheidung zum „Cross der Jugend“ teil. 200.000 Jugendliche waren an den Vorkämpfen beteiligt.

 

10. Juni 1964: Auf Antrag des Sportlehrerverbandes beschließt die Mitgliederversammlung die Planung und Errichtung einer Landessportschule.

 

24. Juni 1964: Zur Ausbildung, Anstellung und Vergütung von haupt- und nebenamtlichen Übungsleitern wird eine Vorstandskommission eingesetzt.

 

31. Juli – 9. August 1964: Gemeinsam mit dem Deutsch-Französischen Jugendwerk veranstaltet die Sportjugend Berlin im Volkspark Rehberg das ‚1. Deutsch-Französische Jugendtreffen‘ mit 300 Teilnehmern aus beiden Ländern.

 

27. Oktober 1964: Zu Ehren von Karl-Friedrich Friesen wird in Ost-Berlin ein Gedenkschwimmen veranstaltet.

 

29. Oktober 1964: Vor dem Flughafen Tempelhof bereiten die Berliner den aus Tokio zurückkehrenden Olympiasiegern und ‚Goldjungen vom Wannsee‘, dem Segler Willi Kuhweide und dem Vierer mit Steuermann im Rudern, einen begeisterten Empfang.

 

29. Oktober 1964: Anlässlich der zum 15. Gründungsjubiläum des Sportverbandes Berlin veranstalteten Arbeitstagung mit den Verbänden begründet der Vertreter des Hockey-Verbandes Berlin, Manfred von Richthofen, die Dringlichkeit der Errichtung einer Sportschule des LSB zur Qualifizierung der Übungsleiter.

 

Januar 1965: Innerhalb der Verbände und Vereine des Sportverbandes werden 182.365 Mitglieder erfasst.

 

8. April 1965: IOC-Präsident Avery Brundage lehnt in Berlin den Vorschlag der DDR ab, Deutschland mit einem eigenen NOK für Westberlin dreizuteilen. Brundage ist Ehrengast des Leichtathletik-Hallenländerkampfes ‚Deutschland – USA‘.

 

28. April 1965: Wegen fehlender personeller Kapazitäten lehnt der Vorstand gegenüber dem Senat eine Mitwirkung des Sports bei der Betreuung ausländischer Gastarbeiter ab.

 

23. – 25. Juli 1965: In Ost-Berlin findet die 1. Bezirks-Kinder- und Jugendspartakiade zur Förderung des sportlichen Nachwuchses statt und wird eine neue Massensportinitiative „Mach mit – bleib fit“ begonnen.

 

10. Oktober 1965: Das IOC beschließt in Paris die Teilnahme einer selbständigen Mannschaft des NOK der DDR an den Olympischen Spielen in Mexiko unter gleicher Fahne und Hymne.

 

30. Oktober 1965: Der Deutsche Sportbund beschließt die Wiederaufnahme des gesamtdeutschen Sportverkehrs.

 

10. November 1965: Der Sportverband Berlin ergreift die Initiative zur gezielten Förderung des Mutter-und-Kindturnens innerhalb eines Schwerpunktprogramms der Frauenwartin.

 

26. Januar 1966: Günter Hein wird als Vertreter der Sportjugend Vorsitzender des Landesjugendringes Berlin.

 

22. – 27. Februar 1966: Ost-Berliner Aktive beteiligen sich erfolgreich an der 1. Kinder- und Jugendspartakiade in den Wintersportarten in Oberhof, Goldlauter und in Berlin.

 

8. Juni 1966: In seinem Jahresbericht zur Mitgliederversammlung begrüßt der Sportverband das 200.000 Mitglied. Umfangreiche Förderungsprogramme im Rahmen des „Zweiten Weges“ für Frauen, Männer über 25 Jahre und Familien werden angekündigt.

 

Juli 1966: Der Deutsche Tennis-Bund verlegt das Davis-Pokal-Spiel ‚Deutschland – Südafrika‘ von Berlin nach München.

 

24. – 31. Juli 1966: Im Ost-Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark findet die 1. Zentrale Kinder- und Jugendspartakiade in den Sommersportarten statt. Neben Leipzig bleibt Berlin Austragungsort dieser bedeutendsten DDR-Juendsportveranstaltung. Den Wettbewerb zwischen den Bezirken gewinnt ab 1968 jedes Mal die DTSB-Bezirksorganisation Berlin.

 

22. Oktober 1966: Der Deutsche Fußball-Bund veranstaltet seinen Bundestag in der Berliner Kongresshalle.

 

23. November 1966: Bei einer Arbeitstagung wird die neue Übungsleiter-Ausbildung nach den DSB-Rahmenrichtlinien vorgestellt.

 

21./22. Januar 1967: In Ost-Berlin findet das jährliche Tischtennis-Turnier der Tausende (TTT) um den Preis des zentralen Clubs der Jugend und Sportler statt.

 

8. März 1967: Mit einer Kommission zur stärkeren Förderung aktiver Sportler wird die ‚Berliner Sporthilfe‘ gegründet.

 

15. – 30. April 1967: Auf dem Messegelände findet die Ausstellung ‚Die Frau in unserer Zeit‘ mit großer Unterstützung aller Mitgliedsorganisationen statt.

 

19. April 1967: Anlässlich einer Arbeitstagung wird die Kürzung der Bundeszuschüsse für die ‚Päckchen-Aktion‘ an Ostmitglieder kritisiert. Im Vorfeld der Olympischen Spiele tagen das Organisationskomitee München 1972, das Präsidium der Deutschen Olympischen Gesellschaft sowie das Präsidium und die Mitgliederversammlung des Nationalen Olympischen Komitees von Deutschland in Berlin.

 

17. Mai 1967: Nach langjährigen Diskussionen wird der Betriebssportverband Berlin unter Verzicht auf finanzielle Förderung und jedwede Jugendarbeit als Anschlussverband in den Sportverband Berlin aufgenommen.

 

22. Juni 1967: Mit einem einstimmigen Beschluss der Mitgliederversammlung im Rathaus Schöneberg wird der Sportverband Berlin in ‚Landessportbund Berlin‘ umbenannt. Neu in den Vorstand kommen als Kassenwart Walter Mehlberg (Nachfolger von Alfred Eversberg) und als Beisitzer Manfred von Richthofen.

 

August 1967: Zur Vorbereitung des Städteaustausches Berlin-Moskau hält sich eine Delegation des Landessportbundes in Moskau auf und vereinbart jeweils 4 Freundschaftsbegegnungen in beiden Städten für 1968.

 

19. Oktober 1967: Horst Korber wird zum Senator für Jugend und Sport gewählt.

 

20. Oktober 1967: Die Ost-Berliner Sportlerinnen und Sportler profitieren vom Beschluss der DDR-Regierung, zukünftig 1,5 Prozent der in den Volkseigenen Betrieben (VEB) geplanten Lohngelder für Kultur und Sport zu verwenden.

 

November 1967: Nach sechsjähriger Planung wird das „Sport- und Jugendheim Oberwarmensteinach“ fertiggestellt und der Sportjugend Berlin  übergeben.

 

Januar 1968: Außerhalb der großen Politik kommt es zu einem Fußballspiel von Angehörigen der Botschaft der UdSSR (in Ost-Berlin) mit Vertretern der Senatssportverwaltung und des Landessportbundes.

 

14. Februar 1968: Einer Arbeitstagung wird zur Kenntnis gegeben, dass bereits 500 Anträge auf Lizenzierung nach den neuen Übungsleiterrichtlinien vorliegen. Weiter wird festgestellt, dass die Förderung des Zweiten Weges – des Breitensports – in den Verbänden und Vereinen nur sehr langsam anläuft. Zum Schwerpunktthema „Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein“ werden die Aussagen des Schulsenators Carl-Heinz Evers mit Skepsis aufgenommen 1. wöchentlich 3 Stunden Sport in allen Schulen einschl. Berufsschulen und Klassenstufen zu sichern, 2. einen wöchentlichen „Sportnachmittag“ für alle Schulen und Klassenstufen einzurichten, 3. Schulsportfeste auf Bezirksebene zu veranstalten, 4. die Zusammenarbeit der Schulsportlehrer mit den Trainern und dem Institut für Leistungsmedizin zu fördern, 5. die Einrichtung von Sportzügen an Schulen vorzusehen und 6. die Sportlehrer der Schulen aufzufordern, auch ehrenamtlich in den Berliner Sportvereinen tätig zu werden.

 

22. Mai bis 3. Juni 1968: In Berlin findet das Deutsche Turnfest statt. Es wird mit 80.000 Aktiven und Besuchern die größte Berliner Sportveranstaltung nach dem Kriege.

 

7. Juni 1968: Die Mitgliederversammlung des Landessportbundes Berlin im Ratskeller Schöneberg wendet sich gegen einen Beschluss des Asta der Berliner Universitäten, dem Berliner Sport die staatlichen Zuschüsse zu entziehen, der im Zusammenhang mit den Studentenunruhen steht. Gerhard Schlegel ruft die Mitgliedsorganisationen auf, sich mit den Forderungen und dem Protest junger Menschen auseinanderzusetzen. Carl Scholz wird Vizepräsident, sein Nachfolger als Rechtswart wird Eberhard Sawade. Neuer Beisitzer wird Heinz Henschel. Der Landessportbund vertritt inzwischen 218.308 Mitglieder in seinen Organisationen.

 

6. – 11. Juli 1968: Im Ost-Berliner Klinikum Buch findet der 1. Trainingslehrgang für Querschnittsgelähmte statt.

 

10. Juli 1968: Die Übungsleiterausbildung nach den DSB-Rahmenrichtlinien wird beschlossen.

 

24. Juli 1968: Unter Leitung von Martin Drucker kommt eine Jugenddelegation von Hapoel Raanana/Israel nach Berlin.

 

28. August 1968: Die vereinbarten Städtebegegnungen mit Moskau in der Leichtathletik, im Tennis, Volleyball und Turnen werden wegen der Verschärfung der politischen Lage abgesagt.

 

12. Oktober 1968: Das NOK der DDR wird in Mexiko endgültig Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees.

 

22. November 1968: Der Berliner Sport verfügt über 4 Trainingszentren, im Boxen, Radfahren, Schwimmen und in der Sportmedizin. Weitere Trainingszentren für Rudern, Kanu, Tennis, Leichtathletik und Turnen sowie die Anstellung von Landestrainern sind in Vorbereitung. 23 Berliner Aktive nehmen an den Olympischen Spielen in Mexiko und 2 Vertreter der Sportjugend am Olympischen Jugendlager teil.

 

6. Dezember 1968: Die Leichtathletikjugend aus Jerusalem kommt nach Berlin.

 

25./26. Januar 1969: Auf einer Klausurtagung wird die Straffung der Arbeit des Präsidiums und der Verwaltung beschlossen.

 

12. Februar 1969: Den Mitgliedsorganisationen wird die neue Struktur des Landessportbundes vorgestellt, die zukünftig neun ehrenamtliche und zwei hauptamtliche Präsidiumsmitglieder vorsieht.

 

26. April 1969: Anlässlich ihrer außerordentlichen Vollversammlung im  Hotel Palace in Berlin beschließt die Deutsche Sportjugend den Austritt aus dem Deutschen Bundesjugendring. In mehreren Arbeitskreisen werden gesellschaftspolitische Probleme junger Menschen innerhalb des geteilten Deutschlands erörtert. Das politische Schwerpunktreferat hält der spätere Bundeskanzler Helmut Schmidt.

 

9. Juni 1969: Nach 20-jähriger Amtszeit scheidet Gustav Schulze aus dem Vorstand der Sportjugend Berlin aus. Neuer Vorsitzender der LSB-Jugendorganisation wird Peter Brennecke (BLV).

 

1. Juni 1969: Mit der Überschrift ‚Etwas Notwendiges!‘ und dem Leitartikel „Kritik ist gut – Mitarbeit noch besser“ geben der Vorsitzende Gerhard Schlegel und sein Stellvertreter Paul Rusch der neuen Verbandszeitung „Sport im LSB“ das Geleit.

 

26. Juni 1969: Alfred Eversberg, Paul Rusch und Heinz Lichtenfeld werden bei der Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder, Heinz Henschel wird Dezernent für Öffentlichkeitsarbeit, Gustav Schulze Dezernent für Ferienheime und Erholungsheime. Werner Hannemann wird Beisitzer. Neu im Präsidium sind hauptamtlich der Verwaltungsdirektor Hans Nürnberg und der Sportdirektor Manfred von Richthofen.

 

1. September 1969: Der neue Sportdirektor des Landessportbundes Berlin tritt sein Amt an.

 

10. September 1969: Der Sportdirektor schlägt dem Arbeitsausschuss (Vorstand) der Sportjugend vor, als Ergänzung zu den Lizenz-Übungsleitern zukünftig auch Lizenz-Jugendleiter auszubilden.

 

3. Oktober 1969: Am Priesterweg in Schöneberg wird die „Sport- und Übungsleiterschule des Landessportbundes Berlin“ in einem Festakt ihrer Bestimmung übergeben. Redner sind der Senator für Familie, Jugend und Sport, Horst Korber, LSB-Vizepräsident Carl Scholz und Bezirksbürgemeister Hans Kettner.

 

26. – 29. September 1969: Das 1. Bundesfinale des Wettbewerbs ‚Jugend trainiert für Olympia‘ findet in Berlin mit Unterstützung der Illustrierten ‚Stern‘ statt. Peter Brennecke, der Vorsitzende der Sportjugend Berlin, sieht in diesem Wettbewerb keine Konkurrenz zu den Bestenkämpfen und Meisterschaften der Verbände, da 60 Prozent der Schüler und Schülerinnen nicht Mitglied in einem Sportverein sind.

 

 

1970 – 1979

 

Januar 1970: Mit einer ersten Ausschreibung beginnt die Ausbildung von Sportlehrern an der LSB-Sportschule. Ein Angebot, das besonders von Angehörigen der Berliner Polizei genutzt wird.

 

1. Februar 1970: In der Sportschule findet der erste Jugendleiterlizenzlehrgang nach den DSB-Rahmenrichtlinien statt.

 

12. Februar 1970: Durch ein neues vom DTSB und FDGB beschlossenes Förderprogramm wird der Massensport intensiviert. 1974 schließt sich dem auch die FDJ an. Insbesondere die Laufbewegung erhält dadurch einen kräftigen Aufwind.

 

2. März 1970: In Umsetzung des ‚Kooperationsmodells Leistungssport‘ des DSB konstituiert sich in Berlin der ‚Landesausschuss Leistungssport‘, dessen Zuständigkeit auf den Jugendbereich ausgeweitet wird.

 

14. – 22. März 1970: Die Berliner Sportorganisationen beteiligen sich an der ‚Internationalen Boots- und Freizeitschau‘ auf dem Messegelände mit Informationsständen und Vorführungen. In den Folgejahren stehen dafür bis zu zwei Messehallen kostenfrei zur Verfügung.

 

16. März 1970: Der Deutsche Sportbund stellt in Berlin seine neue Breitensportaktion „Trimm Dich durch Sport“ vor.

 

31. März – 11. April 1970: Die Berliner Leichtathletikjugend fährt unter Leitung von Gerhard Schlegel und Peter Brennecke nach Israel und gewinnt den Städtekampf in Jerusalem.

 

24. April 1970: In der Ost-Berliner KJS ‚Werner Seelenbinder‘ wird das „Sporthistorische Kabinett Berlin“ eröffnet. Das Museum zieht 1974 in das Steinhaus des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportparks um und präsentiert bis 1990 die einzige ständige Ausstellung zur Berliner Sportgeschichte.

 

11. Juni 1970: Mit der Änderung der Jugendordnung wird vom LSB-Präsidium der Posten eines Jugendreferenten – gleichzeitig hauptamtliches Vorstandsmitglied der Sportjugend - beschlossen.

 

26. Juni 1970: Die Mitgliederversammlung übt Kritik am Deutschen Sportbund, weil dessen Präsidium kein Berliner Vertreter mehr angehört. Schließlich beschließt der DSB-Bundestag in Mainz, einem Vertreter des Landessportbundes Berlin ‚Gastrecht’ im DSB-Präsidium zu gewähren.  Horst Korber nimmt diese Vertretung als Mitglied des LSB-Präsidiums wahr.

 

1. September 1970: Als erster Jugendreferent wirdManfred Nippe angestellt, der bisher ehrenamtlich dem Vorstand der Sportjugend angehörte.

 

2. Dezember 1970: Mit der Umsetzung des Konzeptes zur Errichtung von Landesleistungszentren (LLZ) wird der Grundstein für die Rudolf-Harbig-Halle (Leichtathletik) gelegt. 11 Tage später erfolgt die Grundsteinlegung des LLZ Rudern.

 

6./7. Dezember 1970: Im Rahmen der (seit mehr als 10 Jahren geplanten) Begegnungen ‚Berlin-Moskau‘ fährt die Stadtmannschaft der Kunstturnerinnen zu einem Städtekampf nach Woronesch/Don, der 1971 in Berlin erwidert wird. Weitere Begegnungen finden 1971 im Volleyball und Fußball statt.

 

6. Dezember 1970: Der neu gegründete ‚Landesausschuss Breitensport‘ nimmt seine Tätigkeit auf.

 

Januar 1971: Die Sportschule schreibt die ersten Weiterbildungskurse für Führungskräfte aus. Nachdem der LSB in seiner Sportschule auf Wunsch des Senats die Berufsausbildung der Gymnastiklehrerinnen von einer Privatschule übernimmt, wird diese als ‚private Berufsausbildung‘ vom Senat anerkannt.

 

26. Januar 1971: Im Mitteilungsblatt ‚lsb-info‘ kritisiert der Landessportbund den Bund, der sich als Eigentümer des Olympiastadions nur mit jährlich 300.000,– DM an dessen Bauunterhaltung beteiligt, wodurch sich beim Land Berlin ein Defizit von 750.000,– DM pro Jahr anhäuft.

 

27. Januar 1971: Die bisherige Sport- und Jugendleiterschule in Gatow erhält den Namen ‚Jugendbildungsstätte‘ der Sportjugend Berlin.

 

15. März 1971: Das LSB-Präsidium protestiert gegen die an den Realschulen vorgesehene Kürzung des Sportunterrichts.

 

17./18. April 1971: Der Bundesausschuss ‚Frauensport‘ des DSB tagt in Berlin.

 

20. April 1971: Ilse Reichel wird neue Senatorin für Jugend und Sport und stellt sich am 17. Mai bei der Vollversammlung der Sportjugend Berlin vor.

 

21. Mai 1971: In einer gemeinsamen Erklärung protestieren der Landessportbund und der Senat gegen die von der Sowjetunion praktizierte Visaverweigerung für West-Berliner Aktive bei internationalen Wettkämpfen.

 

25. Juni 1971: Gerhard Schlegel bleibt Vorsitzender, sein Gegenkandidat ist Hans Gleisberg, der als Nachfolger von Heinz Henschel Dezernent für Öffentlichkeitsarbeit wird. Neuer Dezernent für Rechtsfragen wird Horst Korber, als Beisitzer werden Reinhard Krieg und Günter Hein gewählt. Gustav Schulze scheidet aus dem Präsidium aus und wird Ehrenmitglied. Die Verwaltung der Ferien- und Erholungsheime geht an die Sportjugend zurück.  Gerhard Schlegel nimmt wiederholte Einwände des Rechnungshofes zum Anlass, die Mitgliedsorganisationen auf die Erhebung höherer Mitgliedsbeiträge hinzuweisen und damit auch ihre eigene „Selbständigkeit und Zukunftssicherung“ zu stärken.

 

14. Juli 1971: Das Ruderzentrum am Hohenzollernkanal wird eingeweiht. Die Errichtung weiterer 10 Landesleistungszentren ist vorgesehen.

 

1. – 8. August 1971: Die Deutsche Sportjugend und die Sportjugend Berlin führen in Berlin auf dem Gelände der Pädagogischen Hochschule und in mehreren Sportstätten die Bundesauswahl für das ‚Olympische Jugendlager‘ in München 1972 durch. Zum Programm gehören auch ein Fußballspiel in der Jugendstrafanstalt Plötzensee und ein ‚Umweltfestival Sport 1980‘ mit Siegerehrung durch den DSB-Präsidenten Dr. Wilhelm Kregel im Olympiastadion.

 

1. Januar 1972: Am ersten Neujahrslauf im Volkspark Friedrichshain nehmen 1.200 Läufer teil.

 

12. Januar 1972: Das Präsidium beschließt die Ausbildung von 2 Lehrlingen in der Sportverwaltung.

 

18. Februar 1972: Anlässlich einer a.o. Mitgliederversammlung scheitert der Versuch des Vorstandes, die Verbandsausschüttung der DKLB-Mittel neu zu regeln.

 

15. März 1972: Gerhard Schlegel tritt nach Meinungsverschiedenheiten über die Förderung der Landesleistungszentren zurück. Werner Hannemann übernimmt den Vorsitz kommissarisch bis zur Berufung von Hans Gleisberg. Sportdirektor Manfred von Richthofen bleibt in Berlin.

 

2. Mai 1972: Die Gymnastiklehrer(innen)ausbildung wird an der Sportschule aufgenommen.

 

24. Mai 1972: Die Übungsleiterschule am Priesterweg erhält den Namen ‚Sportschule des Landessportbundes Berlin‘.

 

28. Juni 1972: Neuer Präsident wird Hans Gleisberg, Vizepräsident Werner Hannemann. Gerhard Schlegel und Carl Scholz werden Ehrenmitglieder. Der Landessportbund fordert den Senat erneut auf, das Freizeit- und Erholungsprogramm an die Sportvereine zu übertragen. In den neuen Ost-West-Vereinbarungen wird die volle Einbeziehung des Westberliner Sports in den Sport der Bundesrepublik vorgesehen.

 

26. Juli 1972: Aus Anlass des 20-jährigen Bestehens ihres Ferienlagers an der Ostsee veranstaltet die Sportjugend Berlin in Heiligenhafen ein großes Trimmfest.

 

9. August 1972: Die Sportjugend Berlin beschließt die Aufnahme von Kontakten zu Organisationen in der DDR.

 

20. September 1972: Zum Weltkindertag der Vereinten Nationen beklagt die Sportjugend Berlin die schlechte Situation der Bewegungserziehung in den Kindertagesstätten und sieht die Integration ausländischer Gastarbeiterkinder als vordringliche Aufgabe der Sportorganisationen an.

 

Herbst 1972: Der Farbfilm „Frohe Ferien mit der Sportjugend Berlin“ wird uraufgeführt und kann von den Mitgliedsverbänden über den ‚Filmverleih der Sportjugend’ ausgeliehen werden.

 

2. Oktober 1972: In Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis ‚Kirche und Sport‘ sucht der Landessportbund die ersten Übungsleiter für Resozialisierungsangebote in der Strafanstalt Tegel.

 

4. Oktober 1972: Im Reichstagsgebäude konstituiert sich die ‚Landessportkonferenz Berlin‘ als Ersatz eines nicht vorhandenen Parlamentsausschusses Sport. Die Eröffnungsrede hält der Regierende Bürgermeister Klaus Schütz.

 

16. November 1972: Im Mittelpunkt einer sportpolitischen Arbeitstagung steht die Teilnahme Westberliner Sportler an internationalen Sportveranstaltungen.

 

17. November 1972: Im ‚Haus am Rupenhorn‘ findet der gemeinsame Empfang des Senats und des Landessportbundes für die Aktiven der Olympischen Spiele 1972 statt. In München wurden 3 Gold-, 1 Silber- und 1 Bronzemedaille errungen.

 

21./22. November 1972: Anlässlich einer Klausurtagung wird die Errichtung eines neuen ‚Hauses des Sports‘ einschl. Sporthotels beraten.

 

1. Januar 1973: Walter Volle, Olympiasieger von 1936 im Rudern, übernimmt den Posten des Referenten der Sportdirektion.

 

24. März 1973: Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) feiert in Berlin das Jubiläum „75 Jahre Leichtathletik in Deutschland“.

 

26. März 1973: Die Nicht-Teilnahme der Deutschen Sportjugend an den Weltjugendfestspielen in Ost-Berlin wird von der Vollversammlung der Sportjugend Berlin öffentlich kritisiert.

 

31. März 1973: Im Berliner Sportpalast an der Potsdamer Straße gehen die Lichter aus, nachdem das Gelände dieser traditionellen Sportstätte verkauft wurde. Bereits im April erfolgt der Abriss.

 

27. April 1973: Senator Horst Korber, Mitglied des LSB-Präsidiums, unterstreicht anl. der Mitgliederversammlung den Bericht des LSB-Präsidenten Hans Gleisberg, indem er unter Beifall der Delegierten feststellt: Unser Ziel ist klar: Der Berliner Sport will keine besonderen Beziehungen zu Sportorganisationen anderer Staaten pflegen, sondern er will voll eingebettet bleiben in die Sportbeziehungen des DSB, denn jede Absonderung, selbst wenn sie zunächst scheinbar Vorteile mit sich brächte, würde in letzter Konsequenz die Trennung und Isolierung des West-Berliner Sports bedeuten. Wir sind politisch bewusst genug, dies zu sehen. Wir sind aber stark genug, dies zu verhindern.

 

6. Juni 1973: Das Präsidium setzt eine Kommission zur Verabschiedung eines „Sportplans Berlin“ ein.

 

28. Juli – 5. August 1973: Anlässlich der X. Weltfestspiele der Jugend und Studenten in Ost-Berlin finden zahlreiche Sportveranstaltungen statt, u.a. der Wettbewerb um „Die Festivalmeile“.

 

19. November 1973: Nach einem Misstrauensantrag des Vorstandes tritt Peter Brennecke anlässlich einer a.o. Vollversammlung als Vorsitzender der Sportjugend Berlin zurück,Manfred Nippe übernimmt kommissarisch die Amtsführung bis zur Neuwahl.

 

3. März 1974: In Ost-Berlin wird das 1. Versehrten-Sportfest organisiert.

 

11. März 1974: Neuer Vorsitzender der Sportjugend Berlin wird Peter Hanisch, der bisherige Präsident des Berliner Leichathletikverbandes.

 

März 1974: Mit einem Beitrag des Münchener Kinderarztes Prof. Dr. Theodor Hellbrügge leitet die Sportjugend Berlin ihr Aktionsprogramm „Langes Sitzen macht nicht klüger – Kinder brauchen Bewegung“ ein und weist auf die gravierenden Mängel in der Bewegungserziehung in Berlin hin.

 

20. März 1974: Der DTSB der DDR erkennt den Status des Westberliner Sports als Teil der Bundesrepublik an.

 

6. April 1974: Nachdem der Deutsche Fußball-Bund die vom Deutschen Sportbund mit dem DTSB der DDR ausgehandelten Vereinbarungen über den deutsch-deutschen Sportverkehr (Sportkalender) nicht billigt, tritt der Präsident des Deutschen Sportbundes, Dr. Wilhelm Kregel, zurück. Der Berliner Justizsenator Horst Korber schlägt DSB-Ehrenpräsidenten Willi Daume als ‚Schlichter‘ vor.

 

20. April 1974: „Eile mit Meile“ nennt sich ein neuer Volkssportwettbewerb, der in Ost-Berlin laufend, schwimmend, rudernd, paddelnd oder mit dem Fahrrad zurückgelegt werden kann.

 

Ostern 1974: Die erste Gedenkstättenfahrt der Sportjugend Berlin führt nach Prag und Lidice.

 

18. Juni 1974: Im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft geht die Begegnung DDR – Chile im Berliner Olympiastadion 1 : 1 aus.

 

31. August 1974: 300 Mädchen und Jungen kommen zum 1. Deutsch-türkischen Kindersportfest der Sportjugend Berlin in den Weddinger Humboldthain. Die Sportjugend erstellt für die Mitgliedsorganisationen und Vereine Werbematerialien und Plakate zur Integration ausländischer Kinder in die Sportvereine.

 

11. September 1974: Das Präsidium setzt sich mit der Gründung von Kneipenfußballvereinen auseinander und hört dazu den Juristen Prof. Finkelnburg an.

 

September 1974: Neben dem Sportaustausch ‚Berlin-Jerusalem‘ begründet auch die Sportjugend Berlin Sportbegegnungen mit Israel‘, und zwar mit dem Sportverband Hapoel.

 

Oktober 1974: Nach Moskau und Leningrad führen die ersten Internationalen Jugendbegegnungen der Sportjugend Berlin mit Ostblockstaaten.

 

13. Oktober 1974: Mit dem „1. Berliner Volks-Marathon“ begründet der Sport-Club Charlottenburg (SCC) die Tradition des ‚Berlin-Marathons‘, eines der größten Berliner Sportevents der nächsten Jahrzehnte.

 

29. Oktober 1974: Mit einem Festakt in der Kongresshalle begeht der Landessportbund Berlin sein 25-jähriges Bestehen. Nach Ansprachen des Regierenden Bürgermeisters Klaus Schütz, des DSB-Präsidenten Willi Weyer und der Sportsenatorin Ilse Reichel hält NOK-Präsident Willi Daume die Festrede zum Thema ‚Sport und Politik‘. Aus Anlass des Jubiläums verabschiedet der LSB den ‚Sportplan Berlin‘ und gibt eine Festschrift heraus.

 

11. Dezember 1974: Im Zusammenhang mit der Verabschiedung einer neuen Geschäftsordnung des Landessportbundes kommt es zur Gründung eines hauptamtlichen Direktoriums und damit zu einer Entlastung der ehrenamtlichen Präsidiumsmitglieder.

 

30. Januar 1975: In Ost-Berlin erfolgt der Start zur neuen Aktion „Dein Herz dem Sport“.

 

25. Juni 1975: Das Präsidium beschließt die ‚Leitlinien für den Freizeitsport‘ im Verein.

 

1. – 5. Juli 1975: Der Internationale Turnerbund veranstaltet in Berlin sein Weltturnfest, die 6. Gymnaestrada. Politische Probleme gibt es wegen der Beteiligung der DDR, die absagt, sowie Südafrikas, das teilnimmt.

 

1. Oktober 1975: Innerhalb des Landessportbundes Berlin tritt ein neuer Organisationsplan in Kraft. Unter Leitung des Direktors Manfred von Richthofen kommt es zur Gründung der drei Referate „Sport und Ausbildung“, „Finanzen und Verwaltung“ und „Sportjugend“ des Landessportbundes. NachManfred Nippe (Jugend) und Walter Volle (Sport) ergänzt Norbert Skowronek als Referent für Finanzen und Verwaltung das hauptamtliche Leitungsteam.

 

5. November 1975: Beginn der Verhandlungen zwischen dem Landessportbund und dem Betriebssportverband sowie dessen Freizeitfußballverband über die Zuordnung der Freizeitfußballer zum VBB.

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1. Januar 1976: Der Landessportbund Berlin erreicht mit 300.000 Verbandsmitgliedern eine Traumgrenze im organisierten Sport.

Der Landessportbund gibt das erste ‚Handbuch des Berliner Sports‘ heraus.

 

18. Februar 1976: Das Präsidium setzt sich mit Nachdruck für den SC Siemensstadt als erstes Modell eines „freizeitsportorientierten Großvereins“ in Berlin ein.

 

25. Februar 1976:Manfred Nippewird zum Vorsitzenden des Landesjugendringes Berlin gewählt.

 

28. Februar – 7. März 1976: Erstmals präsentiert die Sportjugend Berlin einen „Sport-Kindergarten“ bei der Internationalen Boots-, Sport- und Freizeitschau unter dem Funkturm.

 

6. März 1976: Gemeinsam mit der Turnerjugend startet die Sportjugend Berlin im Oberstufenzentrum Lichterfelde ihre neues Aktionsprogramm zur ‚Bewegungserziehung im Vorschulalter‘.  Prof. Dr. Kurt Hartung, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie, hält das Eingangsreferat. Das Aktionsprogramm steht unter dem Motto ‚Sport macht Spaß und bringt Kontakt – Kinder brauchen Bewegung’.

 

3. November 1976: Ein vom Präsidium eingesetzter Ausschuss prüft die Auswirkungen des vom Senat vorgelegten „Sportförderungsgesetzes“ für Berlin.

 

4. November 1976: Als LSB-Mitgliedsorganisation gründet sich das „Forum für Sportgeschichte“, das die Einrichtung eines Berliner Sportmuseums fordert. Zum 1. Vorsitzenden wird Gerhard Schlegel gewählt.

 

17. Januar 1977: Die Sportjugend Berlin verlässt mit ihrem immer größer gewordenen Jugendsekretariat das ‚Haus des Sports‘ und zieht in das neue Verwaltungsgebäude auf der Bastion Brandenburg der Spandauer Zitadelle.

 

22. April 1977: Mit großer Mehrheit wird der Senator für Bundesangelegenheiten, Horst Korber, zum neuen Präsidenten des Landessportbundes Berlin gewählt. Gegenkandidat war Hans Gleisberg, der das Präsidium verlässt. Neuer Vizepräsident wird Reinhard Krieg. Mit 311.120 Mitgliedern in den LSB-Organisationen ist das dritte Hunderttausend überschritten.

 

6./8. Mai 1977: Der Deutsche Sportbund veranstaltet seine Frauen-Vollversammlung in Berlin.

 

17. Mai 1977: Mit der Schlüsselübergabe wird das neue Bildungs- und Verwaltungszentrum der Sportjugend Berlin auf der Bastion Brandenburg der Spandauer Zitadelle eingeweiht. Die Festreden halten Senatorin Ilse Reichel, DSJ-Vorsitzende Erika Dienstl und LSB-Präsident Horst Korber.

 

24. Mai 1977: In der Kreuzberger Friesenstraße eröffnet die Sportjugend Berlin gemeinsam mit der Deutschen Sportjugend und der Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik den „Deutsch-Türkischen Kindertreff“

 

15. Juli 1977: Die Sportjugend Berlin feiert in Heiligenhafen/Ostsee im Beisein der Senatorin für Jugend und Sport, Ilse Reichel, das 25-jährige Bestehen ihres Ferienlagers auf der Halbinsel Graswarder.

 

23. – 26. November 1977: Der in Berlin durchgeführte Kongress ‚Kind und Bewegung‘ gibt der Sportjugend Berlin und dem Berliner Turnerbund ein großes Forum, ihre gemeinsamen Initiativen und Arbeitshilfen zur „Bewegungserziehung im Vorschulalter“ der Öffentlichkeit vorzustellen.

 

21. Dezember 1977: Der Landessportbund stellt sein neues „Förderungskonzept Leistungssport“ der Öffentlichkeit vor.

 

Januar 1978: Nach einem Aufruf des DSB-Präsidenten Willi Weyer startet die Sportjugend Berlin im Durchgangsheim Marienfelde ihr Projekt „Sport mit Aussiedlerkindern“

 

1. Februar 1978: Unter der Leitung der LSB-Sportschule beginnt der Sender Freies Berlin mit seiner regelmäßigen Frühgymnastik im Rundfunk.

 

20. Januar 1978: Unter Leitung von Willi Knecht diskutieren im Wilmersdorfer Logenhaus zum Thema ‚Leistungssport im Widerstreit der Meinungen‘ Josef Neckermann (Deutsche Sporthilfe), Rudolf Hagelstange (Schriftsteller), Klaus Glahn (Judotrainer) und Manfred von Richthofen (LSB-Direktor).

 

6. Mai 1978: Zur Eröffnung der DSB-Trimmspiele 1978 kommt Jesse Owens nach Berlin und nimmt am Eröffnungslauf um das Olympiastadion teil.

 

1978: Der Senat beschließt eine Sanierung der Sportstätten und stellt dafür zusätzlich 30 Millionen DM zur Verfügung.

 

11. August 1978: Zwischen dem LSB, dem Senat und den Bezirksämtern kommt es zur Verabschiedung eines Mustervertrages über die „Schlüsselgewalt“ bei der Nutzung von Sportstätten.

 

18. – 31. August 1978: In Berlin finden die III. Weltmeisterschaften im Schwimmen statt, die durch eine Flut von Welt- und Europarekorden in die Sportgeschichte eingehen. 330 Jugendliche aus 10 Ländern nehmen am Jugendlager der Schwimm-WM teil, das mit einem großen Fest der Sportjugend auf der Spandauer Zitadelle eröffnet wird.

 

1.-8. Oktober  1978: Zur Festigung und zum weiteren Ausbau der Sportpartnerschaft „Jerusalem – Berlin“ findet ein Spitzentreffen in Israel statt.

 

24. Oktober 1978: Verabschiedung des ersten Sportförderungsgesetzes in Berlin durch das Abgeordnetenhaus. Ein Großteil der 30 Änderungsvorschläge des Landessportbundes wird berücksichtigt.

 

November 1978: Der Landessportbund über scharfe Kritik an der „Uferkonzeption“ des Senats, die vornehmlich Wassersportvereine und ihre Bootshäuser einschränkt.

 

November 1978:  Im Zusammenhang mit dem Programm der Errichtung „freizeitsportorientierter Großvereine“ kommt es zu ersten Auseinandersetzungen zwischen Sportorganisationen und Bürgerinitiativen um den Bau des Sport- und Freizeitzentrums des TSV GutsMuths in Tiergarten.

 

Dezember 1978: Die internationalen Dachverbände für Leichtathletik und Handball sichern vertraglich das Startrecht der Sportler aus Berlin (West) in Nationalmannschaften der Bundesrepublik. Im Rahmen des zwischen dem DSB und dem DTSB vereinbarten ‚Sportkalenders‘ sind 73 deutsch-deutsche Sportbegegnungen für 1978 vorgesehen, davon 11 mit West-Berlin.

 

Januar 1979: Erstmals werden 3 freizeitsportorientierte Großvereine mit Personalkostenzuschüssen unterstützt.

 

Januar 1979:  Die Sportjugend Berlin entwickelt die ersten ABM-Arbeitsfördermaßnahmen für arbeitslose Gymnastiklehrerinnen und Sozialpädagogen im Berliner Sport.

 

Januar 1979: Mit einem neuen ‚Förderungskonzept Leistungssport‘ intensiviert der Landessportbund die Arbeit in den Landesleistungszentren und mit dem Nachwuchs.

 

23. Januar 1979: Die Sportschule beginnt mit der Ausbildung von Lizenz-Organisationsleitern nach den DSB-Rahmenrichtlinien.

 

21. – 27. Mai 1979: Die ersten „Internationalen Meisterschaften von Deutschland“ des LTC Rot-Weiß im Damen-Tennis werden ausgetragen und machen Berlin fortan zum Tennis-Mekka.

 

10. Juni 1979: Mit 50.000 Teilnehmern und ‚der größten Sitzschlange der Welt‘ veranstaltet der Landessportbund mit Frank Elstner das Erste Spielfest im Volkspark Rehberge.

 

11. – 22. Juni 1979: Im Auftrage des Senats übernimmt die Bildungsstätte der Sportjugend Berlin in Zusammenarbeit mit dem ‚Haus am Rupenhorn‘ die jährliche Weiterbildung der Kita-Erzieherinnen in der „Bewegungserziehung im Vorschulalter“.

 

14. – 22. Juli 1979: Auf dem Berliner Maifeld finden die XXX. Weltmeisterschaften der Bogenschützen statt.

 

3. – 5. Oktober 1979: Anlässlich des VIII. Kongresses für Leibeserziehung im ICC veranstaltet die Sportjugend Berlin eine Demonstration ‚Berufsschüler fordern Sport an den Berufsschulen‘, der sich auch der LSB-Präsident und die Gewerkschaftsjugend anschließen.

 

1979: Der Landesausschuss Ausbildung konstituiert sich.

 

Oktober 1979: Im ‚Jahr des Kindes‘ der Vereinten Nationen errichten 11 Berliner Sportvereine Kinderspielplätze auf ihrem Vereinsgelände. In einem Beitrag in „Sport in Berlin“ fordert Frau Prof. Dr. Liselott Diem die Durchsetzung des „Rechts der Kinder auf Sport“.

 

29. Oktober 1979: Mehr Lebensfreude für Behinderte versprechen die von der Sportjugend Berlin und der Senatssportverwaltung am 30. Gründungstag des LSB in der Diskothek Metropol eröffneten Veranstaltungen ‚Jazz-Dance für Behinderte und Nicht-Behinderte‘

 

8. November 1979: Auf Antrag des LSB beschließt der Senat eine verstärkte Förderung der Spitzensportler.

 

 

 

1980 – 1989

 

1. März 1980: In München wird der ‚Deutsch-Türkische Kindertreff‘ der Sportjugend Berlin mit der ‚Theodor-Heuss-Medaille‘ ausgezeichnet.

 

30. März 1980: LSB-Präsident Horst Korber hält vor der Vollversammlung der Sportjugend auf der Zitadelle einen Grundsatzvortrag „Die politischen Probleme des Berliner Sports“, der in einer Broschüre publiziert wird.

 

28. April 1980: Im Vortragssaal der Kongresshalle findet die Mitgliederversammlung des Landessportbundes Berlin statt. Die Mitgliederzahlen sind auf 339.378 Sporttreibende in den Verbänden und Vereinen angestiegen.

 

2./3. Mai 1980: In der Berliner Kongresshalle findet die Vollversammlung der Deutschen Sportjugend statt. Wenige Tage später wird die Kongresshalle wegen des Einsturzes von Teilen des Daches für mehrere Jahre geschlossen.

 

15. Mai 1980: Das Nationale Olympische Komitee beschließt in München, nicht an den Olympischen Spielen in Moskau 1980 teilzunehmen (Olympiaboykott).

 

19. – 25. Mai 1980: Die Mannschafts-WM im Damentennis – der Federation Cup – findet bei Rot-Weiß statt.

 

19. Juli – 3. August 1980: Bei den Olympischen Spielen in Moskau, die von den westlichen Ländern boykottiert werden, erringen die Aktiven aus Ost-Berlin 50 olympische Medaillen (Boxen, Fußball, Handball, Judo, Kanurennsport, Leichtathletik, Radsport, Rudern, Schießen, Schwimmen, Turnen und Wasserspringen).

 

17. – 30. August 1980: Die Sportjugend Berlin organisiert mit dem Senat in Alexandria die 2. Deutsch-ägyptische Jugendwoche, an der die Berliner Stadtmannschaften im Fußball, Handball und Tischtennis sowie Tänzer und Musiker teilnehmen.

 

21. September 1980: Im Haus am Rupenhorn findet erstmals eine Infobörse zum Thema „Sport und Jugendhilfe“ statt, auf der Senatsdirektor D. Kreft und die Professoren H.G. Sack und C.W. Müller mehr Sport in der Sozialarbeit und die Anerkennung der sozialen Leistungen der Sportvereine fordern.

 

23. September 1980: Mit Unterstützung des Senats stellt die Sportjugend Berlin ihr neues Programm „Ausländersport“ zur Unterstützung der Vereine vor.

 

5. Dezember 1980: DSB-Präsident Willi Weyer eröffnet die Führungs- und Verwaltungsakademie in Berlin.

 

30. Januar 1981: Beim traditionellen ‚Rupenhornabend‘ mit den Verbandspräsidenten stellt sich die neue Sportsenatorin Anke Brunn vor. Ilse Reichel wird verabschiedet.

 

3. Mai 1981: Auf Initiative der französischen Militärregierung wird am Olympiastadion der erste Lauf „25 km de Berlin“ mit 3.223 Teilnehmern gestartet.

 

März 1981: In einer Pressekonferenz stellt der Landessportbund Berlin seinen „Sportplan 2“ der Öffentlichkeit vor.

 

20. März 1981: An der ostberliner Leninallee (heute Landsberger Allee) wird das ‚Sport- und Erholungszentrum‘ (SEZ) eröffnet.

 

11. Juni 1981: Dr. Hanna-Renate Laurien wird vom Abgeordnetenhaus zur Senatorin für Schule, Berufsbildung und Sport gewählt.

 

13. Juni 1981: Mit Veranstaltungen zum Behindertensport wird in Berlin das „Jahr der Behinderten“ der Vereinten Nationen begangen.

 

2. Juli 1981: Während eines Krankenhausaufenthaltes verstirbt der LSB-Präsident Horst Korber.

 

Juli/August 1981: Mit Unterstützung des Senats beginnt die Sportjugend Berlin in Spandau mit der Veranstaltung von Feriensportkursen, die seitdem zum regelmäßigen Angebot der Mitgliedsorganisationen und Vereine gehören.

 

7. August 1981: Die Sportjugend Berlin feiert in Mardorf/Steinhuder Meer in Anwesenheit von LSB-Präsident Reinhard Krieg und Senatsdirektor Günter Bock das 20. Bestehen ihres Kinder-Ferienlagers.

 

7. Oktober 1981: Als Nachfolger des verstorbenen Horst Korber wird Reinhard Krieg neuer Präsident des Landessportbundes Berlin.

 

22. – 24. Oktober 1981: Das LSB-Präsidium diskutiert in seiner Klausurtagung Chancen und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen im Berliner Sport. Es beschließt ein neues Förderungsprogramm für Investitionszuschüsse an Vereine und modifiziert die Übungsleiterförderung. Die Sportförderung soll stärker unter dem Ziel ‚Hilfe zur Selbsthilfe‘ gestaltet werden. Weiter gibt es erste Absichten zum Verkauf des Sport- und Jugendheimes Spiekeroog.

 

12. Dezember 1981: Die Internationale Sportkorrespondenz (ISK) veranstaltet im Hotel Interconti das erste Mal in Berlin die Ehrung der ‚Sportler des Jahres‘.

 

1. Dezember 1981: Im Zuge der Liquidation der ‚Gemeinnützigen Deutschen Gesellschaft für Internationalen Jugendaustausch‘ überträgt die Bundesregierung das Gästehaus in der Kurfürstenstraße der Sportjugend Berlin.

 

18. – 22. Januar 1982: Bei einer Fachtagung der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin zum Thema „Frieden und Abrüstung“ werden die bundesweiten Initiativen des Sports diskutiert und in Thesenpapieren zusammengefasst.

 

26./27. März 1982: In Mainz wird der Vorsitzende der Sportjugend Berlin, Peter Hanisch, zum Vorsitzenden der Deutschen Sportjugend gewählt.

 

29. April 1982: Auf Beschluss der Vollversammlung der Sportjugend Berlin erhält das Sport- und Jugendheim in Oberwarmensteinach den Namen ‚Gustav-Schulze-Heim‘ zur Erinnerung an den Sportjugend-Gründer.

 

6. Mai 1982: Mit einer ‚Großen Anfrage‘ diskutiert das Abgeordnetenhaus die Situation der Sportjugend Berlin und ihren Umzug nach Abriss der Gebäude auf der Spandauer Zitadelle in die Stadion-Terrassen.

 

29. August 1982: In Ost-Berlin starten 20.000 Aktive beim Berliner Friedenslauf zwischen den Stadtbezirken Friedrichshain und Marzahn.

 

27. September 1982: Der Vorstand der Sportjugend Berlin geht auf den landesweiten Jugendprotest einschl. von Hausbesetzungen ein und beschließt dazu ein Thesenpapier des Berliner Sports.

 

29. Oktober 1982: Mit einer Podiumsdiskussion ‚Frauen in der Verantwortung‘ und namhaften Dozentinnen tritt der Landesausschuss Frauensport an die Öffentlichkeit.

 

24. November 1982: Das Präsidium setzt sich auf Antrag der Sportjugend mit deren Thesen zum ‚Jugendprotest‘ und zu einer verstärkter Mitbestimmung Jugendlicher auseinander.

 

1. Dezember 1982: Auf Grund von Krawallen im Fußball empfiehlt ein in Berlin vorgestelltes Gutachten einer länderübergreifenden Kommission die Anstellung von Sozialarbeitern in gewaltgefährdeten Fußball- und Fan-Clubs. Gleichzeitig wird eine zielgerichtete Fairnesserziehung in Schulen und Sportvereinen gefordert.

 

1. Dezember 1982: Die Sportjugend Berlin übernimmt für 20 Jahre von der DKLB-Stiftung das frühere Hotel Excellent am Kaiserdamm und eröffnet dort das ‚Jugendhotel Berlin‘.

 

15. Dezember 1982: Das LSB-Präsidium novelliert grundlegend das ‚Förderungskonzept Leistungssport‘.

 

1. Januar 1983: In einem Neujahrsgruß beklagt LSB-Präsident Reinhard Krieg die ansteigende Arbeitslosigkeit, schwindendes Wirtschaftswachstum und die Sorge um den Frieden in der Welt. Die Ziele des Berliner Sports sieht er in der Anerkennung als ‚öffentliches Anliegen‘, der Lösung der Sportstättenprobleme und der Integration der ausländischen Mitbürger.

 

31. Januar 1983: In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im ICC werden die Pläne des Präsidiums gebilligt, innerhalb der Umsetzung der Bildungsstätte der Sportjugend von der Spandauer Zitadelle in die Stadion-Terrassen dort auch ein neues ‚Haus des Sports‘ zu errichten.

 

18. April 1983: Als zentrale Aufgabe der Vereinsjugendarbeit sieht die Vollversammlung der Sportjugend Berlin die Durchsetzung der Mitbestimmungsrechte von Jugendlichen im Sport an und legt einen Aufruf „Trimm Dich durch Mitbestimmung“ vor.

 

25. April 1983: Der Landesausschuss Ausländersport konstituiert sich und erteilt einer separaten Gründung eines Türkischen Sportbundes eine deutliche Absage.

 

29. Mai 1983: An der Sportschule beginnt das erste Seminar für Führungskräfte aus Saudi-Arabien. Es folgt eine regelmäßige Ausbildung im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit mit Mexiko und Brasilien.

 

10. Juni 1983: Als größtes Problem des Berliner Sports bezeichnet die LSB-Mitgliederversammlung im ICC die sich häufenden Lärmbeschwerden der Bevölkerung und die daraus resultierenden Nutzungseinschränkungen von Sportstätten.

 

1. August 1983: Der Landessportbund und die Sportjugend eröffnen in der Rostocker Straße in Moabit die 1. Sportberatungsstelle für Ausländer.

 

1. August 1983: Das LSB-Präsidium beruft eine Ad-hoc-Kommission „Sport und Umwelt“ und tritt damit in einen Dialog mit den Umweltverbänden ein.

 

19. August 1983: Mit einem Sommerfest für Sport und Politik stellt die Sportjugend Berlin das Ersatzdomizil ihrer Bildungsstätte im früheren ‚Auslandshaus‘ in Hohengatow vor.

 

16. Oktober 1983: Unter dem Motto ‚Berlin tut gut‘ arbeitet der Landessportbund in der Initiative ‚impulse der 80er Jahre‘ mit und stellt sich im ICC vor. 30.000 Gäste besuchen das im Messegelände errichtete Sportzentrum.

 

26. Oktober 1983: Mit Aufrufen und Buttons sowie einer Publikation ‚Sport spricht alle Sprachen‘ unterstützt die Sportjugend Berlin die friedensstiftenden Maßnahmen im Vorfeld des Fußballländerspiels‚ ‚Deutschland – Türkei‘ im Olympiastadion.

 

1. Januar 1984: Das LSB-Präsidium ruft zur Einheit der Sportbewegung auf und warnt vor einseitigen parteipolitischen Diskussionen in den Sportvereinen und Verbänden mit Vertretern der Initiative “Sportler gegen Atomraketen – Sportler für den Frieden“.

 

Februar 1984: Peter Rebsch, der Präsident des Abgeordnetenhauses, bekräftigt in einem Interview in ‚Sport in Berlin‘ die Absicht von Wirtschaftskreisen, Berlin als Bewerberstadt für die Olympischen Spiele 1992 ins Gespräch zu bringen.

 

10. März 1984: In Anwesenheit von IOC-Präsident Samaranch und Ruth Owens sowie Spitzenathleten aus aller Welt wird die bisherige Stadionallee in Berlin-Charlottenburg in ‚Jesse-Owens-Allee’ umbenannt.

 

10. Mai 1984: Erklärung des NOK der DDR zum Boykott der Olympischen Spiele in Los Angeles.

 

Mai 1984: Mit Unterstützung der Stiftung Deutsche Jugendmarke kommt es zum Abschluss eines Kooperationsvertrages zwischen der TU Berlin und dem Landessportbund über eine erste „Fan-Studie“ von 1985 – 1986.

 

31. Mai 1984: Mit einem „Spielfest“ im Volkspark Rehberge eröffnet der Landessportbund die neue DSB-Aktion „Spiel mit Frank Elstner“.

 

1. Juni 1984: Am Rohrdamm in Spandau wird das Sport- und Freizeitzentrum des SC Siemensstadt eröffnet. Damit soll der Startschuss für weitere ‚freizeitsportorientierte Großvereine‘ in den Berliner Bezirken gegeben werden.

 

16. Juni 1984: Im Landkreis Lüchow-Dannenberg eröffnet die Sportjugend Berlin auf dem Gelände der ehemaligen Dorfschule Dünsche eine Freizeit- und Begegnungsstätte.

 

27. Juli 1984: Der Senat vereinbart mit der türkischen Regierung einen regelmäßigen „Deutsch-Türkischen Sportjugendaustausch“ und überträgt ihn der Sportjugend Berlin.

 

21. Juli 1984: Als Vorstufe zu den DSB-Lizenzausbildungen beginnt die Sportjugend Berlin mit der Ausbildung von 13- und 16-Jährigen zu ‚Sporthelfern‘.

 

28. Juli – 12. August 1984: 31 Berliner Aktive nehmen an den Olympischen Spielen in Los Angeles teil und kommen mit 5 Silber- und 9 Bronzemedaillen zurück. 3 Berliner Jugendliche qualifizieren sich für das Internationale Olympische Jugendlager.

 

23. August 1984: Die Deutsche Sportjugend protestiert gegen den Ausschluss von Vertretern der Sportjugend Berlin an einer mit der FDJ vereinbarten Jugendbegegnung in Potsdam und sagt die deutsch-deutsche Begegnung ab.

 

31. August 1984: An der Sportschule werden die ersten Übungsleiter für den Seniorensport ausgebildet.

 

14. September 1984: Der Landesausschuss Leistungssport hält seine 100. Sitzung ab.

 

28. September 1984: Auf Grund von mit dem Jugendreisebüro Sputnik getroffenen Vereinbarungen besucht erstmals eine Delegation der Sportjugend Berlin Leningrad.

 

25. Oktober 1984: Mit der Vorführgruppe ihrer Gymnastiklehrerausbildung fährt die Sportschule nach Israel.

 

26. Oktober – 3. November 1984: Mit einer Reise der Berliner Jugendfußballauswahl nach Istanbul, Izmir und Isparta findet die erste Sportjugendbegegnung  in der Türkei statt. Der deutsch-türkische Sportjugendaustausch wird zwischen der Sportjugend Berlin und der Generaldirektion für Jugend und Sport in Ankara begründet.

 

3. November 1984: Unter dem Motto ‚Sport – Spiel – Spaß‘ stellt sich der Berliner Frauensport in der Sporthalle Schöneberg vor.

 

29. November 1984: Mit einem ‚Vier-Punkte-Programm‘ zum Jahr der Jugend und den Berliner Wahlen 1985 richtet sich die Sportjugend Berlin an die Öffentlichkeit. Die vier Forderungen lauten: 1. Baut Sporthallen, 2. Fördert die sportliche Jugendarbeit, 3. Unterstützt die sozialen Aufgaben des Sports und 4. Helft den Ehrenamtlichen.

 

3. Dezember 1984: Die Sportjugend Berlin protestiert öffentlich gegen die Schließung eines Bolzplatzes in Lichterfelde wegen Lärmschutzbeschwerden eines Anwohners.

 

Januar 1985: Es beginnt das von den Vereinten Nationen propagierte ‚Jahr der Jugend‘

 

15. Januar 1985: Im 10. Jahr erscheint der „Berliner Freizeitsportkalender“

 

22. Februar 1985: In der Tagespresse wird der ‚10-Punkte-Katalog‘ des Landessportbundes zu den bevorstehenden Berliner Wahlen veröffentlicht, der u.a. auch den Bau von neuen Sportstätten fordert.

 

März 1985: Auf Grund zahlreicher Beschwerden bekräftigt der Senat in einem Rundschreiben an die Bezirksämter das geltende Verfahren, dass Schulsportanlagen grundsätzlich und vorrangig nach 16 Uhr von den Sportvereinen genutzt werden können.

 

2. März 1985: Hohe politische Wellen löst der Beschluss des Deutschen Fußball-Bundes aus, Berlin nicht als Austragungsort für die Fußball-EM 1988 zu berücksichtigen.

 

25. April 1985: Die Vollversammlung der Sportjugend Berlin setzt als einen neuen Arbeitsschwerpunkt den Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit.

 

1. Mai 1985: Der Landessportbund Berlin entwickelt mit der Bundesanstalt für Arbeit das erste gemeinsame Arbeitsförderprogramm. Es werden 36 arbeitslose Sportlehrer in Sportvereinen angestellt.

 

25. April 1985: Rainer Eder wird von der Vollversammlung der Sportjugend Berlin als Nachfolger von Peter Hanisch zum 1. Vorsitzenden gewählt.

 

20. – 25. Mai 1985: Die FDJ akzeptiert bei ihrem XII. Parlament in Ost-Berlin die Leitung der Delegation der Deutschen Sportjugend durch einen ‚Westberliner‘ (LSB-JugendreferentManfred Nippe).

 

26. Mai 1985: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) veranstaltet zum ersten Male nach dem Kriege wieder das Pokal-Endspiel im Berliner Olympiastadion. Seitdem finden die Pokalendspiele der Männer und Frauen in Berlin statt.

 

3. – 6. Juni 1985: Das Internationale Olympische Komitee veranstaltet in Ost-Berlin seine 90. Session.

 

5. Juni 1985: Die Mitgliederversammlung des Landessportbundes Berlin wählt im ICC Manfred von Richthofen zum neuen Präsidenten. Reinhard Krieg wird LSB-Ehrenmitglied. Norbert Skowronek wird neuer Direktor.

 

11. Juni 1985: In Berlin wird durch die Deutsche Sportjugend und die Freie Universität die von Prof. Dr. Sack erstellte ‚Fluktuationsstudie‘ vorgestellt, die wissenschaftliche Grundlage über Ein- und Austritte von Jugendlichen werden wird.

 

10. Juli 1985: Die Sportjugend Berlin stellt gemeinsam mit der Technischen Universität das erste Forschungsprojekt zum Verhalten von Fußball-Fans in Deutschland vor.

 

27. Juli – 3. August 1985: Der stellv. Vorsitzende der Sportjugend Berlin, Klaus Rozga, nimmt ohne politische Probleme innerhalb der DSJ-Delegation an den Weltjugendfestspielen in Moskau teil.

 

10. September 1985: Der ‚Verein zur Förderung des Leistungssports in Berlin‘ (VFLB) wird gegründet.

 

5. November 1985: In Abstimmung mit dem Landessportbund beschließt der Senat das Konzept zur „Sportstadt Berlin“

 

12. März 1986: Die Sportjugend übernimmt den Vorsitz im Landesjugendring Berlin.

 

15. August 1986: Auf Einladung des NOK treffen sich in Berlin die noch lebenden Medaillengewinner der Olympischen Spiele von 1936. Zum Programm gehören eine Kranzniederlegung durch Willi Daume und Heinz Galinski in Plötzensee und (politisch überraschend) durch Willi Daume und Peter Hanisch am Seelenbinder-Grab im Stadion Neukölln.

 

7. April 1986: Die Sportjugend Tempelhof übergibt dem Bezirksamt 7.976 Unterschriften gegen die Schließung der Sportplätze an der Rathausstraße wegen angeblicher Lärmbelästigung.

 

23. April 1986: Zum Nationalfeiertag der Türkei – Tag des Kindes und des Sports – veranstaltet die Sportjugend Berlin gemeinsam mit der Ausländerbeauftragten des Senats in der Kreuzberger Wrangelstraße ein großes Kinderfest.

 

25. – 27. April 1986: In einer umfassenden Klausurtagung des Präsidiums werden Strategien zur zukünftigen Aus-, Fort- und Weiterbildung im Sport entwickelt. Weitere Themen sind der Berliner Sportstättenbau, die Weiterentwicklung des Ehrenamtes und die Jugendförderung.

 

1986: Mit einer neu geschaffenen Verdienst-Medaille ehrt der Landessportbund Berlin 200 Funktionäre, die sich mehr als 25 Jahre ehrenamtlich für den Sport engagiert haben.

 

1. Juni 1986: 1.000 Besucher kommen zur Terrassenfete der Sportjugend am Olympiastadion aus Anlass der Initiativen für ein ‚familienfreundliches Berlin‘.

 

20. Juni 1986: Mit einem Festakt werden auf dem Gelände der Stadion-Terrassen das neue ‚Haus des Sports‘ und die ‚Bildungsstätte‘ der Sportjugend eingeweiht. Damit sind der Landessportbund und seine Jugendorganisation erneut unter einem Dach vereint.

 

27. Juni 1986: Mit einer Demonstration und Übergabe von 25.000 Unterschriften vor der Senatsumweltverwaltung in Kreuzberg kämpft der Berliner Sport um seine Zukunft und weitere Berücksichtigung im ‚Flächennutzungsplan’ des Landes Berlin.

 

28. Juni 1986: Die Mitgliederversammlung des LSB verabschiedet eine Resolution zum Breiten- und Freizeitsport.

 

September 1986: Unter dem Oberbegriff „Sportstadt Berlin“ schaltet sich der Landessportbund aktiv in die Bewerbung um internationale Sportveranstaltungen ein.

 

1. September 1986: An der Wullenweberwiese in Tiergarten wird das Sport- und Freizeitzentrum des TSV GutsMuths eröffnet. Zum Bau weiterer Zentren freizeitsportorientierter Großvereine kommt es wegen Finanzmangels nicht mehr.

 

8. September 1986: Das Kuratorium für den ‚Olympiastützpunkt Berlin‘ wird gegründet.

 

November 1986: Mit Enttäuschung nimmt der Landessportbund die Absage des anlässlich der 750-Jahrfeier Berlins 1987 geplanten Fußball-Länderspiels ‚Deutschland – UdSSR‘ zur Kenntnis.

 

12. November 1986: In einer Befragung entscheiden sich die Mitgliedsorganisationen für die noch heute gültige Form der LSB-Mitgliederversammlung.

 

18. Januar 1987: Als Auftakt zur 750-Jahrfeier Berlins veranstaltet die Sportjugend Berlin gemeinsam mit der Initiative ‚Impulse der 80-er Jahre‘ in der Deutschlandhalle ein ganztägiges Internationales Kinderfest mit 24.000 Besuchern und 1.000 ehrenamtlichen Helfern.

 

 

18. März 1987: Das LSB-Präsidium beschließt das „Berliner Modell der Talentförderung“, in dessen Mittelpunkt die Errichtung einer Sport-Oberschule steht, und trägt es an den Senat und die Parteien heran.

 

April 1987: Der Landessportbund fordert die Wiederinbetriebnahme der S-Bahnlinie zum Olympiastadion und schließt sich der Bürgerinitiative Westbahn an.

 

23. April 1987: Die Vollversammlung wählt Sylvia Tromsdorf zur 1. Vorsitzenden der Sportjugend Berlin.

 

24. April 1987: Das frühere Haus des Sports an der Bismarckallee wird Haus der Verbände und erhält den Namen „Gerhard-Schlegel-Haus“.

 

Mai 1987: Die LSB-Sportschule beginnt eine neue Ausbildung zum ‚Übungsleiter für Freizeit und Fitness‘

 

25. Mai 1987: Im Mittelpunkt der LSB-Mitgliederversammlung im ‚Haus des Sports‘ stehen die Steuerentlastung der ehrenamtlichen Helfer und die Sicherung der Sportstadt Berlin. Mit 92 zusätzlichen Veranstaltungen beteiligt sich der Berliner Sport am 750. Jubiläum Berlins.

 

1. Juni 1987: Der ‚Olympiastützpunkt Berlin‘ nimmt seine Tätigkeit auf.

 

12. Juni 1987: Der amerikanische Präsident Ronald Reagan spricht sich vor dem Brandenburger Tor für dessen Öffnung und gemeinsame Olympische Spiele in einer noch geteilten Stadt aus.

 

13. – 20. Juni 1987: Am Internationalen Jugendtreffen der Sportjugend Berlin beteiligen sich Gastdelegationen aus Israel, Schweden und der Türkei. Die Jugendfußball-Nationalmannschaft der Türkei tritt zu einem Spiel in Kreuzberg an, zehn Sportdirektoren aus den Regionen der Türkei kommen zur 750-Jahrfeier an die Spree.

 

1./2. Juli 1987: In Berlin finden der Prolog zur „Tour de France“ und die erste Etappe statt.

 

31. Mai – 7. Juni 1987: 120.000 Aktive und Besucher kommen zum Deutschen Turnfest nach Berlin, ein wahrhaft großes und schönes Geschenk zum 750-jährigen Stadtjubiläum.

 

Sommer 1987: In Ost-Berlin stehen die „Internationale Große Grünauer Ruderregatta“, das 81. Radrennen „Rund um Berlin“ und der „25. Internationale Olympische Tag“ ganz im Zeichen des 750-jährigen Stadtjubiläums. Die Bezirksorganisation Berlin des DTSB beteiligt sich am großen Festumzug mit einem eigenen Block.

 

25. August 1987: Das LSB-Präsidium gründet eine neue Kommission „Sport und Umwelt“.

 

19. September 1987: Unter dem Motto „Sport ohne Platz ist wie Berlin ohne Luft“ demonstriert der Landessportbund mit seinen Mitgliedsorganisationen und 8.000 Teilnehmern auf dem Breitscheidplatz für die Sicherung zukünftiger Sportstätten im Flächennutzungsplan.

 

22. Oktober 1987: In Düppel wird das 1. sportorientierte Jugendfreizeitheim Berlins unter Mithilfe der Sportjugend eröffnet.

 

5. November 1987: Zweitausend Gäste nehmen am Kongress „Menschen im Sport 2.000“ des Deutschen Sportbundes im Berliner ICC teil, der sich mit den Perspektiven des Sports in der Zukunft beschäftigt.

 

5. November 1987: Im Kulturforum der Grundkreditbank wird die Jubiläumsausstellung „Vom Ritterturnier zum Stadtmarathon“ eröffnet. Dazu erscheint das Geschichtsbuch ‚Sport in Berlin‘.

 

Januar 1988: „Veränderungen brauchen Zeit“ ist das Fazit einer Befragung der Berliner Sportvereine und Verbände zum ‚Jugendsport 2.000‘, einem Forschungsprojekt der Sportjugend.

 

Januar 1988: Ein Riesenandrang herrschte bei den ersten vom DTSB-Bezirksvorstand veranstalteten Sportkursen für ‚Mollige‘ in Hohenschönhausen. 3.500 Mollige meldeten sich an, 200 konnten sportlich verkraftet werden. Mit der Gründung des „Sportservice Berlin“ in der Seelenbinder-Halle soll verstärkt der Massensport unterstützt werden.

 

 

20. Januar 1988: Mit der Aufstellung von drei bisher verschollenen Skulpturen des früheren Reichssportfeldes auf den Stadion-Terrassen eröffnet der Landessportbund seine Beiträge zum „Europäischen Kulturjahr Berlin 1988“. Foto- und Plakatausstellungen, ein Sport-Design-Wettbewerb und Kunstwettbewerb der Sportjugend sowie eine Europäische Jugendwoche gehören zum Programm von E 88.

 

25. Januar 1988: Das LSB-Präsidium setzt die Ergebnisse einer Organisationsanalyse in der Verwaltung und der Sportförderung um.

 

22. Februar 1988: Erstmals schreibt der Landessportbund seinen Wettbewerb „Fit für Freizeit“ für gesundheits- und freizeitsportorientierte Sportvereine aus.

 

März 1988: Mit dem Programm „Berlin bewegt sich“ geht der Landessportbund im Breiten- und Freizeitsport in die Offensive.

 

März 1988: Innerhalb einer Expertenrunde zur Nachwuchsförderung im Leistungssport fordern Vertreter des Landessportbundes, des Olympiastützpunktes und der Sportjugend die Errichtung einer „Sportoberschule“.

 

März 1988: Im Rahmen des „Europäischen Kulturjahres“ schreibt der Landessportbund  gemeinsam mit dem Internationalen Design-Zentrum (IDZ) und mit Unterstützung der Senatskulturverwaltung einen „Kunstpreis des Landessportbundes Berlin“ aus.

 

20. März 1988: Zum 75. Geburtstag des bekannten Sportfotografen Heinrich von der Becke wird im ‚Haus des Sports‘ eine Auswahl seiner Fotos aus 5 Jahrzehnten gezeigt.

 

18. April 1988: Die LSB-Sportschule beginnt mit der Übungsleiterausbildung für Freizeit und Fitness.

 

25. April 1988: Prof. Dr. Jürgen Schröder eröffnet die Vollversammlung der Sportjugend Berlin mit einem Vortrag „Sport ist ‚in‘ – der Verein ‚out‘?“.

 

25. April – 31. Mai 1988: Im ‚Haus des Sports’ findet die Plakatausstellung „Sport ist mehr“ statt.

 

14. Mai 1988: Aus Anlass des 75-jährigen Jubiläums des Deutschen Sportabzeichens veranstaltet der Landessportbund eine Sportabzeichenwoche mit Auftakt im Olympiastadion.

 

30. Mai 1988: Anlässlich der Mitgliederversammlung beklagt LSB-Präsident Manfred von Richthofen die nach dem Honecker-Besuch in Bonn immer noch spärlichen deutsch-deutschen Sportbegegnungen in Berlin. Als ‚Dauerbrenner‘ hebt er die anhaltenden Hindernisse beim Ausbau des Post-Stadions hervor.

 

3./4. Juni 1988: Unter dem Motto „Berlin bewegt sich“ veranstaltet die Sportjugend zentral und dezentral 12 Veranstaltungen in 50 Sportarten als Auftakt ihrer Aktionswochen zum Kinder- und Jugendsport.

 

 

28. Juni 1988: In einer außerordentlichen LSB-Mitgliedversammlung beschäftigen sich die Mitgliedsorganisationen mit der zukünftigen Weiterentwicklung des Breiten- und Freizeitsports in Berlin.

 

12. August 1988: In einer 14-tägigen Ausstellung präsentieren der Landessportbund und das Forum für Sportgeschichte im Kaufhaus Karstadt am Hermannplatz Sportpreise und Pokale von der Jahrhundertwende bis in die Jetztzeit.

 

20. August 1988: Mit einem „Sportgesundheitstag“ in Wilmersdorf treten das Institut für Leistungsmedizin und der Landessportbund gemeinsam an die Öffentlichkeit.

 

22. -26. August 1988: Jugendliche und Studenten aus Griechenland, Großbritannien, Spanien und Deutschland nehmen an der „Europäischen Jugendwoche“ der Sportjugend Berlin teil. Die Britische Schutzmacht stellt für die Abschlussdiskussion den Kuppelsaal des früheren „Haus des Deutschen Sports“ auf dem Gelände des Hauptquartiers am Olympiastadion zur Verfügung.

 

24. August 1988: Als Teil des Europäischen Kulturjahres veranstaltet der Landessportbund mit dem Forum für Sportgeschichte die Ausstellung „Mal ganz oben stehen“ im Kaufhaus Karstadt am Hermannplatz. Gezeigt werden Sport-Ehrenpreise und Pokale aus 100 Jahren Berliner Sportgeschichte.

 

27. August 1988: 40.000 Besucher kommen zum Europäischen Kinder- und Kulturfest der Sportjugend Berlin rund um das Olympiastadion.

 

3./4. September 1988: An den zentralen und dezentralen Veranstaltungen des „1. Trimm-Festivals“ des Deutschen Sportbundes im Volkspark Rehberg nehmen 90.000 Besucher teil, Berlin wird ‚Trimmhauptstadt’ Deutschlands.

 

17. September – 2. Oktober 1988: Berliner Aktive erringen bei den Olympischen Spielen in Seoul 3 Goldmedaillen und 1 Silbermedaille.

 

17. Oktober 1988: Nach jahrelangen politischen Querelen um den Status von Berlin (West) kommen erstmals für eine Woche 20 junge DDR-Bürger aus Erfurt zu einer Begegnung mit der Sportjugend nach Berlin.

 

29. Oktober 1988: Eine a.o. Mitgliederversammlung des LSB stellt den Breiten- und Freizeitsport in den Mittelpunkt und wendet sich gegen die Gründung eines separaten Freizeitsportverbandes. Mit einem neuen ‚10-Punkte-Programm‘ des Landessportbundes zu den Berliner Wahlen fordert der organisierte Sport verstärkte staatliche Unterstützung. Die Delegierten sprechen sich für die Beibehalten der dritten Sportstunde an den Berliner Schulen aus.

 

1. November 1988: Der Landessportbund führt ein betriebsinternes Weiterbildungskonzept ein.

 

9. November 1988: Zur Reichsprogromnacht vor 50 Jahren gibt die Sportjugend Berlin eine Dokumentation „Mit dem Davidstern auf der Brust“ über die Geschichte der jüdischen Sportjugend heraus.

 

1. Dezember 1988: In Berlin tritt ein novelliertes ‚Sportförderungsgesetz‘ in Kraft.

 

13. Dezember 1988: Der Landessportbund Berlin stellt sein neues Spitzensportförderungskonzept vor, nach dem die bewerteten Leistungen der Athleten die Zuordnung in 4 Förderstufen zulassen.

 

März/April 1989: Anlässlich der Internationalen Tourismusbörse auf dem Messegelände präsentiert der Landessportbund das Konzept „Sportstadt Berlin“.

 

16. März 1989: Neue Senatorin für Schule, Berufsausbildung und Sport wird Sybille Volkholz.

 

17. März 1989: Mit einem gecharterten Jumbo veranstaltet die Sportjugend Berlin ihre erste USA-Begegnung in Florida.

 

April 1989: Die Sportjugend ruft in ‚Sport in Berlin‘ zur Integration der Aussiedler in die Berliner Sportvereine auf.

 

8. April 1989: Die Sportschule eröffnet ihr erstes Modell-fitness-studio-.

 

26. Mai 1989: Die LSB-Mitgliederversammlung wendet sich an den neuen Senat und protestiert gegen eine Sportpolitik, die den Sport als ‚Experimentierfeld‘ betrachtet.

 

1. Juni 1989: Wegen der zunehmenden Sportstättenprobleme und Lärmklagen richtet der LSB eine Stabsstelle ‚Sportstätten und Umwelt‘ ein.

 

28. Juni – 12. Juli 1989: Die Vorsitzende der Sportjugend Berlin, Sylvia Tromsdorf, nimmt an der offiziellen Delegation der Deutschen Sportjugend zu den Weltjugendfestspielen in Pjöngjang/Nordkorea teil.

 

13.-26. Juli 1989: Auf den „Stadion-Terrassen“ findet der erste Sommerkurs der Sportjugend in Anlehnung an die früheren ‚Sporthelferlehrgänge’ der Senatssportverwaltung statt.

 

9. Juli 1989: Mit einem ‚Jahrmarkt des Sports‘ auf den Stadion-Terrassen feiert die Sportjugend das 40. Gründungsfest.

 

15. Juli 1989: Zu einer gemeinsamen Fachtagung mit der Senatssportverwaltung lädt die Sportjugend Berlin ein. Das Thema: Fußball ist unser Leben – Fans im Sport.

 

11. August 1989: Auf dem Maifeld des Olympiastadions finden die Weltmeisterschaften im Polo statt.

 

28. August 1989: Ein über die Ostsee fegender Sturm erfordert die Evakuierung des Ferienlagers Heiligenhafen.

 

2. September 1989: 37 Vereine mit 500 Läufern beteiligen sich an der Sportstaffette vom Reichstagsgebäude nach Dreilinden aus Anlass der Gründung der Bundesrepublik Deutschland vor 40 Jahren.

 

September 1989: Der Regierende Bürgermeister Walter Momper übernimmt die Leitung eines aus 38 Persönlichkeiten bestehenden Beirats für ‚Olympia 2004‘.

 

7. Oktober 1989: Das Präsidium beschließt auf seiner Klausurtagung die Fertigstellung des „Freizeitsportplans Berlin“. Die Verknüpfung der Angebote des Sportgesundheitsparks mit den Vereinsangeboten wird in Angriff genommen, ein neues Spitzensport- und Talentförderungskonzept auf den Weg gebracht.

 

November 1989: Mit Grußworten und Rückblicken erinnert „Sport in Berlin“ an die Gründung des Sportverbandes Groß-Berlin vor 40 Jahren.

 

November 1989: Der Mauerfall wird eingeleitet. Günter Weise zitiert in „Sport in Berlin“ einen Ost-Berliner: Es ist so, als ob wir jetzt erst anfangen zu leben…

 

17. November 1989: DSB-Präsident Hans Hansen und DTSB-Präsident Klaus Eichler treffen sich im Berliner Hotel Kempinski zu einem inzwischen historischen ersten ‚Vier-Augen-Gespräch’. Ergebnis: Der bisherige ‚deutsch-deutsche Sportkalender’ wird außer Kraft gesetzt und den Vereinen und Verbänden beider Organisationen wird ermöglicht, selbständige Vereinbarungen über die zukünftige Zusammenarbeit und den Wettkampfverkehr zu treffen.

 

22. November 1989: Der Vorsitzende des DTSB-Bezirksvorstandes Berlin, Rudi Ebmeyer, besucht den LSB-Präsidenten, Manfred von Richthofen, im Haus des Sports am Olympiastadion. Das Treffen findet 2 Wochen vor der offiziellen Gesprächsaufnahme der Bürgermeister der zwei Stadthälften statt.

 

5. Dezember 1989: Besuch des Vorsitzenden des DTSB-Bezirks Potsdam, Helmut Klopp, und seines Stellvertreters Günther Staffa im Haus des Sports in Berlin zum Gespräch mit Norbert Skowronek und Dietrich Dolgner.

 

12. Dezember 1989: Die Sportjugend Berlin eröffnet am Kottbusser Tor in Kreuzberg ihren ersten ‚SportJugendClub‘.

 

31. Dezember 1989: Seit dem 9. November 1989 ist es zu 200 Ost-West-Sportbegegnungen, insbesondere zwischen Sportvereinen aus dem West- und Ostteil Berlins gekommen.

 

 

1990 – 1999

 

1. Januar 1990: In seinem Neujahrsgruß spricht der LSB-Präsident Manfred von Richthofen von der einmaligen Chance Berlins, eine der international anerkannten Sportmetropolen zu werden und sich als Austragungsort Olympischer Spiele im Jahre 2.000 oder 2.004 zu empfehlen.

 

Der Sportchef der DDR-Tageszeitung ‚Junge Welt‘ Volker Kluge, schreibt in ‚Sport in Berlin‘, dass ein Ausverkauf des DDR-Sport nicht stattfinden darf und wird.

 

5. Januar 1990: In Ost-Berlin konstituiert sich der ‚Runde Tisch‘ des Sports in der DDR.

 

12./13. Februar 1990: Erstes Arbeitstreffen der Sportjugend im ‚Haus des Sports‘ mit den Vertretern der Bezirksvorstände Berlin und Potsdam.

 

16. Februar 1990: Die Sportjugend Berlin organisiert im Auftrage der Deutschen Sportjugend (DSJ) im Haus des Zentralrates der FDJ Unter den Linden die erste Informationstagung mit der in Gründung befindlichen Sportjugend der DDR und den Jugendvertretern aller Bezirke der DDR.

 

6. März 1990: Erstes Gespräch zwischen den Präsidenten des LSB Berlin und des TSB Berlin unter Beteiligung der Senatssportverwaltung.

 

14. März 1990: Einsetzung einer Koordinierungskommission und von Arbeitsgruppen zwischen dem Landessportbund Berlin und dem Turn- und Sportbund Berlin.

 

20. März 1990: Im Clubhaus des Stadions der Weltjugend gründet sich die Sportjugend Berlin-Ost und wählt Heike Baudis zur 1. Vorsitzenden. Die 72 Delegierten der Sportgemeinschaften, Bezirksfachausschüssen, DTSB-Kreisvorständen und Schulsportgemeinschaften wollen den Auflösungserscheinungen des DDR-Sports im Kinder- und Jugendbereich entgegentreten, in einer Jugendordnung die Demokratie von unten absichern und eine enge Zusammenarbeit mit der Sportjugend Berlin pflegen.

 

31. März 1990: In Berlin-Grünau gründet sich die ‚Sportjugend der DDR‘.

 

2. April 1990: Die Vollversammlung der Sportjugend Berlin verabschiedet nach langjährigen Beratungen ein „Aktionsprogramm Kinder- und Jugendsport 2.000“, welches Bestandteil des zukünftigen „Sportplans 2.000“ werden soll. Weiter nehmen die Delegierten einen Bericht des Vorstandes über umfangreiche Bildungsmaßnahmen und Veranstaltungen in Ost-Berlin und Potsdam entgegen. Die Rahmen-Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit der Sportjugend Berlin-Ost wird gebilligt.

 

7./8. April 1990: Das Präsidium und die Sportschule des Landessportbundes sowie der Vorstand und die Bildungsstätte der Sportjugend Berlin beginnen mit Unterstützung des Bundes in den Bezirken Potsdam, Frankfurt/Oder und Cottbus regelmäßige Informations- und Weiterbildungsveranstaltungen für ostdeutsche Sportvereine und bisherige Fachverbände.

 

26. April 1990: Erste Sitzung der Strukturkommission der LSB- und der TSB-Verwaltung zur Vorbereitung des mit der deutschen Einheit erwarteten Beitritts der Ostberliner Fachverbände.

 

2. Mai 1990: Berliner Sportgipfel zwischen dem LSB-Präsidenten, Manfred von Richthofen, und dem TSB-Vorsitzenden, Dr. Wolfgang Schmahl.

 

10. Mai 1990: Unter dem Titel „Sport macht Spaß – wir sind dabei“ veranstalten die Initiativgruppe Sportjugend Potsdam und die Sportjugend Berlin (West) an der Heinrich-Mann-Allee in Potsdam unter großer Teilnahme der Bevölkerung einen Sportwerbetag.

 

15. Mai 1990: In das Berliner Vereinsregister wird die „Sportjugend Berlin“ (Ost) eingetragen.

 

19. Mai 1990: Zum ersten Male findet vor dem DFB-Pokalfinale auf den Stadion-Terrassen ein Zeltlager für anreisende Fans sowie ein Fan-Turnier statt.

 

24. Mai 1990: Nach intensiven Vorbereitungstreffen mit der Sportjugend Berlin gründet sich die „Sportjugend Potsdam“ und wählt Frauke Ruprecht zur 1. Vorsitzenden.

 

8. Juni 1990: Anlässlich der Mitgliederversammlung weist LSB-Präsident Manfred von Richthofen auf die anstehenden Entscheidungen über die zukünftige Hauptstadt, die Fragen eines Bundeslandes Berlin-Brandenburg und die Struktur Berlins als Stadtstaat bzw. Bundesland und die daraus resultierende Struktur des bisherigen Landessportbundes und Berliner Sports hin. Der Präsident des Weltrates für Sportwissenschaft, Prof. Dr. August Kirsch hebt in seiner Rede die Symbolkraft Berlins auch für Olympische Spiele hervor.

 

15. Juni 1990: Das LSB-Präsidium beschließt das Strukturkonzept zur Zusammenführung des Gesamtberliner Sports.

 

20. Juni 1990: LSB-Tagung mit den Verbandspräsidenten zu Fragen der Gemeinnützigkeit der Ostberliner Vereine, des Umgehens mit Teilen der Gesellschaft für Sport und Technik sowie des Kinder- und Jugendsports (Sportjugend).

 

21. Juni 1990: Die DDR-Regierung beschlagnahmt das Vermögen des DTSB und stellt es unter Treuhandschaft.

 

23. Juni 1990: In Frankfurt/Oder gründet sich die „Sportjugend Oderland“ und wählt Rita Mohrin zur Vorsitzenden. Damit ist die dritte Frau nach Heike Baudis (Sportjugend Berlin-Ost) und Frauke Rupprecht (Potsdamer Sportjugend) an die Spitze einer ostdeutschen Sportjugend getreten.

 

27. Juni 1990: Tagung des Präsidiums des Landessportbundes Berlin und des Sekretariats des Turn- und Sportbundes Berlin im ‚Haus des Sports‘ zur zukünftigen Struktur des Landessportbundes. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppen zur Förderung des Leistungssports und des Nachwuchses, des Breiten- und Freizeitsports, der Ausbildung, der Lösung sozialer Probleme der bisherigen Hauptamtlichen und zum Aufbau des Ehrenamts in Ost-Berlin werden beraten und gehen in das Strukturkonzept ein.

 

29. – 30. Juni 1990: In Ost-Berlin findet die letzte Kinder- und Jugendspartakiade statt.

 

1. Juli 1990: Der LSB veranstaltet im Sportzentrum Schöneberg erstmals einen ‚Tag des Sportabzeichens‘ für Mädchen und Frauen.

 

9. Juli 1990: Der Landessportbund und der Turn- und Sportbund Berlin einigen sich auf ein gemeinsames Spitzensportkonzept.

 

10. Juli 1990: Die Bürgermeister beider Stadthälften einigen sich auf eine gemeinsame Bewerbung für die Olympischen Spiele 2.000.

 

11. Juli 1990: LSB und TSB vereinbaren ein gemeinsames Programm in der Aus- und Weiterbildung.

 

11. Juli 1990: Die Sportjugend Berlin stellt ihre Planungen für ein „Europäisches Sportjugendzentrum“ vor und bringt dafür das Wasserfahrsport- und Weiterbildungszentrum Blossin/Wolziger See und die frühere Pionierrepublik in Altenhof/Werbellinsee in Vorschlag.

 

September 1990: In Anlehnung an die Organisationsleiterausbildung hilft die Sportschule beim Strukturaufbau Ost mit der Weiterbildung von Übungs- und Organisationsleitern. Angeboten werden auch Qualifizierungskurse für Sportverwaltungsfachleute.

 

8. September 1990: Nach der Wiederbegründung der ostdeutschen Bundesländer gründet sich in Potsdam die ‚Brandenburgische Sportjugend’. 1. Vorsitzende wird Frauke Rupprecht.

 

12. September 1990: Ein gemeinsames Entwicklungskonzept zum Breiten- und Freizeitsport wird vom LSB und TSB verabschiedet.

 

16. September 1990: Mit einem Sportfest „Kinder Berlins auf Olympiakurs 2.000“ werben die Leichtathletikverbände und die Sportjugenden aus West- und Ost-Berlin im Olympiastadion für die Olympischen Spiele.

 

22. September 1990: Der DTSB der DDR beschließt seine Auflösung zum 5.12.90  und den Beitritt der ostdeutschen Landessportbünde anlässlich. des DSB-Bundestages in Hannover am 26.10.90.

 

Mit der Auflösung des DTSB tritt der DDR-Sport in die Geschichte ein. Herausragende Sportveranstaltungen in Berlin (Ost) wurden damit ‚Vergangenheit‘ und konnten bis auf wenige Ausnahmen nicht fortgeführt werden. Sie gehören aber mit zur Tradition der „Sportstadt Berlin“ sowohl im Spitzensport als auch im Massensport und werden hier aufgeführt. Bis 1990 fanden in Berlin statt:

 

Internationale Traditionsveranstaltungen

34 Internationale Neujahrsturniere im Handball

36 Internationale Schwimmfeste des NOK der DDR

30 Internationale Pneumant Rallies

43 Internationale Friedensfahrten im Radsport

15 Pokalendspiele im DDR-Fußball

28 Internationale Olympische Tage in der Leichtathletik

20 Internationale Große Grünauer Ruderregatten

42 Internationale Tennisturniere von Friedrichshagen

40 Internationale Nebel-Pokale im Segeln

21 Internationale Boxturniere des TSC Berlin

84 Internationale Radrennen ‚Rund um Berlin‘

32 Internationale Radrennen Berlin-Angermünde-Berlin

48 Internationale Radrennen Berlin-Leipzig

39 Winterbahnrennen der Radsportler

39 Internationale Motorbootregatten in Grünau

 

Kinder- und Jugendsportveranstaltungen

9 Kinder- und Jugendspartakiaden mit 15.000 Aktiven in 19 olympischen Sommersportarten

7 Kinder- und Jugendspartakiaden mit 400 Aktiven im Eiskunstlauf und Eisschnelllauf

Jährliche Crossläufe der Berliner Jugend in der Leichtathletik mit 50.000 Aktiven

34 BZ-am-Abend-Läufe mit 40.000 Schülern

Im zweijährigen Turnus Bezirkskinder- und Jugendspartakiaden in 40 Sportarten mit 9.000 Aktiven

Jährliche Kreiskinder- und Jugendspartakiaden in 40 Sportarten sowie im Eiskunstlauf und Eisschnelllauf mit ca. 80.000 Aktiven

 

Massensportveransaltungen

19 Neujahrsläufe mit durchschnittlich 8.500 Aktiven

30 Tischtennisturniere der Tausende mit 50.000 Aktiven

9 Berliner Friedensläufe – davon 3 unter IOC-Schirmherrschaft – mit 50.000 Aktiven

9 Müggelbergläufe der Hoch- und Fachschulen mit 3.500 Aktiven.

Jährlich zwei Volkssportwanderungen mit 1.000 Aktiven, Silberkorbturniere im Basketball mit 1.500 Aktiven und Volleyballturniere ‚Ran ans Netz‘ mit 2.500 Aktiven.

 

Welt- und Europameisterschaften

In Berlin (Ost) fanden 1958 und 1974 die Handball-WM und 1966 die Kanu-WM statt.

Außerdem wurden 6 Europa-Meisterschaften ausgerichtet (Rudern/Frauen 1962 und 1968, Boxen 1965, Gewichtheben 1976, Judo/Junioren 1977, Volleyball 1983). Hinzu kamen jährlich 2 ISU-Schauläufe im Eiskunstlauf, 2 Eisschnelllauf-Cups und div. internationale Sportvergleiche der Sportclubs und Sportgemeinschaften.

 

 

26. September 1990: Der für die bevorstehende Vereinigung des Berliner Sports benötigte erhöhte Finanzbedarf wird veröffentlicht.

 

30. September 1990: Der Berlin-Marathon führt erstmals durch das Brandenburger Tor.

 

Oktober 1990: Mit einem offenen Brief „Helft dem Kinder- und Jugendsport im Ostteil unserer Stadt!“ wendet sich die Sportjugend Berlin an alle LSB-Mitgliedsorganisationen.

 

1. Oktober 1990: Das aus verschiedenen Vorläufereinrichtungen entstandene „Sportmuseum Berlin“ wird dem Magistrat von Ost-Berlin unterstellt und ist damit seit dem 3.10.1990 ein Berliner Landesmuseum.

 

2./3. Oktober 1990: In der Nacht vom 2. zum 3. Oktober ziehen 14 Jugendliche der Sportjugend Berlin aus beiden Teilen der Stadt vor dem Reichstagsgebäude die Bundesfahne auf. Dieser ‚Staatsakt’ findet Aufnahme in die Geschichtsbücher.

 

12./13. Oktober 1990: Die neuen ostdeutschen ‚Sportjugenden’ nehmen erstmals am Hauptausschuss der Deutschen Sportjugend in Mainz teil.

 

24. Oktober 1990: Zwischen dem LSB-Präsidium und dem TSB-Sekretariat werden die vorgesehenen Veränderungen der LSB-Satzung diskutiert (Erweiterung des Präsidiums und Aufnahme der Bezirke).

 

11. November 1990: Es kommt zu einer Wiederaufnahme des Großstaffellaufs „Potsdam – Berlin“, der vom Schloss Cäcilienhof zum Brandenburger Tor führt.

 

14. November 1990: Die Sportjugend Berlin-Ost löst sich auf. Zwei ihrer Vertreter werden im Vorstand der Sportjugend Berlin kooptiert. Die vom Ministerium für Jugend und Sport der DDR finanzierten Modellprojekte ‚Sport und Jugendsozialarbeit‘ am Bahnhof Lichtenberg und das Mädchenprojekt Heda in Hohenschönhausen werden von der Sportjugend Berlin übernommen und weitergeführt.

 

17. November 1990: Nach der zuvor im Roten Rathaus zum 1. Januar 1991 beschlossenen Auflösung des NOK der DDR wird die Vereinigung mit dem NOK der Bundesrepublik im Reichtagsgebäude mit einem Festakt begangen.

 

17. November 1990: Im durch den Senat zur Verfügung gestellten Gebäude Am Kleinen Wannsee kommt es zur Gründung des Trägervereins des „Deutschen Olympischen Instituts“ (DOI).

 

19. – 26. November 1990: Nach den bilateralen Verträgen auf Ebene der Bundesregierung besucht erstmals eine Jugenddelegation aus Polen die Sportjugend Berlin.

 

29. November 1990: Der Turn- und Sportbund Berlin (TSB) beschließt seine Auflösung zum 31.12.90 und den Beitritt seiner Verbände zu den LSB-Mitgliedsorganisationen. Der Beitritt der Sportangler und Motorsportler bleibt dabei noch offen.

 

30. November 1990: Das vom LSB als erste Berliner Olympiastätte errichtete ‚Horst-Korber-Sportzentrum‘ wird eingeweiht.

 

30. November 1990: In einer a.o. Mitgliederversammlung erweitert der Landessportbund Berlin  das Präsidium um 3 Vertreter aus dem früheren Ostteil. Weiter wird eine gezielte Vereinsberatung Ost begonnen. Die Satzungsänderungen zur Aufnahme der Sport-Arbeitsgemeinschaften der Bezirke werden kontrovers diskutiert und durch Einsetzung einer Kommission bis zur nächsten Mitgliederversammlung vertagt. Urteil der Berliner Presse: ‚Polterabend vor der Ehe’.

 

7. Dezember 1990: Jürgen Klemann wird Senator für Schule, Berufsausbildung und Sport.

 

8. – 15. Dezember 1990: Im Rahmen des von der Sportjugend Berlin organisierten „Deutsch-Türkischen Sportjugendaustausches“ spielt die Jugend-Stadtmannschaft des Berliner Fußballverbandes in Istanbul und Nikosia/Nordzypern.

 

1. Januar 1991: Die neuen Mitglieder aus dem früheren Ostteil der Stadt werden erstmals statistisch erfasst. Die Sportschule eröffnet in Grünau eine Filiale.

 

1. Januar 1991: Mit zwei ABM-Mitarbeitern nimmt das Projekt „Kick – Sport gegen Jugenddelinquenz“ seine Tätigkeit auf.

 

28. März 1991: In Berlin geht die „Olympia Berlin 2.000 GmbH“ an den Start. Die Gründung einer ‚Berlin 2.000 Marketing GmbH‘ und ‚Olympia 2.000 Sportstätten GmbH‘ folgen.

 

1. April 1991: Das Bundesinnenministerium fördert ein weiteres Team „Sport mit Aussiedlern“ im Ostteil Berlins.

 

9. April 1991: Nach mehr als 200 Seminar- und Informationsveranstaltungen des LSB Berlin in Ost-Berlin und in Brandenburg kommt es zum ersten Kooperationsvertrag mit dem neugegründeten Landessportbund Brandenburg. Die 1. Fassung des Kooperationsvertrages wird in Potsdam durch Manfred von Richthofen, Präsident des LSB Berlin, und Prof. Dr. Gerhard Junghähnel, Präsident des LSB Brandenburg, unterzeichnet.

 

Dem schließen sich die Sportjugend Berlin und die Brandenburgische Sportjugend durch eine analoge Vereinbarung an.

 

15. April 1991: Nach einem Senatsbeschluss werden die Jugendsportschulen (KJS) in veränderter Form fortgeführt und können neue Schüler aufnehmen.

 

Mai 1991: Das Präsidium des Landessportbundes sieht es als vordringliche Aufgaben an, die ostberliner Großsportanlagen und die Sport-Oberschule zu sichern und zu erhalten. Der DSB unternimmt einen Vorstoß zum Erhalt der sportorientierten Schulen (vormals KJS) in den neuen Bundesländern.

 

17. – 21. Mai 1991: Auf Einladung der türkischen Regierung entsendet die Sportjugend Berlin die „Sportschau“ des SC Berlin – vormals DTSB-Sportwerbegruppe – aus Anlass des „Tages der Jugend und des Sports“ zu Auftritten nach Ankara und Nordzypern.

 

31. Mai 1991: Vor der Mitgliederversammlung teilt LSB-Präsident Manfred von Richthofen mit, dass mehr als 70.000 neue Mitglieder aus dem Ostteil hinzugekommen sind, was einem Organisationsgrad von 5,1 % gegenüber dem Westteil von 18 % entspricht (1990: 377.818, 1991: 450.624). Durch Satzungsänderung werden die Voraussetzungen für die Aufnahme der bezirklichen Sport-Arbeitsgemeinschaften geschaffen.

 

Juni 1991: Am Programm der Bundesregierung „Sommer der Begegnung“ beteiligen sich Jugendliche aus Merseburg, die in das Heim der Sportjugend nach Oberwarmensteinach fahren. In Uckley veranstalten die Brandenburgische Sportjugend und die Sportjugend Berlin den ersten gemeinsamen Sommerkurs.

 

7. Juni 1991: Uraufführung des 50 Minuten Videofilms „Mit einen Bein in Deutschland“ in Kreuzberg durch die Sportjugend Berlin. Akteure sind Mädchen und Frauen der Volleyballabteilung von Umutspor unter Anleitung einer deutschen und einer türkischen Regisseurin.

 

September 1991: Die Sportschule und der Landesausschuss Frauensport beginnen mit der Ausbildung von Übungsleitern für den Rehabilitationssport.

 

Oktober 1991: Die Sportjugend organisiert erneut eine „Europäische Jugendwoche“ in Berlin-Grünau und lädt zur Kontaktaufnahme auch die Vertreter der neu gebildeten Sportjugenden ein. Gastdelegationen aus Polen, Schweden, der UdSSR und der Bundesrepublik sind angereist.

 

7. Oktober 1991: Zwischen den Präsidenten der Mitgliedsorganisationen und der Geschäftsführung der Olympia GmbH kommt es zu einer ersten Zusammenkunft.

 

November 1991: Mit Unterstützung des Regierenden Bürgermeisters beginnt die Sportjugend Berlin ihre große Kampagne SPORTverein(t), mit der in Zeitungsanzeigen, auf Plakaten und 1,6 Millionen Flugzetteln an die Berliner Haushalte, einem ‚JugendSportTelefon‘ sowie zahlreichen Veranstaltungen die Berliner Sporteinheit und der Vereinssport gewürdigt werden.

 

29./30. November 1991: Der LSB definiert in einer Klausurtagung des Präsidiums die operativen Ziele für die Amtsperiode bis 1994 in den Aufgabenbereichen Leistungssport, Breiten- und Freizeitsport, Ausbildung, Sportstättenbau, Sport und Umwelt, Jugendsport, Vereinsentwicklung und Vereinsberatung.

 

Dezember 1991: Die Sportjugend Berlin nimmt Sportkontakte mit Weißrussland auf und ruft zu einer Spendenaktion für die Stadt Archangelsk auf.

 

Januar 1992: Zur Unterstützung des Freizeitsports im Ostteil der Stadt wird das Programm ‚Berlin bewegt sich‘ ausgeweitet.

 

24. Januar 1992: Die Sportjugend Berlin lädt zum ersten Neujahrsempfang in die ‚Stadion-Terrassen‘ ein, der fortan Tradition werden wird.

 

7. Februar 1992: Ein bundesweites Echo bekommt der Protest der Sportjugend Berlin gegen das „Verschieben“ eines Großteils der Bundesmittel zum Aufbau freier Träger in den Neuen Bundesländern an eine private Stiftung „Demokratische Jugend“.

 

1. April 1992: Die vom Landessportbund am 2.10.91 gegründete „Sport für Berlin gGmbH“ nimmt als gemeinnützige Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft am Sterndamm in Berlin-Johannisthal ihre Tätigkeit auf.

 

April 1992: Die Sportjugend Berlin beteiligt sich an den Sonderprogrammen der Bundesregierung zum Aufbau freier Träger (AfT) und gegen Aggression und Gewalt (AgAG Lichtenberg).

 

April 1992: Der Senat von Berlin bezeichnet den Berliner Sport als „Motor der inneren Einheit“ und entwickelt innerhalb seines Programms ‚Jugend mit Zukunft’ neue Modelle der sportlichen Jugendarbeit.

 

13. April 1992: Berlin wird offizieller Kandidat des IOC für die Ausrichtung der Olympischen Spiele 2.000.

 

28. April 1992: Der vom LSB-Präsidium berufene „Sportpolitische Beirat“ nimmt seine Tätigkeit auf.

 

4. Mai 1992: Mit einer Resolution ‚für Fairness und Doping im Sport` wendet sich die Vollversammlung der Sportjugend Berlin an die Öffentlichkeit. Die SJB-Vorsitzende Sylvia Tromsdorf weist auf die Chancen und Herausforderungen der Deutschen Sporteinheit hin und kritisiert den Wegfall von 1 Million DM für die Jugendsportreisen.

 

8. – 10. Mai 1992: Der Berliner Arbeitskreis ‚Kirche und Sport‘ beschäftigt sich in einer Tagung mit den Stasi-Seilschaften im Sport.

 

16. Mai 1992: Der Landessportbund Berlin tritt der Initiative “Gemeinsam für Ausländer“ in Berlin-Brandenburg bei und veranstaltet mit der Sportjugend ein Straßenfest in Potsdam.

 

25. Juli – 9. August 1992: Bei den Olympischen Spielen in Barcelona und zuvor in Albertville starten 83 Berliner Aktive, die mit 38 Medaillen, darunter 11 in Gold, zurückkehren.

 

24. Juli – 2. August 1992: Am 1. Euro-Sportcamp der Sportjugend Berlin in Blossin nehmen Jugendliche aus Polen, Russland, Schweden, Dänemark, Ungarn und Israel teil.

 

20. September 1992: Der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen empfängt in den Stadion-Terrassen die Akteure von SPORTverein(t) und überreicht einen Scheck für die Vereinsförderung Ost.

 

26. September 1992: Vor 10.000 Zuschauern präsentiert die Sportjugend ihrer Initiative SPORTverein(t) auf dem Saefkowplatz in Lichtenberg.

 

1. Oktober 1992: Der Olympiastützpunkt Berlin und das Referat Leistungssport ziehen vom ‚Haus des Sports‘ in das ‚Sportforum Hohenschönhausen‘ um.

 

8. November 1992: Unter Beteiligung von 6.000 Sportlerinnen und Sportlern führt ein erster ‚Sternmarsch gegen Ausländerhass‘ vom Wittenbergplatz zum Lustgarten.

 

14. – 21. November 1992: Eine Jugendfußballauswahl des Nordostdeutschen Fußballverbandes aus Berlin und Brandenburg nimmt an der Türkeibegegnung der Sportjugend Berlin in Istanbul und Kyrenia/Nordzypern teil.

 

21. November 1992: In Neukölln findet das erste Streetball-Turnier statt.

 

21./22. November 1992: Mit einem Auftaktseminar ‚Mädchen ran. Mädchen los‘ wird in der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin ein neues Programm für den Mädchensport vorgestellt.

 

27./28. November 1992: Der Deutsche Sportbund veranstaltet im Kongreßzentrum an der Jannowitzbrücke und im Kronprinzenpalais seinen Bundestag.

 

27. November 1992: Der Landessportbund Berlin und dessen Jugendorganisation unterzeichnen bei der Treuhand den Vertrag über den Erwerb des 42.000 qm großen früheren Zentralen Pionierlagers in Ahlbeck/Usedom, das in den Folgejahren zum Jugendferienpark ausgebaut wird.

 

Dezember 1992: In einem Neujahrsgruß ruft LSB-Präsident Manfred von Richthofen zur Sicherung der Sportstätten der früheren GST, des SV Dynamo und der GUS auf, sofern die Bezirke Übernahmeanträge stellen.

 

1. Januar 1993: Anstellung von 5 Vereinsberatern für den Ostteil der Stadt, die vordringlich für die Eintragungen der Vereine in das Vereinsregister und den ehrenamtlichen Strukturaufbau außerhalb des Leistungssports sorgen sollen.

Der Landessportbund Berlin gründet im früheren Ostteil der Stadt ein ‚mobiles Team Seniorensport‘, das sich dem Aufbau des Freizeit- und Breitensports für Ältere widmet.

Die vom LSB gegründete Initiative „Fairness und Toleranz bei Fußballspielen“ wird nach 18monatiger Erprobungsphase dem Berliner Fußballverband übergeben.

 

27. Januar 1993: Unterzeichnung der 1. Ergänzung zum Kooperationsvertrag zwischen den Landessportbünden Berlin und Brandenburg durch Manfred von Richthofen und Prof. Dr. Gerhard Junghähnel.

 

1. März 1993: Das vom Abgeordnetenhaus beschlossene Anti-Gewaltprogramm ‚Jugend mit Zukunft‘ beginnt. Pro Jahr sollen von 1993 – 95 bis zu 100 Millionen DM dafür bereitgestellt werden. Mit annähernd 12 Millionen DM werden daraus vielfältige Vereinsprojekte, zum Ehrenamt sowie SportJugendClubs, Mädchenzentren, das Projekt Kick und die Mobilen Teams Streetball, Freizeitsport und Erlebnisräume gefördert und rd. 100 Mitarbeiter(innen) beschäftigt.

 

5. März 1993: Die LSB-Sportschule beginnt mit der Ausbildung von Umweltschutzbeauftragten im Sport.

 

28. April 1993: Die Sportjugend Berlin veranstaltet gemeinsam mit dem Berliner Basketballverband und dem Landesschulamt die ersten Streetballturniere der Schulen in Berlin.

 

7.-9. Mai 1993: Unter Beteiligung des Landessportbundes lädt der Senat zu einem „Olympia-Jahrmarkt“ in das Nikolaiviertel ein.

 

10. Mai 1993: Im Mittelpunkt der Vollversammlung der Sportjugend steht ein Referat von Prof. Dr. Manfred Kappeler „Jugend und Gewalt – auch im Sport?!“. Das Referat wird in einer Broschüre dokumentiert.

 

20. Mai 1993: Im FEZ in der Wuhlheide veranstalten der Landessportbund Berlin  und der Berliner Turnerbund das erste „Trimm-Festival“ des Deutschen Sportbundes.

 

2. Juni 1993: Im Rahmen von ‚Jugend mit Zukunft‘ eröffnet die Sportjugend Berlin die ersten 3 SportJugendClubs in Prenzlauer Berg, Lichtenberg und Reinickendorf.

 

4. – 6. Juni 1993: Die Sportjugend Berlin veranstaltet im Olympiastadion zum ersten Male die ‚Olympiatage des Kinder- und Jugendsports‘ und unterstützt damit die Bewerbung Berlins für die Olympischen Spiele 2.000. Für den Freitag des Sportevents werden Berliner Schüler vom Schulunterricht befreit.

 

18. Juni 1993: LSB-Präsident Manfred von Richthofen stellt bei der Mitgliederversammlung die Bedeutung des Sports für die Stadtpolitik, Sozial- und Jugendpolitik in den Mittelpunkt und ruft die Mitgliedsorganisationen zum Umdenken und Abschneiden von alten Zöpfen auf.

 

23. Juni 1993: In Lichtenberg kommt es durch die Sportjugend zur Eröffnung des ersten „Sport-, Bewegungs- und Kommunikationszentrums für Mädchen und junge Frauen, dem Kreafithaus Athene.

 

12. – 19. Juni 1993: Mit einem Besuch in Istanbul und Izmir wird mit der Formation des Tanzsportclubs Allround das 10-jährige Bestehen des „Deutsch-Türkischen Sportjugendaustausches‘ begangen.

 

10. Juli 1993: 20.000 Besucher kommen zur Eröffnung der neuen Seebrücke in Ahlbeck, an der sich der Jugendferienpark der Sportjugend mit einem Sportfest beteiligt.

 

21. August 1993: 5.000 Kinder nehmen am ‚Olympiatag’ im Freizeit- und Erholungszentrum Wuhlheide (FEZ) teil.

 

26. August 1993: Auf Initiative des Landessportbundes Brandenburg kommt es in Zusammenarbeit mit dem LSB Berlin zur „Ersten Staffel für Fairness und gegen Gewalt“ zwischen Hennigsdorf und Potsdam.

 

27. August 1993: Zwischen dem Landessportbund Berlin und der Senatsverwaltung für Schule, Berufsbildung und Sport wird eine Vereinbarung über die „Förderung der Zusammenarbeit zwischen Schule und Sportverein/-Verband“ unterzeichnet.

 

14. September 1993: Die Arbeit des Fan-Projektes der Sportjugend wird mit der Eröffnung eines Treffpunktes in Hohenschönhausen auf Eishockeyfans ausgeweitet.

 

23. September 1993: Die Olympiabewerbung Berlins für die Olympischen Spiele des Jahres 2.000 scheitert in Monte Carlo. Es kommt zu Sparmaßnahmen bei den begonnenen Olympiabauten.

 

24. September 1993: Der Landessportbund Berlin stellt sein überarbeitetes Konzept zur „Sportstadt Berlin“ vor.

 

22. Oktober 1993: Die „Werkstatt der Kulturen“ in der Neuköllner Wissmannstraße wird eingeweiht. Im Trägerverein des internationalen Begegnungszentrums vertritt die Sportjugend Berlin die Berliner Sportorganisationen und Jugendverbände.

 

13. November 1993: Zum Auftakt der Ehrenamtskampagne von ‚Jugend mit Zukunft‘ veranstaltet die Sportjugend Berlin im Sport- und Kongreßzentrum eine vielbeachtete Arbeitstagung.

 

9. Dezember 1993: Der Staatssekretär der Innenverwaltung Armin Jäger weiht in Marzahn das Freizeitzentrum des Projektes „Kick – Sport gegen Jugenddelinquenz“ ein.

 

1. Januar 1994: Die halbe Million ist erreicht: Der Landessportbund Berlin und seine Mitgliedsorganisationen zählen 501.395 Sporttreibende in den Berliner Vereinen.

 

1. April 1994: In einem Aufruf an alle Vereine stellt der Landessportbund Berlin sein neues Freizeit- und Gesundheitssportprogramm „Hin & wieder“ vor. Außerdem wird der erste Vereinswettbewerb zur Förderung des Seniorensports ausgeschrieben.

 

Mai 1994: Der Landessportbund Berlin verstärkt seine Bemühungen um  den Gesundheitssport.

 

8. Juni 1994: Im Kölner Gürzenich wird dem Projekt der Sportjugend Berlin „Sport mit Aussiedler“ die Goldplakette der Bundesregierung verliehen.

 

10. Juni 1994: Die LSB-Mitgliederversammlung verabschiedet eine Resolution zum Erhalt der ehemals von den Alliierten genutzten Sportstätten. Weiter wird berichtet, dass im Mittelpunkt zahlreicher Gespräche und Prozesshilfen  die Durchsetzung der Restitutionsansprüche der Berliner Sportvereine steht. Die Sportarbeitsgemeinschaften der Bezirke können nach erfolgter Satzungsänderung direktes Mitglied des Landessportbundes werden. Zur Intensivierung des freizeit- und gesundheitsorientierten Sports wird eine Strukturkommission gebildet.

 

15. Juni 1994: Die Präsidentin des Abgeordnetenhauses von Berlin, Dr. Hanna-Renate Laurien, übernimmt die Schirmherrschaft der Ehrenamtskampagne und stellt diese in den „Stadion-Terrassen“ der Presse vor.

 

22. – 31. Juli 1994: In Berlin finden die Weltmeisterschaften der Behinderten in der Leichtathletik statt.

 

15. – 22. August 1994: Im Sportforum Hohenschönhausen wird das 1. Berliner Kinderfestival veranstaltet, das in den Folgejahren zum größten Kindersportevent Europas werden wird.

 

7. September 1994: Der LSB legt sein Positionspapier zur Neuorganisation der öffentlichen Bäder im Land Berlin vor. Kernpunkt ist u.a. die Übernahme der Verantwortung für die Personalausstattung in so genannten Vereinsbädern.

 

16. – 17. September 1994: Bei einer Klausurtagung des LSB-Präsidiums in Lindow werden Strategien zur Lösung der aktuellen Probleme des Berliner Sports entwickelt. Neben Strukturfragen stehen die aktuellen Sorgen der Vereine und Verbände sowie Finanzierungsprobleme im Mittelpunkt der Diskussion. Die Festlegung zeitgemäßer Mindestbeiträge zur Verbesserung der Eigenfinanzierung ist ein weiteres Thema.

 

18. September 1994: Auf dem Olympischen Platz finden die ersten SFB-School-Finals im Streetball statt. Veranstalter sind der Berliner Basketballverband, die Sportjugend Berlin und die Schulverwaltung sowie der Sender Freies Berlin mit Sponsoren.

 

23. September 1994: Unter dem Titel „Barby kriegt Muskeln“ leitet die Sportjugend Berlin im SEZ Landsberger Allee die „1. Berliner Sport- und Bewegungswoche für Mädchen und junge Frauen“ ein. Das Sportmuseum ergänzt die Veranstaltung mit einer Sonderausstellung.

 

29. September 1994: Gemeinsam mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband veranstaltet der Landessportbund im Haus des Sports eine Tagung „Aktiv im Alter“  zum Ehrenamt im Sport- und Sozialbereich.

 

7. – 9. Oktober 1994: Berlin ist Ausrichter der Vollversammlung der Deutschen Sportjugend (DSJ) im Sport- und Kongresszentrum Hohenschöhausen.

 

Oktober 1994: Mit einem Festakt und einem ‚Tag der offenen Tür‘ feiert die Sportschule des Landessportbundes Berlin ihr 25-jähriges Bestehen.

 

19. November 1994: 50 Sportvereine und 10 Jugendprojekte beteiligen sich am „1. Sport-Kreativ-Markt“ der Sportjugend im Sport- und Erholungszentrum (SEZ).

 

30. November 1994: Auf Initiative der Sportjugend gründet sich der Verein für Sport und Jugendsozialarbeit (VSJ), der Mitgliedsorganisation des LSB wird und dem die Sportprojekte von ‚Jugend mit Zukunft‘ vom Senat übertragen werden.

 

2./3. Dezember 1994: Der Präsident des Landessportbundes Berlin, Manfred von Richthofen, wird als Nachfolger von Hans Hansen beim DSB-Bundestag in Timmendorfer Strand zum Präsidenten des Deutschen Sportbundes gewählt.

 

28. Dezember 1994: Mit einem Festakt im Kulturzentrum von Raanana/Israel wird das 25. Jubiläum der Sport- und Jugendaustausches zwischen der Sportjugend Berlin und Hapoel Raanana begangen.

 

1. Januar 1995: In den Verbandszeitungen ‚Sport in Berlin‘ und ‚Brandenburger Sport‘ erscheint ein gemeinsamer Neujahrsaufruf der Sportjugend Berlin und der Brandenburgischen Sportjugend.

 

11. März 1995: Die Sportschule nimmt Weiterbildungen im ‚gesundheitsorientierten Sport‘ als neuen Schwerpunkt der Arbeit in ihr Programm auf.

 

4. – 15. Mai 1995: In der Deutschlandhalle finden die Box-Weltmeisterschaften statt.

 

8. Mai 1995: 50 Jahre nach Kriegsende beschäftigt sich eine Ausstellung im ‚Haus des Sports‘ mit der Verbindung von Sport, Wehrertüchtigung und Krieg.

 

15. Mai 1995: Auf dem Schlossplatz Unter den Linden wird das erste Street-Tennisturnier für Schülerinnen und Schüler vom Deutschen Tennis-Bund, der Schulverwaltung und der Sportjugend veranstaltet.

 

Juni 1995: In ‚Sport in Berlin‘ wird der Mustervertrag für die Überlassung von öffentlichen Sportanlagen an Vereine veröffentlicht (Schlüsselvertrag).

 

8. Juni 1995: Nach längerer Diskussion gelingt es, den Sport in der Verfassung des Landes Berlin zu verankern. Der Artikel 32 lautet: „Sport ist ein förderungs- und schützenswerter Teil des Lebens. Die Teilnahme am Sport ist den Angehörigen aller Bevölkerungsgruppen zu ermöglichen.“

 

9. Juni 1995: Die Mitgliederversammlung des LSB beschließt ein 5-Punkte-Programm als Wahlforderungskatalog mit den Schwerpunkten Stärkung des Ehrenamts, Sicherung des Trainings- und Wettkampfbetriebes, Unterstützung der Jugendarbeit und Förderung des Spitzen-, Freizeit- und Gesundheitssports. Der Präsident spricht die Sanierung des Olympiastadions und die bevorstehende Privatisierung der Schwimmbänder als die Hauptprobleme der Amtsperiode an. Die Sparzwänge der öffentlichen Haushalte und die anhaltenden Stasi- und Dopingvorwürfe in der Presse fordern die Sportorganisationen besonders heraus. Durch eine Satzungänderung können auch verbandsungebundene Freizeitsportler über die Bezirke erfasst werden, dadurch wird die Gründung eines separaten „Freizeitsportverbandes“ vermieden.

 

9. – 15. Juli 1995: Der Internationale Turnerbund veranstaltet zum zweiten Male das Weltturnfest – die Gymnaestrada – in Berlin. Die Sportschule vertritt dabei die deutschen Gymnastikschulen. Das Freilichtmuseum „Turnplatz Hasenheide“ wird feierlich wiedereröffnet.

 

21. – 23. September 1995: Auf Initiative des Sportmuseums Berlin findet in Zusammenarbeit mit der Sportjugend Berlin im Deutschen Olympischen Institut in Wannsee die ‚1. Sportmuseums-Fachtagung‘ statt.

 

1. Oktober 1995: Zum fünften Jahr der deutschen Einheit stellt der Vorstand der Sportjugend Berlin mit Freude fest, dass sich die Idee der ‚Sportjugend‘ als Jugendorganisation des Sports im Ostteil der Stadt und in den Neuen Bundesländern trotz vielfältiger Anlaufprobleme durchgesetzt hat.

 

6. November 1995: Der Deutsche Sportbund veranstaltet im Abgeordnetenhaus von Berlin eine Anhörung zum Ehrenamt, an der 30 Verbände gegenüber den Vertretern von Politik, Wirtschaft und Medien Stellung beziehen..

 

November 1995: Der Landessportbund beteiligt sich an der Offensive der Vereinten Nationen gegen die Armut und eröffnet im ‚Haus des Sports‘ eine UN-Ausstellung mit 160 von Nationalspielern aus 5 Kontinenten signierten Fußbällen. Der Regierende Bürgermeister und der LSB-Präsident tragen sich in das Gästebuch der Ausstellung ein.

 

November 1995: In einer Umfrage bei seinen Mitgliedsorganisationen über das LSB-Dienstleistungsangebot bescheinigen 80 Prozent der Befragten ihre Zufriedenheit mit dem Landessportbund Berlin.

 

14. November 1995: Das Streetball-Team der Sportjugend wird mit der Schulsportplakette des Landes Berlin ausgezeichnet.

 

7. Dezember 1995: Unter dem Titel ‚TOP 100‘ präsentieren der Landessportbund Berlin, der Olympiastützpunkt und der Verein zur Förderung des Leistungssport gemeinsam die Berliner Spitzensportler für die Olympischen Spiele in Atlanta.

 

11. Dezember 1995: Die ‚Tagung der Verbandspräsidenten‘ löst als neue jährliche Informationsveranstaltung die bisherigen ‚Verbandsanhörungen‘ ab.

 

1. Januar 1996: In seinem Neujahrsgruß beziffert der Präsident des Landessportbundes Berlin, Manfred von Richthofen, die jährlichen Leistungen der rd. 35.000 Ehrenamtlichen im Berliner Sport auf 6 Millionen Arbeitsstunden und eine hochgerechnete Eigenleistung von 140 Millionen DM.

 

1. Januar 1996: Amtsantritt von Ingrid Stahmer, der neuen Senatorin für Schule, Jugend und Sport.

 

1. Januar 1996: Der Verein für Sport und Jugendsozialarbeit übernimmt alle durch das Land Berlin noch weitergeförderte Projekte des Sonderprogramms „Jugend mit Zukunft“.

 

7. März 1996: In einer von der Sportjugend organisierten Demonstration „Jugend braucht Zukunft“ sprechen sich mehr als 1.000 Kinder und Jugendlichen in einem Protestzug von der Kollwitzstraße und einer Abschlusskundgebung vor dem Berliner Rathaus gegen eine ‚Kahlschlagpolitik‘ zu Lasten der Kinder- und Jugendarbeit aus.

 

15. März 1996: In Berlin wird die erste ‚Streetball-Night‘ veranstaltet.

 

2. April 1996: Die Vorstände der Sportjugend Berlin und der Brandenburgischen Sportjugend rufen zur Teilnahme an der Volksabstimmung über ein gemeinsames Bundesland auf.

 

15. April 1996: Mit einem Staffellauf und Sportveranstaltungen betreut der Landessportbund Berlin in Zusammenarbeit mit dem NOK für 12 Tage das ‚Olympische Feuer‘ in der deutschen Hauptstadt.

 

28. April 1996: Gemeinsam mit dem Behinderten-Sportverband und der FU Berlin begründet der Landessportbund die „Bewegung Integrale“ mit einem ersten Veranstaltungsprogramm.

 

6. Mai 1996: Vor dem Hintergrund der immer bedrohlicher werdenden Sparmaßnahmen des Senats ruft die Vollversammlung der Sportjugend Berlin das Jahr 1997 zum „Jahr des Kinder- und Jugendsports“ aus.

 

8. Mai 1996: Der negative Ausgang der Volksabstimmung über ein gemeinsames Bundesland Berlin-Brandenburg wird vom Landessportbund Berlin bedauert.

 

30. Mai 1996: Unter der Schirmherrschaft der Bürgermeisterin von Berlin, dem LSB-Präsidenten und der Sportsenatorin wird vom Landessportbund, der Sportjugend und dem Landesschulamt ein Aktionsbündnis ‚Eine starke Lobby für Kinder – Schulen und Sportvereine sind Partner!‘ begründet.

 

30. Mai 1996: Unter dem Vorsitz von Frau Prof. Dr. Doll-Tepper gründen der Landessportbund Berlin und die Senatsschulverwaltung das Berliner „Aktionsbündnis für den Schulsport“.

 

7. Juni 1996: In Resolutionen fordert die Mitgliederversammlung des LSB eine verstärkte Förderung des Vereinssports, die Sanierung der Sportstätten und die Umsetzung des Aktionsprogramms ‚Kinder- und Jugendsport 2.000‘. Unter der Überschrift „Sportangebote im Wandel“ wird ein Appell zum Ausbau des Breiten- und Freizeitsports an die Mitgliedsorganisationen und Sportvereine gerichtet. Der LSB-Präsident Manfred von Richthofen kritisiert die schleppende Fertigstellung des Velodroms und der Max-Schmeling-Sporthalle. Die Berliner Bäder-Betriebe werden zu einem ‚schwer berechenbaren Partner für den Sport’.

 

19. Juni 1996: Der Trägerverein für den Olympiastützpunkt Berlin wird gegründet. Er sieht es als vordringliche Aufgabe an, das große Potential Berliner Spitzenathleten zu fördern und ab 1997 zielstrebig das DSB-Spitzensportkonzept umzusetzen.

 

15. – 25. August 1996: Bei den Olympischen Spielen in Atlanta erringen Berliner Athleten 7 Gold-, 7 Silber- und 6 Bronzemedaillen. Die Sportler und Sportlerinnen der Paralympics kehren mit 9 mal Gold, 4 mal Silber und 5 mal Bronze zurück.

 

2. September 1996: Auf große Resonanz stößt ein vom Landessportbund angebotenes Symposium ‚Zukunftsaufgabe Sportstätten‘, das sich mit dem Sanierungsstau des Senats, ins Gespräch gebrachten Nutzungsgebühren und den vom LSB vorgeschlagenen ‚Schlüsselverträgen‘ auseinandersetzt.

 

2. September 1996: Der Sportclub Charlottenburg (SCC) eröffnet den ersten sportorientierten Schulhort in Berlin.

 

24./25 Oktober 1996: Mit einer bundesweit beachteten Fachtagung „Schwung und Bewegung in Jugendhilfe und Sozialarbeit“ fordert die Sportjugend Berlin einen Paradigmenwechsel in der Jugendhilfe zu Gunsten des Sports ein.

 

Dezember 1996: Wegen der andauernden Kürzungen in der Sportförderung ruft der LSB-Präsident unter dem Motto „Der Sport in Berlin braucht wieder eine Zukunft“ die Verbände und Vereine zur Solidarität gegen die Sparpläne des Senats auf.

 

14. Dezember 1996: Mit der Formations-Weltmeisterschaft in den Standardtänzen wird die Berliner „Max-Schmeling-Halle“ eröffnet.

 

1. Januar 1997:  Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Eberhard Diepgen,  übernimmt die Schirmherrschaft für das „Jahr des Kinder- und Jugendsports“.

 

3. Januar 1997: Das Sportmuseum Berlin bezieht seine neuen Räume im Deutschen Sportforum auf dem Gelände des Olympiastadions.

 

14. Januar 1997: Der Landessportbund setzt eine Strukturkommission zur Optimierung der Effizienz seiner Verwaltung ein.

 

23. Januar 1997: Die Bundesministerin für Frauen, Senioren, Familie und Jugend zeichnet im ‚Haus der Kulturen der Welt‘ das Mobile Team Seniorensport des Landessportbundes Berlin mit einer Urkunde aus.

 

7. Februar 1997: Unterzeichnung der 2. Fassung des Kooperationsvertrages zwischen den Landessportbünden Berlin und Brandenburg in Premnitz durch Manfred von Richthofen und Renate Schneider, Präsidentin des LSB Brandenburg.

 

21. Februar 1997: Nach langjährigen Diskussionen erhält die Reichssportfeldstraße den Namen „Flatow-Allee“ und erinnert an die deutschen Olympiasieger jüdischen Glaubens Alfred und Felix-Gustav Flatow von Athen 1896, die im KZ Theresienstadt umkamen.

 

9. April 1997: Auf der Basis der Vorschläge der Strukturkommission wird die LSB-Geschäftsordnung geändert, die Landesausschüsse werden gestrafft und verkleinert.

 

6. Juni 1997: Die LSB-Mitgliederversammlung wendet sich erneut gegen die Sparpläne des Senats und bringt in Resolutionen die desolate Situation der Sportstätten und die gesellschaftspolitischen Leistungen der Sportvereine in das Bewusstsein der Öffentlichkeit.

 

9. – 14. Juni 1997: Innerhalb des ‚Jahrs des Kinder- und Jugendsports‘ veranstaltet das Landesschulamt gemeinsam mit der Sportjugend eine ‚Woche des Schulsports‘.

 

11. Juni 1997: Unter dem Motto „Wir radeln für Kinderrechte“ wird in Berlin durch die Deutsche Sportjugend, Terre des hommes und die Sportjugend Berlin eine Radsternfahrt nach Genf gestartet.

 

20./21. Juni 1997: Die auf Vorschlag der Sportjugend Berlin gegründete ‚Türkei-Kommission‘ der Deutschen Sportjugend tritt zu ihrer ersten Tagung in Berlin zusammen.

 

Juli 1997: Die Zeitschrift „Sport in Berlin“ erscheint mit einem Trauerrand, nachdem von der Sportsenatorin, wenn auch strategisch, gegenüber dem Senat die gesamte Sportförderung zur Streichung angeboten wurde.

 

25./26. August 1997: Im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark veranstalten die Sportjugend, der Behinderten-Sportverband, der Verein für Sport und Jugendsozialarbeit und das Landesschulamt den ersten „Tag des Integrationssports“, der zu einer festen Einrichtung werden soll.

 

5. September 1997: Das „Velodrom“ wird als Teil des Europa-Sportparks offiziell eröffnet.

 

11.- 13. September 1997: Gemeinsam mit dem Landesschulamt und dem Landesjugendamt veranstaltet die Sportjugend Berlin im FEZ Wuhlheide einen Fachkongress zum „Sinn kindlicher Bewegung“.

 

15. September 1997: Mit einer Ansprache der früheren Präsidentin des Abgeordnetenhauses, Dr. Hanna-Renate Laurien, und des DSB-Präsidenten, Manfred von Richthofen, begeht die Sportjugend Berlin den 20. Gründungstag ihrer Bildungsstätte auf den Stadion-Terrassen.

 

19. September 1997: In der Max-Schmeling-Sporthalle findet die erste „Streetball-Night“ statt.

 

20. September 1997: 1. Berliner Fachtagung „Zwischen Integration und Isolation – junge Ausländer in Deutschland“ im Haus des Sports mit der Ausländerbeauftragten der Bundesregierung, Cornelia Schmalz-Jacobson.

 

21. September 1997: Im Sportzentrum Schöneberg begeht der Deutsche Sportbund das 75-jährige Jubiläum des Deutschen Sportabzeichens.

 

31. Oktober – 1. November 1997: Das Präsidium legt in seiner Klausurtagung die zukünftigen strategischen Ziele fest.

 

10. November 1997: In der Sportschule Schöneberg stellen der Landessportbund Berlin und die Ärztekammer Berlin das neue gemeinsame ‚Gütesiegel Gesundheitssport‘ vor.

 

1. Januar 1998: Nach Schließung von Grünau eröffnet die Sportschule ihre neue Zweigstelle im Horst-Korber-Sportzentrum.

 

26. Januar 1998: Die Tageszeitung ‚Berliner Kurier‘ erhält den von der Sportjugend Berlin ausgeschriebenen „Journalistenpreis 1997“.

 

18. April 1998: Mit dem Jubiläum der 1848 gegründeten ‚Turngemeinde in Berlin‘ wird in der deutschen Hauptstadt 150 Jahre Vereinssport gefeiert.

 

Mai 1998: Verabschiedung des Aktionsprogramms „Bewegung statt Ruhestand – Netzwerk Seniorensport“. Weiter kommt es zu Vereinbarungen zwischen der Sportjugend und dem Landessportbund über Modellmaßnahmen im Kinder- und Jugendsport.

 

2. Mai 1998: Mit zwei Resolutionen zur Sportstättensituation und den Aufgaben der Sportvereine als „Träger der freien Jugendhilfe“ wendet sich die Vollversammlung der Sportjugend Berlin an die LSB-Mitgliederversammlung. Sie fordert die Weiterentwicklung von sportorientierten Schulhorten, die Errichtung von Sport-Kindertagesstätten und die Mitarbeit der Sportvereine an der Nachmittagsbetreuung von Grundschulkindern.

 

18. Mai 1998: Vor dem Jahn-Denkmal in der Neuköllner Hasenheide wird der „Freiheitslauf“ gestartet, der an die demokratisch-freiheitliche Revolution von 1848 und das erste Parlament in der Frankfurter Paulskirche erinnert.

 

5. Juni 1998: In Resolutionen zur Sportstättensituation und zur Bedeutung der sportlichen Jugendarbeit wendet sich die LSB-Mitgliederversammlung an das Abgeordnetenhaus und den Senat. Der LSB stellt einen Verkauf des Gerhard-Schlegel-Hauses zur Diskussion, nachdem der Senat einen langfristigen Mietvertrag für das Haus des Sports und die Stadion-Terrassen wegen offener Verhandlungen mit dem Bund ablehnt.

 

1. Juli 1998: Unter www.sportjugend.com kommt es zum Internet-Auftritt der Sportjugend Berlin.

 

1. August 1998: Die Sportjugend veranstaltet in Ahlbeck auf Usedom den 1. Fun-Sport-Day für die Bevölkerung und die Touristen.

 

Juli/August 1998: Während der Berliner Schulferien wird erstmals die John-Foster-Dulles-Allee im Tiergarten an den Wochenenden für Inlineskater geöffnet.

 

11. – 16. August 1998: Mit 380.000 Besuchern wird das 5. Berliner Kinderfestival im Sportforum Hohenschönhausen zu einem Sport- und Kinderevent der Superlative.

 

5. September 1998: Die erstmals vom LSB veranstaltete „Landeskonferenz Breitensport“ stellt als zukünftige Priorität die Förderung des Kinder- und Jugendsports an erste Stelle.

 

20. September 1998: Mehr als 20.000 Läufer gehen zum 25. Berlin-Marathon an den Start, der inzwischen durch Inlineskater und Rollstuhlfahrer erweitert wurde.

 

Oktober 1998: Mit Regionalkonzepten in 16 Schwerpunktsportarten treten der Landessportbund und der Olympiastützpunkt Berlin an die Öffentlichkeit.

 

21. November 1998: Im neuen Stadtentwicklungsgebiet ‚Französisch-Buchholz’ wird das SportJugendZentrum Buchholz-West eingeweiht.

 

11. Dezember 1998: Das Abgeordnetenhaus verabschiedet nach massiven Protesten des Landessportbundes Berlin ein neues ‚Sportstättensanierungsprogramm’ in Höhe von 50 Millionen DM.

 

16. Dezember 1998: Frau Dr. Hanna-Renate Laurien, Parlamentspräsidentin und Sportsenatorin a.D., wird vom Landessportbund mit der Sportplakette in Gold ausgezeichnet.

 

Januar 1999: Die Verbandszeitschrift „Sport in Berlin“ erscheint das erste Mal in Farbe und Landessportbund und Sportjugend erhalten im 50. Jahr ihres Bestehens ein neues Logo.

 

                        18. Februar 1999: Erstmals Auszeichnung von jungen Spitzensportlern durch den Berliner Kurier als „Berliner Jugendsportler des Jahres“.

 

März 1999: Zum 50. Jubiläum schreibt der Landessportbund Berlin mit Unterstützung der Deutschen Klassenlotterie einen Wettbewerb „Ehrenamtliche(r) des Jahres“ aus.

1. März 1999: LSB-Präsidium und Sportjugend  veröffentlichen ein neues Aktionsprogramm zur Bewegungserziehung im Vorschulalter „Kleine kommen ganz groß raus“.

 

27. März 1999: Im ‚Internationalen Jahr der Senioren’ veranstaltet der Landessportbund die 1. Seniorensportkonferenz.

 

April 1999: Aus Anlass der Städtepartnerschaft mit dem Kinderhilfswerk UNICEF der Vereinten Nationen „Berlin – Hauptstadt für Kinder“ nehmen die Sportjugend und die Mitgliedsorganisationen mehr als 50 zusätzliche Sportveranstaltungen für Kinder in ihr Jahresprogramm auf.

 

1. April 1999: Die 1. LSB-Seniorensportbroschüre erscheint.

 

10. Mai 1999: Mit einem Dank an die Ehrenamtlichen verbindet der Regierende Bürgermeister seine Teilnahme an der Vollversammlung der Sportjugend Berlin. Claudia Zinke wird als Nachfolgerin von Sylvia Tromsdorf Vorsitzende der Jugendorganisation des Berliner Sports. Die Vollversammlung beschließt die Wahlforderungen „Jugend wählt Sport“.

 

11. Mai 1999: Der Landessportbund schließt sich den bundesweiten Protesten gegen die ‚Scheinselbständigkeit’ der neuen 630-Mark-Jobs an und veranstaltet ein erstes Forum in der Industrie- und Handelskammer.

 

            13. Mai 1999: DSB-Auftakt ‚Festival des Sports’ auf dem Gelände des FEZ in  der Wuhlheide mit 25.000 Teilnehmern

 

            29. Mai 1999: Beginn der Praxisphase und erste Auswertung des 1998 vom Landessportbund Berlin eingeführten ‚Qualitätssiegels Gesundheitssport’. Die Gmündner Ersatzkasse (GEK) tritt als Sponsor auf.

 

Juni 1999: Der Landessportbund Berlin informiert mit der Broschüre „Wir bewegen die Hauptstadt“ alle Neu-Berliner und aus Bonn Zugereisten über die Sportangebote der Stadt.

 

1. Juni 1999: Die Sportjugend übernimmt die frühere Unteroffiziersmesse der Britischen Schutzmacht im Olympiastadion als Gästehaus und zukünftigen Sitz ihrer Bildungsstätte.

 

6. Juni 1999: Die Arbeitstagung des Landessportbundes beschließt eine Resolution zum Kauf von bisher gepachteten Sportgrundstücken durch Berliner Sportorganisationen (Muster-Verkaufsvertrag).

 

11. Juni 1999: Die Mitgliederversammlung des Landessportbundes Berlin beschließt in 6 Punkten „Wir bewegen Berlin“ die Wahlprüfsteine zu den anstehenden Wahlen. Ein Grußwort wird vom Regierenden Bürgermeister gehalten. LSB-Präsident Manfred von Richthofen warnt vor einer ausufernden Bürokratie, die den Sport immer mehr belastet.

 

12./13. Juni 1999: Beim ‚Hauptstadtfest‘ auf dem Pariser Platz stellt die Sportjugend Berlin im Innenhof der Dresdner Bank u.a. das neue LSB-Förderprogramm „Kleine kommen ganz groß raus‘ zum Vorschulsport vor.

 

11. August 1999: Im Automobil-Zentrum Unter den Linden unterzeichnen Burkhart Schoeps für die Sportjugend Brandenburg und Claudia Zinke für die Sportjugend Berlin  einen neuen Kooperationsvertrag.

 

3. September 1999: Der Deutsche Sportbund und die Deutsche Sportjugend eröffnen vor der Gedächtniskirche ihre neue Kampagne „Pro Jugend“ mit einem Wettbewerb ’55 Stunden von Berlin‘.

 

9. September 1999: Im Vorfeld der Abgeordnetenhauswahlen veranstaltet der Landessportbund ein Sportforum zum Thema „Politik und Sport“ in der Sportschule.

 

17. September 1999: Zur Durchsetzung der UN-Kinderrechte führt eine von der Sportjugend angemeldete Mädchen-Demo vom Brandenburger Tor zur Abschlusskundgebung auf dem Alexanderplatz.

 

25. September 1999: Mit einem Jugend- und Familienfest des Berliner Sports auf den ‚Stadion-Terrassen‘ feiert die Sportjugend mit 1.000 Besuchern ihr 50. Jubiläum.

 

            30. September 1999: In den Stadion-Terrassen beginnt die bundesweite Tagung „Sport statt Strafe“ zur Kooperation zwischen Polizei und Jugendhilfe.

 

1. Oktober 1999: In „Sport in Berlin“ wird der Integrationspreis der Sportjugend „Sportvereine – für alle ein Gewinn“ ausgeschrieben.

 

3. Oktober 1999: Seit ihrer Eröffnung vor 30 Jahren hat die Sportschule 7.800 Übungsleiterinnen), 470 Organisationsleiter(innen), 600 Gymnastiklehrer(innen), 200 Sportlehrer(innen) und 40 Sportverwaltungsfachleute ausgebildet.

 

26. Oktober 1999: Zum Fußballspiel „Hertha – Galatasaray“ im Olympiastadion werden 20.000 Buttons „Sport spricht alle Sprachen“ verteilt. Jupp Derwall übergibt der Sportjugend eine Grußadresse zu Fairness und Toleranz.

 

29. Oktober 1999: Festakt ‚50 Jahre Landessportbund Berlin’ im Konzerthaus am Gendarmenmarkt mit der Festrede von Frau Prof. Dr. Gertrud Höhler „Sport ist nicht alles – aber ohne Sport ist alles nichts“. Aus Anlass des Jubiläums erscheinen die Festschrift „Vom Wesen und Werden“, der Videofilm „Sportstadt Berlin“ und der Festvortrag als CD.

 

30. Oktober 1999: Im Haus des Sports wird die 1. Kindersportbegegnung „Berlin – Paris“ eröffnet. Partner der Sportjugend ist der VfB Hermsdorf im ehemaligen französischen Sektor Reinickendorf.

 

8./9. November 1999: Mitwirkung der Sportjugend Berlin beim Europäischen Jugendfest der Bundesregierung „10 Jahre ohne Mauer“ in der Arena Treptow und auf dem Pariser Platz.

 

28. November 1999: Die Sportjugend Berlin veranstaltet aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens unter dem Motto „Forever Young“ eine große Kinder- und Jugendsport-Show in die Max-Schmeling-Halle.

 

November 1999: Die Schwimmhalle im Europa-Sportpark wird eröffnet.

 

November 1999: Als erste Fusion nach der Bezirksreform gründet sich die Sport-Arbeitsgemeinschaft Köpenick-Treptow.

 

Dezember 1999: Der Landessportbund übergibt dem Senat das erste Konzept zur Gründung einer vierten Schule mit leistungssportlichem Konzept im Bereich des Olympiageländes (Eliteschule des Sports).

 

Dezember 1999: Verabschiedung des neuen Verwaltungsmodells des Landessportbundes einschl. der Gründung eines Referates Sportentwicklung und Sportförderung als Zusammenschluss der bisherigen Bereiche Breiten- und Freizeitsport, Sportförderung und Sportstätten. Schaffung eines Zentralen Veranstaltungsteams durch den Landessportbund und die Sportjugend.

 

1. Dezember 1999: LSB-Präsident Manfred von Richthofen fordert den Ausbau des Sportmuseums Berlin und den Erhalt des Turnplatzes in der Hasenheide mit dem Jahn-Denkmal durch das Land Berlin.

 

11. Dezember 1999: Im LSB-Jubiläumsjahr laden der Landessportbund, der Betriebssportverband und Hertha BSC zum 11. Großen Sportlerball in das Internationale Congress-Centrum (ICC) ein. 2.000 Gäste sorgen für ein ausverkauftes Haus und Harald Juhnke für Bombenstimmung.

 

2000 – 2009

 

1. Januar 2000: Umzug der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin von den Stadion-Terrassen in die frühere Unteroffiziersmesse an der Hanns-Braun-Straße im Olympiagelände.

 

24. Januar 2000: Im Haus des Sports wird die Ausstellung ‚Brücke Sport’ eröffnet, die über den Sport- und Jugendaustausch zwischen Deutschland und Israel informiert. Der Landessportbund und die Sportjugend Berlin sind mit ihren Begegnungsprogrammen mit Jerusalem und Raanana vertreten.

 

2. Mai 2000: Direktor Norbert Skowronek ist 25 Jahre beim Landessportbund Berlin.

 

Juni 2000: Mit einer Berliner Delegation beteiligt sich der Landessportbund am 3. Weltfestival der Weltkulturen anlässlich der Expo in Hannover.

 

16. Juni 2000: Die Mitgliederversammlung des Landessportbundes Berlin wählt Peter Hanisch zum neuen Präsidenten, Manfred von Richthofen wird einstimmig zum Ehrenpräsidenten berufen. Im Mittelpunkt der Diskussionen steht der Protest gegen gewaltige Kürzungen des Sporthaushaltes, Einschränkungen des Sportförderungsgesetzes sowie gegen den Abriss der Eissporthalle und der Deutschlandhalle.

 

                        September 2000: In „Sport in Berlin“ weist der Landessportbund auf seine Initiative zur Nutzung der Sportstätten bis 23 Uhr – Mondscheinsport – hin.

 

5.-9. September 2000: Erste Nationale Sommerspiele für geistig und mehrfach Behinderte – Special-Olympics – im Sportforum Berlin-Hohenschönhausen.

 

                        Oktober 2000: Der Landessportbund und die Industrie und Handelskammer stellen die neue Studie „Die ökonomische Bedeutung von Sportwirtschaft sowie Sport und Wirtschaft in Berlin“ vor. Mehr als 1.000 Berliner Unternehmen ziehen aus dem Sport Nutzen oder kooperieren mit Sportorganisationen. 2 Milliarden DM werden jährlich durch den Sport in Berlin oder zusätzlichen Umsatz generiert.

 

17. Oktober 2000: Das vom Landessportbund veranstaltete Sportforum zum Kauf von bisher gepachteten Grundstücken durch Vereine stößt auf großes Interesse und wird dem Abgeordnetenhaus als dauerhafte Zukunftssicherung von Sportstätten empfohlen.

 

17. – 24. Oktober 2000: Mit dem Besuch der Stadtmannschaft der weibl. Volleyballjugend A  in Istanbul und Izmir findet die letzte Begegnung im Rahmen des deutsch-türkischen Sportjugendaustausches statt.

                        18. Oktober 2000: In  ‚Sport in Berlin’ wird an die ‚vergessene’ Geschichte des Olympiageländes nach dem Abzug der Alliierten und die vor 75 Jahren erfolgte Gründung der „Hochschule für Leibesübungen“ erinnert.

 

13. Februar 2001: Der Berliner Sport demonstriert gemeinsam mit den Bezirken gegen Bäderschließungen vor dem Berliner Rathaus.

 

1. März 2001: Eine neue Ausschreibung des Landessportbundes Berlin zum „Sportverein des Jahres“ richtet sich an Klein-, Mittel- und Großvereine im Breitensport und Frauensport sowie Kinder- und Jugendsport.

 

12. März 2001: Startschuss und Scheckübergabe für “Kick the ropes” mit Edwin Moses, Nadia Comaneci, Boris Becker und weiteren Sportlegenden im SJC Kollwitzstraße durch die ‚Sport for Good Stiftung’.

 

1. April 2001: Berlins Sport gehört zu den Hauptleidtragenden der Senatssparkonzepte, stellt LSB-Präsident Peter Hanisch in ‚Sport in Berlin’ fest. 2,8 Mio. € fehlen im Sporthaushalt des Landes.

 

15. Mai 2001: Der Berliner Fußball-Verband stellt gemeinsam mit der Sportjugend Berlin und der Senatssportverwaltung das neue ‚Präventionsmodell Berliner Jugendfußball gegen Gewalt’ vor.

 

28. Mai 2001: Der Landessportbund und die Sportjugend Berlin rufen mit einer Plakatserie „Sport kennt Gegner, keine Feinde“ zu mehr Toleranz im Sport und in der Gesellschaft auf.

 

Juni 2001: Auf drei Seiten in ‚Sport in Berlin’ werden  die Ergebnisse des Sportforums „Was erwartet die Gesellschaft vom organisierten Sport?“ veröffentlicht. Außerdem wird für die Mitgliedsorganisationen eine gleichnamige Dokumentation erstellt.

 

2. Juni 2001: Mit großem Erfolg zieht das ‚Festival des Sports’ von der Wuhlheide in Treptow in das Sport- und Freizeitzentrum Siemensstadt nach Spandau um.

 

5. Juni 2001: In einer Pressekonferenz informieren der Landessportbund Berlin und die Industrie- und Handelskammer über das neue Ausbildungsprogramm zum „Sport- und Fitnesskaufmann“.

 

15. Juni 2001: Die Mitgliederversammlung des Landessportbundes begrüßt die Berufung eines Wirtschaftsbeirates durch das Präsidium und protestiert gegen den beabsichtigten Ausschluss von mehreren Sportarten aus der Sportförderung  durch den Rechnungshof.

 

11. Juli 2001: Der unter Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters ausgeschriebene Fotowettbewerb „Sport ist farbig“ wird vom Landessportbund Berlin und der Sportjugend Berlin im Horst-Dohm-Eisstadion Wilmersdorf vorgestellt.

 

19. August 2001: Es kommt zum 1. Seniorensportfest des Landessportbundes in Steglitz-Zehlendorf.

 

1. September 2001: Start des ‚Freiwilligen Sozialen Jahres’ im Sport mit 7 Jugendlichen, einer späteren Erfolgsstory.

 

3. September 2001: Der Landessportbund und die Sport für Berlin gGmbH beginnen mit Unterstützung der Sportvereine und Mitgliedsverbände die dreijährige Ausbildung für das neue Berufsbild des „Sport- und Fitnesskaufmanns“ in der Sportschule am Sachsendamm.

 

                        29./30. November 2001: Bundesweite Tagung der Sportjugend Berlin mit der Bundeszentrale für politische Bildung „Sport und Soziale Arbeit gegen (rechte) Gewalt und Extremismus“.

 

Januar 2002: Das Jahr 2002 wird zum Jahr des Protestes gegen Haushaltskürzungen und drastische Sparkonzepte.

 

25. Januar 2002: In der Sportschule veranstaltet der Landessportbund Berlin unter großer Beteiligung sein Sportforum „InlineSkating – nur ein Trend oder mehr?“, das im Band 1 der ‚Beiträge zur Sportentwicklung’ dokumentiert wird.

 

7. März 2002: Bundespräsident Johannes Rau besucht den SC Berliner Amateure in Kreuzberg und lobt die Integrationsleistungen des Berliner Sports für Zuwanderer.

 

                        2.-7. April 2002: Die Sportjugend Berlin veranstaltet das 1. Deutsch-Polnische Jugendcamp im Jugendferienpark Ahlbeck.

 

18. – 21. April 2002: In Berlin findet die 5. Europäische Frauensportkonferenz zum Trainer-Athletinnen-Verhältnis unter dem Motto „Männer dopen, Frauen werden gedopt“ statt.

 

April 2002: Auftaktdiskussion für die neue LSB-Offensive „Schulsport muss attraktiver werden“.

 

                        Mai 2002: Der LSB-Wirtschaftsbeirat spricht sich für die Übernahme von mehr Verantwortung durch die Vereine bei der Verwaltung städtischer Sportstätten aus.

 

Mai 202: Der LSB-Beirat kritisiert überzogene Kürzungen in der Sportförderung, vornehmlich zu Lasten von Kindern und Jugendlichen.

 

13. Mai 2002: Prof. Fischer, Autor der renommierten Shell-Jugendstudien, referiert vor der Vollversammlung der Sportjugend Berlin über das freiwillige Engagement von Jugendlichen.

 

14. Juni 2002: Anlässlich der Mitgliederversammlung im Rathaus Schöneberg wird dem Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit eine Quietschente überreicht („Sparen bis es quietscht“). Die Mitgliederversammlung steht unter dem Motto „Politik soll aufbauen, nicht abreißen!“.

 

22. Juni 2002: Die Landessportbünde Berlin und Brandenburg treffen sich zum 1. Seniorensport-Symposium in Berlin.

 

5. Juli 2002: Zum deutsch-amerikanischen Freundschaftsfest im Garten des Bundeskanzleramtes  veranstalten die Sportjugend Berlin und der Verein für Sport und Jugendsozialarbeit einen Marathonparcours Berlin-New York.

 

25. Juli bis 4. August 2002: Europameisterschaft im Schwimmen und Wasserspringen in Berlin.

 

1. August 2002: Der Landessportbund Berlin überträgt die Nutzungs- und Verwertungsrechte des LSB-Logos und seiner Prädikate an die TOP Sportmarketing Berlin GmbH.

 

September 2002: Der Landessportbund Berlin veröffentlicht die Studie „Wirtschaftliche Auswirkungen des normalen Sportbetriebes in Berlin“.

 

September 2002: Beach-Sportforum des Landessportbundes Berlin in der Sportschule. Die Dokumentation erscheint als Band 2 des ‚Beiträge zur Sportentwicklung’.

 

14. September 2002: Mit einer Demonstration auf dem Breitscheidplatz gegen die Sparpolitik des Senats leitet der Berliner Sport einen „heißen Herbst“ ein. Die Demo-Postille ‚Ratzfatz’ und Flugblätter gegen Bäderschließungen werden verteilt.

 

1. Oktober 2002: Der Senat verkündet die Schließung das Landesinstituts für Sportmedizin zum Jahresende.

 

2. Oktober 2002: Eröffnung des Sportplatzes am Anhalter Bahnhof und Übernahme des Baerwaldbades durch die Kreuzberger Sportvereine.

 

3. Oktober 2002: Im Rahmen der vom Land Berlin ausgerichteten „Zentralen Einheitsfeier“ beteiligen sich der Landessportbund und die Sportjugend Berlin maßgeblich am Tag der Offenen Tür des Bundesrates und des Abgeordnetenhauses von Berlin.

 

15. November 2002: Die Sport for Good Stiftung mit Boris Becker übergibt den fertig gestellten Hochseilgarten im Olympiapark in die Obhut der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin.

 

13. Dezember 2002: Der Landessportbund Berlin stellt die neue DSB-Gesellschaftskampagne „Sport tut Berlin gut“ im Wappensaal des Berliner Rathauses vor.

 

14. Dezember 2002: Das Projekt „Kick – Sport gegen Jugenddelinquenz“ erhält einen VW-Transporter aus der Kampagne der Bild-Zeitung „Ein Herz für Kinder“ anlässlich der TV-Gala mit Thomas Gottschalk.

 

20. Dezember 2002: Der Landessportbund Berlin kauft das Gelände der „Stadion-Terrassen“.

 

Dezember 2002: Zum traditionellen Kaminabend des Landessportbundes  treffen sich Spitzensportler und Wirtschaftsvertreter im Hotel Interconti. LSB-Präsident Manfred von Richthofen beziffert den Jahresumsatz von Sport und Wirtschaft auf ca. 1. Milliarde Euro und nennt 15.000 mit dem Sport zusammenhängende Arbeitsplätze in Berlin.

 

                        Januar 2003: Frau Prof. Dr. Gertrud Höhler, Trägerin des Fitness-Ehrenpreises, empfiehlt in einem SiB-Interview der Politik: „Eine krisengeschüttelte Gesellschaft sollte vor allem etwas für ihre Fitness tun.“

 

5. Februar 2003: LSB-Vizepäsidentin Gabriele Wrede überreicht Dessauer Sportvereinsvorsitzenden einen Scheck über 5000 Euro aus Berliner Spenden für die Hochwassergeschädigten.

 

17. Februar 2003: Unter der Devise „Vereine ans Netz“ stellt der Landessportbund den Mitgliedsorganisationen neue Internetauftritte und Datenbanken vor.

 

18. März 2003: Ganztägiges Sportforum des Landessportbundes Berlin „Gesunde Stadt“ mit der Gesundheitssenatorin Frau Dr. Knake-Werner und der früheren Parlamentspräsidentin Frau Dr. Hanna-Renate Laurien in der Sportschule.

 

8. April 2003: Unterzeichnung der 3. Fassung des Kooperationsvertrages zwischen den Landessportbünden Berlin und Brandenburg in Berlin durch Peter Hanisch, Präsident des LSB Berlin, und Edwin Zimmermann, Präsident des LSB Brandenburg.

 

                        18. April 2003: Im Sportforum Hohenschönhausen startet die Sportjugend Berlin mit Kati Witt ihr neues Integrationsprojekt „Kick on Ice“.

 

Mai 2003: In ‚Sport in Berlin’ werden die Berliner Sportvereine und Verbände aufgerufen, 19 nicht mehr für den Schulsport in Lichtenberg und Marzahn-Hohenschönhausen benötigte Sporthallen in Eigenregie zu übernehmen.

 

                        Mai 2003: Der Landessportbund Berlin errichtet auf dem Gelände des Horst-Korber-Sportzentrums eine Beach-Sportanlage für Handball und Volleyball.

 

26. Juni 2003: Auszeichnung der „Sportvereine des Jahres“ durch den Landessportbund und die DKLB-Stiftung beim TC Imperial.

 

September 2003: Der Landessportbund informiert in seinen ‚Beiträgen zur Sportentwicklung’  die Mitgliedsorganisationen über Grundsätze und Absichten des weltweiten Programms „Gender Mainstreaming“ und eröffnet damit die Diskussion über mehr Geschlechtergerechtigkeit im Sport.

 

17. September 2003: Im Haus des Sports wird die Ausstellung „Vom Goldenen Adler zum Gelben Stern“ eröffnet, die dem Gedächtnis der großen jüdischen Sportlerin Lilli Henoch gewidmet ist und von Martin-Heinz Ehlert (BSC) zusammengetragen wurde.

 

15. Oktober 2003: Die vom LSB-Präsidium erstmals berufene „Kommission Gesundheitssport“ konstituiert sich unter Vorsitz von Dr. Jürgen Wismach (Sportärzteverband).

 

9. November 2003:  Zum 100. Geburtstag wird mit einer „Berliner Gedenktafel“ am Poststadion an den ersten LSB-Präsidenten Gerhard Schlegel erinnert.

 

14./15. November 2003:  Frau Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper, Präsidialmitglied für Bildung, veranstaltet im „Europäischen Jahr der Menschen mit Behinderungen“ das erste Netzwerktreffen des Sports mit Organisationen des Bildungs- und Sozialwesens.

 

Dezember 2003: Der Berichtsband der „Sport-Markt- und Vereinsstudie“ des Landessportbundes Berlin und der TU Berlin mit den von Juli bis August 2003 erfolgten Vereinsbefragungen wird veröffentlicht.

 

Dezember 2003: LSB-Präsident Peter Hanisch bedauert zum Jahresende den Weggang des Deutschen Olympischen Instituts von Berlin nach Frankfurt/Main und kritisiert die Sportorganisationen, einen Umzug des NOK nach Berlin nicht weiter zu diskutieren.

 

Januar 2004:  Hoch im Kurs steht in den Berliner Sportvereinen der Gesundheitssport, der 2004 zufällig auch 2004 Angebote zählt.

 

26. Februar 2004: Der Landessportbund und die Sportjugend Berlin gründen die gemeinnützige Kindergarten-Trägergesellschaft des Berliner Sports „Kinder in Bewegung“ (KiB).

 

27. Februar 2004: Der Landessportbund und die Sportjugend Berlin kämpfen gegen die Planungen, in Ahlbeck/Usedom in Höhe des Jugendferienparks eine riesige Marina zu errichten. In einem Bürgerentscheid wird das Projekt erfolgreich gestoppt.

 

                        4. März 2004: Anlässlich einer Pressekonferenz im Roten Rathaus stellen der Senat mit dem Landessportbund und der Sportjugend eine neue Rahmenvereinbarung des Sports zur Zusammenarbeit in der Ganztagsbetreuung der Schulen vor.

 

19./20. März 2004: Das 1. Seminar der LSB-Schulsportoffensive „Neue Wege im Schulsport“ findet riesiges Interesse und muss wiederholt werden.

 

                        April 2004: 51 Jahre nach seiner Eröffnung wird das alte Haus des Sports, zuletzt Gerhard-Schlegel-Haus, in der Bismarckallee zu Gunsten der Erweiterung und des Erwerbs der Stadion-Terrassen verkauft.

 

April 2004: Auf Einladung der Bundesrepublik werden die Jugendlichen der „Brücke New York – Berlin“ von der Sportjugend Berlin betreut.

 

                        April 2004: Der Landessportbund Berlin begrüßt eine Initiative des Berliner Hockey-Verbandes zum Erhalt der Lottogelder für die Sportförderung und ruft die Mitgliedsorganisationen auf, sich an den Unterschriftaktionen zu beteiligen.

 

7. Mai 2004: In der DZ-Bank am Pariser Platz wird vom Deutschen Sportbund und dem Bundesverband der Volks- und Raiffeisenbanken die Aktion „Sterne des Sports“ vorgestellt.

 

10. Mai 2004: Claudia Zinke berichtet der Mitgliederversammlung der Sportjugend über den erfolgreichen Start der Kampagne „Kleine kommen ganz groß raus“, die zu einem Mitgliederanstieg von 60 % bei den Kindern unter 7 Jahren geführt hat.

 

27. Mai 2004: Die 1. Deutsch-Britische Konferenz zu „Strategien für Senioren und Sport“ wird in der LSB-Sportschule eröffnet.

 

11. Juni 2004: Die Sportstiftung Berlin wird gegründet. Der Initiator wird gleichzeitig 1. Vorsitzender der Stiftung.

 

30. Juni 2004: Das Olympische Feuer erreicht Berlin und wird durch die Stadt getragen. Eine Feierstunde findet am Jahn-Denkmal in der Hasenheide statt.

 

                        30. Juni 2004: Die Führungsakademie des Deutschen Sportbundes setzt ihre Tätigkeit in Köln fort, nachdem das Land Berlin die bisherigen Zuwendungen im Landeshaushalt gestrichen hatte.

 

1. Juli 2004: Dem Senator für Bildung, Jugend und Sport, Klaus Böger, wird der „1. Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht“ überreicht.

 

31. Juli 2004: Eröffnungsfeier des neuen Olympiastadions.

 

6. August 2004: Der Landessportbund Berlin beklagt, dass sich die Berliner Volksbank an der bundesweiten Initiative „Sterne des Sports“ nicht beteiligen wird und damit die Sportvereine in Berlin und Brandenburg von den Ausschreibungen ausgeschlossen werden.

 

12. September 2004: Im Jugendferienpark Ahlbeck der Sportjugend Berlin wird das erste Europäische Jugendcamp mit Teilnehmern aus Litauen, Polen, Tschechien und Deutschland eröffnet.

 

29. September 2004: Der Landessportbund Berlin und die Sportjugend beteiligen sich an der von der Bundesregierung unterstützten Plattform „Ernährung und Bewegung“ und nehmen am Gründungskongress teil.

 

24. Oktober 2004: Unter Beteiligung des Landessportbundes Berlin erfolgt die Namensgebung des „Werner-Seelenbinder-Sportparks Neukölln“ auf dem Gelände des ehemaligen Neuköllner Stadions.

 

26. Oktober 2004: Nach langjährigen vom Landessportbund unterstützten Planungsarbeiten erhält der Sportplatz am Anhalter Bahnhof/Tempodrom den Namen „Lilli-Henoch-Sportplatz“.

 

29. Oktober 2004: Die Sportjugend Berlin verleiht das erste Mal die „SportjugendGratia“ für Ehrenamtliche im Kinder- und Jugendsport.

 

9. Dezember 2004: Der Internationale Frauensport-Kongress des Deutschen Sportbundes wird in Berlin veranstaltet.

 

1. Januar 2005: Mit 550.872 Hauptstädtern in Sportvereinen verzeichnet der Landessportbund einen Mitgliedanstieg um 11.817 neu Sporttreibende, damit ist jeder sechste Berliner Sportvereinsmitglied.

 

Januar 2005: Der Landessportbund und seine Mitgliedsverbände beteiligen sich an der 1. Wellnessmesse unter dem Funkturm, die als Teil der Grünen Woche veranstaltet wird.

 

22. Januar 2005: Der Landessportbund Berlin veranstaltet die ‚Landeskonferenz Breitensport’ in den Stadion-Terrassen

 

Februar/März 2005: Unter Leitung von Otto Höhne führt die 22. und letzte Weltreise des FC Hertha 03 Zehlendorf nach Indien.

 

März 2005: Der erweiterte und renovierte Übernachtungstrakt der Bildungsstätte der Sportjugend im Olympiapark wird seiner Bestimmung übergeben.

 

17. März 2005: Die vom Architekten Hinrich Baller erbaute Sporthalle am Winterfeldtplatz in Schöneberg erhält den Namen „Lilli-Henoch-Sporthalle“.

 

16. April 2005: Der Weltgipfel des Sports „SportAccord“  findet im Hotel Intercontinental statt.

 

6. Mai 2005: In einer Studie der  FH Heidelberg über die Zufriedenheit der LSB-Mitgliedsorganisationen mit ihrem Dachverband erhält der Landessportbund Berlin die Gesamtnote gut bis sehr gut.

 

14. – 20. Mai 2005: Mit 100.000 Teilnehmern und Besuchern wird das Internationale Deutsche Turnfest Berlin 2005 ein Riesenerfolg. Der Landessportbund übernimmt die Sportabzeichenausgabe und wirkt beim Wissenschaftlichen Kongress, den Ausstellungen und Foren sowie beim Zilletest im Breitensport mit.

 

11. Juni 2005: Der Landessportbund Berlin beteiligt sich an der Nacht der Wissenschaften im Wissenschaftszentrum Berlin, das einen Rückblick auf 25 Jahre „Trimm-Aktion“ des deutschen Sports in den Mittelpunkt stellt und dazu eine Studie veröffentlicht.

 

17. Juni 2005: Der Landessportbund und die Sportjugend Berlin beteiligen sich an der 300-Jahrfeier von Charlottenburg.

 

21.-26. Juni 2005:  Unter großer Zuschauerbeteiligung findet die Beach-Volleyball Weltmeisterschaft auf dem Schlossplatz in Berlin statt.

 

23.-26. Juni 2005:  Zu dem gemeinsam vom Landessportbund, der Sportjugend, dem Deutschen Sportbund und Juventus veranstalteten Kinderfestival und  Festival des Sports im Olympiapark Berlin kommen ca. 175.000 Besucher.

 

15. – 18. August 2005: Die Landessportbünde Berlin und Brandenburg vereinbaren anl. einer Begegnung in Dänemark eine regelmäßige Kooperation im Seniorensport.

 

23. August 2005: Die Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt besucht die neue Kindertagesstätte der „Kinder in Bewegung gGmbH“ in Spandau.

 

5. September 2005: Bundestagspräsident Wolfgang Thierse informiert sich beim SV Pfefferberg über das Programm zum Freiwilligen Sozialen Jahr im Sport bei der Sportjugend Berlin.

 

9./10. September 2005: Der Regierende Bürgermeister verleiht an 5 ehrenamtliche Vereinsmitarbeiter den neu geschaffenen FreiwilligenPass des Landes Berlin.

 

11. September 2005: Im früheren Stadtbad Steglitz findet der erste Frauen-Aktionstag des Landessportbundes Berlin statt.

 

12. Oktober 2005: Im Haus der Bundespressekonferenz stellt der Landessportbund Berlin seine neue Gesundheitssportkampagne „Berlin komm(t) auf die Beine“ mit dem ‚Grünen Rezept für Bewegung’ vor.

 

5. November 2005: Berliner Sportlerinnen und Sportler beteiligen sich an einer Demonstration vor der Deutschlandhalle zur Rettung des Eissportstandortes.

 

10. November 2005: Zur Erinnerung an den Gründer der Olympischen Bewegung in Deutschland, Dr. Willibald Gebhard, wird eine Gedenktafel im nunmehrigen „Willibald-Gebhard-Sportzentrum Schöneberg“ enthüllt.

 

24. November 2005: Der Regierende Bürgermeister von Berlin zeichnet im Schöneberger Rathaus das Projekt „Kick – Sport gegen Jugenddelinquenz“ der Sportjugend mit einem der drei Präventionspreise der Landeskommission gegen Gewalt aus. Der Deutsch-Türkische Kindertreff erhält einen Sonderpreis für Jungenarbeit.

 

Dezember 2005: Die vom Landessportbund Berlin in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer sowie der Technischen Universität erstellte Studie „Die ökonomischen Auswirkungen von Sportgroßveranstaltungen in Berlin“ wird veröffentlicht.

 

2. Dezember 2005: Der Deutsche Sportbund (DSB) und das Nationale Olympische Komitee für Deutschland (NOK) verschmelzen zum Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB).

 

1. Januar 2006: Das Förderungsprogramm zur Sportentwicklung „Sport vor Ort“ wird erfolgreich gestartet und führt innerhalb kurzer Zeit zur Gründung von 22 neuen Sportgruppen.

 

18. Januar 2006: Beim Bädersymposium des Landessportbundes im Rathaus Schöneberg bekräftigen die Vereine sowohl ihre Kritik als auch die noch bestehende Kooperationsbereitschaft gegenüber den Berliner Bäderbetrieben.

 

10. Februar 2006: Im Sport- und Freizeitzentrum der Turngemeinde in Berlin wird ein Kooperationsvertrag zum Gesundheitssport zwischen dem Landessportbund Berlin und dem Verband der Angestellten-Krankenkassen (VdAK) unterzeichnet.

 

13. Februar 2006: Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt eröffnet die Kampagne „Sport und Gesundheit – 3000 Schritte“ in Berlin.

 

20. April 2006: Medienstart des Berliner Filmprojektes zur Fußball-WM „Fußballgöttinnen“ in Berlin.

 

26. April 2006: Nach zweijähriger Zurückhaltung unterstützt die Berliner Volksbank den bundesweiten Wettbewerb „Sterne des Sports“ in den Bundesländern Berlin und Brandenburg.

 

28./29. April 2006: Erste Tagung der Internationalen Sportjuristen „Sports and Law“ im Berliner Haus des Sports auf den Stadion-Terrassen.

 

18. Mai 2006: Eröffnung der Ausstellung „Story of Football“ des Sportmuseums im früheren ‚Haus des Deutschen Sports’ des Olympiaparks Berlin.

 

                        6. Juni bis 10. Juli 2006: In Berlin finden die Weltmeisterschaften im Fußball statt. Die Sportjugend beteiligt sich mit ihrem Fan-Projekt und organisiert das Fan-Camp Berlin im Poststadion.

 

Juli 2006: LSB-Direktor Norbert Skowronek kritisiert in „Sport in Berlin“ den  neuen Versuch des Rechnungshofes, die Sportförderung einzuschränken, diesmal geht es um die Wiedereinführung von Sportstätten-Benutzungsgebühren.

 

18. August 2006: Der 1. Teil des neuen Geschichtspfades im Olympiapark Berlin wird durch den Senat von Berlin eröffnet.

 

September 2006: LSB-Vizepräsidentin Gabriele Wrede eröffnet die Sportabzeichenabnahme auf dem Gelände der Julius-Leber-Kaserne in Reinickendorf im Inlineskating, Radfahren und Schwimmen. Die Kooperation mit der Bundeswehr muss leider aus Sicherheitsgründen 3 Jahre später beendet werden.

 

4. September 2006: Zwischen dem Landessportbund Berlin und den Berliner Volkshochschulen kommt es zum Abschluss eines Kooperationsvertrages in Form einer ‚Gemeinsamen Erklärung’, der vom Senat in einer Pressekonferenz im Haus des Sports gemeinsam mit dem Berliner Sport vorgestellt wird.

 

6. September 2006:  Erneuerung und Wiedereröffnung des Fitness-Parcours im Grunewald durch die City BKK und den Landessportbund Berlin.

21. September 2006: Die Berliner Volksbank überreicht Silberne und Bronzene Sterne des Sports aus dem Landeswettbewerb Berlin.

 

25. September 2006: Nach massiven Beschwerden und gescheiterten Diskussionen gehen der Landessportbund Berlin, der Berliner Schwimmverband, der Behindertensportverband Berlin und der DLRG-Landesverband mit der ‚Moabiter-Erklärung’ gemeinsam auf Konfrontationskurs gegenüber den Berliner Bäderbetrieben.

 

27. September 2006: Ehrung des Sportabzeichen-Schulwettbewerbs in den Stadion-Terrassen durch den Landessportbund, den Senat und die Barmer Ersatzkasse.

 

                        25. Oktober 2006: Die Poelchau-Schule in Charlottenburg wird 4. Eliteschule des Sports.

 

November 2006: Das Sportmuseum Berlin kann bis auf weiteres den Lichthof des ehemaligen „Haus des Deutschen Sports“ im Sportforum des Olympiastadions für Ausstellungszwecke nutzen.

 

2. November 2006: LSB-Vizepräsidentin Gabriele Wrede überreicht dem Bundespräsidenten das Deutsche Sportabzeichen. Horst Köhler hatte gemeinsam mit seiner Frau und mehreren Bundestagsabgeordneten die Prüfungen zum Sportabzeichen im Oktober abgeschlossen.

 

4. November 2006: Die Landessportbünde Berlin und Brandenburg treffen sich in der Universität Potsdam zum Seniorensport-Symposium „Mehr Bewegung für mehr Ältere“ und verständigen sich auf gemeinsame Netzwerke.

16. Dezember 2006: Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes kündet der Bundesfinanzminister mit der Reform des Gemeinnützigkeitsrechts eine neue Ehrenamtspauschale zu Gunsten des Vereinssports ab 1.1.2007 an.

 

Januar 2007: Das Fan-Projekt Berlin verliert unter ungeklärten Umständen seine Fan-Baracke im Sportforum Hohenschönhausen. Die Einrichtung brennt nieder.

                        19. Januar 2007: Das Eröffnungsspiel der Handball-WM ‚Deutschland-Brasilien’ findet in Berlin statt.

 

23. Januar 2007: Beim Neujahrsempfang stellt die Sportschule des Landessportbundes ihre neu renovierten Räume einschließlich der früheren DSB-Führungsakademie vor.

 

29. Januar 2007: Bundespräsident Horst Köhler überreicht in der DZ-Bank am Pariser Platz dem Berliner Basketball-Verein ‚Weddinger Wiesel’ den „Goldenen Stern des Sports“ der Initiative der Volks- und Raiffeisenbanken mit dem Deutschen Olympischen Sportbund.

18. Februar 2007: Premiere der 1. Berliner Familien-Sportmesse des Berliner Turnerbundes mit Unterstützung des Landessportbundes Berlin.

 

9. März 2007: Eine Klausurtagung des Präsidiums verabschiedet das Leitbild und die Führungsleitlinien des Landessportbundes Berlin.

 

31. März 2007: Der Berliner Fußball-Verband überschreitet die Zahl von 100.000 Mitgliedern in den Fußballvereinen.

 

April 2007: Der Landessportbund Berlin startet seine Sportstätten-Übersicht im Internet.

 

20. April 2007: Die Präsidien der Landessportbünde Berlin und Brandenburg tagen gemeinsam in Berlin beim TC Blau-Weiß.

 

26. April 2007: Der Landessportbund Berlin und die Gmündner Ersatzkasse (GEK) stellen ihr Gesundheitssportkonzept „Mach2 – Besser essen, mehr bewegen“ in Berlin vor.

 

6. Mai 2007: Zu einem gemeinsamen Wandertag treffen sich die Landessportbünde Berlin und Brandenburg in Berlin-Buch.

 

Mai 2007: 1. Frauensport-Aktionstag des DOSB in Berlin.

 

Mai 2007: Die Vollversammlung der Sportjugend Berlin beschließt eine Resolution zur Ganztagsbetreuung an Schulen in Kooperation mit den Sportvereinen.

 

14. Mai 2007:  Der Rechnungshof von Berlin macht in seinem Bericht deutlich, dass der Sanierungsbedarf im Schul- und Sportstättenbereich durch die bisherigen Programme des Landes Berlin nicht gedeckt werden kann.

 

25./26. Mai 2007: 2. Internationale Tagung „Sport und Recht“ im Haus des Sports. Thema: Doping und Korruption.

 

1. Juni 2007: Der Deutsch-Türkische Kinder- und Mädchentreff Kreuzberg feiert mit seinen Gründern im Wasserturm sein 30-jähriges Bestehen.

 

1. Juni 2007: Der Olympiastützpunkt Berlin, größter und erfolgreichster OSP in Deutschland, feiert sein 20-jähriges Bestehen.

 

1. Juni 2007: Die Übergabe der sanierten Schwimmhalle des Sportforums Hohenschönhausen an den Olympia-Stützpunkt Berlin findet statt.

 

2. Juni 2007: Die Eröffnungsfeier der Special Olympics Deutschland findet in der Schwimmhalle des Europa-Sportparks statt.

 

8. Juni 2007: Die Mitgliederversammlung des Landessportbundes protestiert

gegen Hallenschließungen in Marzahn-Hellersdorf.

 

12. Juli 2007: Im Beisein des neuen Bildungs- und Jugendsenators Prof. Jürgen Zöllner wird das Kinderfestival im Reiterstadion eröffnet.

 

16.-21. August 2007: Weltmeisterschaften im Modernen Fünfkampf in Berlin.

31. August 2007: Am „Tag der Offenen Tür“ im Bundeskanzleramt beteiligen sich der Landessportbund und die Sportjugend Berlin.

 

                        23. September 2007: Am bundesweiten „Tag der Integration“ beteiligen sich der Landessportbund und die Sportjugend Berlin.

 

September 2007: Das Präsidium des Landessportbundes beschließt eine ‚Haushaltssperre’ im Vorfeld der Einsparung von 1,4 Mio. € ausfallenden Mitteln der öffentlichen Hand für 2008.

 

24. September 2007: Ein ‚Gemeinsames Positionspapier’ zwischen dem Landessportbund Berlin, dem Berliner Schwimmverband und den Berliner Bäder-Betrieben wird unterzeichnet und begegnet der im September 2006 von den Sportorganisationen verabschiedeten Moabiter-Erklärung.

 

Oktober 2007: Die Industrie- und Handelskammer und der Landessportbund Berlin veröffentlichen die seit 2005 erhobene Studie „Sportwirtschaft in Berlin“.

 

Oktober 2007: Das Präsidium des Landessportbundes kritisiert in „Sport in Berlin“ die Nicht-Berücksichtigung eines Vertreter des Sports im neuen ‚Kompetenzteam’ des Senats von Berlin.

 

November 2007: Der RBB stellt die Initiative des Berliner Fußball-Verbandes und der BVG „Gewalt halt – mach mit“ der Öffentlichkeit vor und vergibt 5.000 Kampagnen-T-Shirts.

 

Dezember 2007: Immer freitags in der Max-Schmeling-Sporthalle: Die „Streetball-Nights“ der Sportjugend und des Vereins für Sport und Jugendsozialarbeit bestehen 10 Jahre.

 

1. Dezember 2007: Die „Kinder in Bewegung gGmbH“ übernimmt die Kindertagesstätte am Olympischen Platz als 21. Einrichtung. Die KiB bietet damit 2.600 Kindergartenplätze in Berlin an.

 

13. Dezember 2007: Das Hauptstadtbüro des Deutschen Olympischen Sportbundes wird in der Behrenstr. 24 in Berlin-Mitte eröffnet.

 

5. Mai 2008: Die Vollversammlung der Sportjugend Berlin verabschiedet eine Resolution zum „Kinderschutz“ im Sport.

 

29. Mai 2008: Die bundesweiten Frauensport-Aktionswochen des DOSB werden mit einem Walking-Treff beim ASV Berlin eröffnet. Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt ist unter den Teilnehmern.

 

6. Juni 2008: Die Mitgliederversammlung des Landessportbundes beschließt die Aufnahme einer ‚Präsidentenversammlung’ in die Satzung und kommt damit den Wünschen einiger Mitgliedsorganisationen nach,  zu bedeutsamen Themen des Sports im Vorfeld der Mitgliederversammlungen gefragt zu werden. Dr. Ehrhart Körting, der neue Senator für Inneres und Sport, stellte sich den Delegierten vor.

 

7. Juni 2008: Mit einem Sport- und Showprogramm gestalten der Landessportbund und die Sportjugend erneut den Tag der Offenen Tür des Berliner Abgeordnetenhauses und des benachbarten Bundesrates.

 

8. Juni 2008: Der Landessportbund und die Sportjugend präsentieren sich gemeinsam mit der DKLB-Stiftung und der Fachstelle für Suchtfragen auf der Fan-Meile zur Fußball-Europameisterschaft.

 

21. Juni 2008: Der TSV Charlottenburg von 1858 nutzt erstmals nach dem Krieg den Kuppelsaal des früheren Haus des Deutschen Sports im Olympiapark für seine 150-Jahrfeier.

 

Juli 2008: LSB-Präsident Peter Hanisch wirbt in ‚Sport in Berlin’ für den neuen, vom DOSB eingeführten „Deutschen Sportausweis“. Der Ausweis ist sowohl Mitgliedsausweis des jeweiligen Sportvereins als auch Bonuskarte bei Wirtschaftspartnern.

 

3. Juli 2008: Auftakt der Frauensportkampagne „Zukunft gestalten – Gemeinsam“ des Landessportbundes Berlin.

 

19. Juli 2008: In Anwesenheit des polnischen Botschafters eröffnen der Landessportbund Berlin und die Deutsch-Polnische-Gesellschaft Berlin im Haus des Sports die Ausstellung „Willimowski, Klose, Podolski und Co. – Fußball in Oberschlesien“ vor dem gleichzeitig stattfindenden EM-Spiel zwischen Deutschland und Polen.

 

20. Juli/2. August 2008: Die Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen ‚Rescue 2008’ finden in Berlin statt.

 

25./26. Juli 2008: Der Deutsche Olympische Sportbund veranstaltet seinen 1. Sport-Kongress in Berlin.

 

3. September 2008: Der Jugendferienpark Ahlbeck der Sportjugend Berlin erhält das Gütesiegel mit 3 Sternen der Landesregierung. Die Präsidentin des Landtages Mecklenburg-Vorpommern besucht die Jugendeinrichtung.

 

13. September 2008: Gemeinsam mit dem Bezirksamt Kreuzberg-Friedrichshain zeigt der Landessportbund Politik und Sportkritikern die „Rote Karte“ wegen unangemessener Lärmschutzklagen zu den Sportanlagen Körtestraße.

 

18. September 2008: Special-Olympics Deutschland – Dachverband von Sportlern mit geistigem Handicap – gründet in Berlin-Nikolassee seine zentrale Aus- und Fortbildungs-Akademie.

 

23. September 2008: Der Landessportbund und die Sportjugend Berlin stellen die neue Kampagne „Kids in die Sportclubs“ mit Unterstützung des Senats und von Sponsoren vor.

 

9. Oktober 2008: Der Landessportbund und die Sportjugend Berlin beteiligen sich an der Fachtagung „Bewegte Grundschule“ der 1. Staatlichen Fachschule für Sozialpädagogik.

 

10./11. Oktober 2008: Der Deutsche Olympische Sportbund veranstaltet die „1. Bundeskonferenz Sportentwicklung“ in Berlin. Thema: Sport bildet – Bildung bewegt.

 

Herbst 2008: Die Sportjugend beginnt Verbandsgespräche mit den Mitgliedsorganisationen zum Thema „Rechtsextremismus“. Sportsenator Dr. Körting bezeichnet im SiB-Interview die Sportvereine als das wichtigste Präventionsmittel in Berlin.

 

7. November 2008: LSB-Vizepräsident Dr. Dietrich Gerber eröffnet im Olympiapark das Bundesleistungszentrum ‚Moderner Fünfkampf’.

 

17. November 2008:  Zwischen dem Landessportbund Berlin, der Sportjugend Berlin und dem Europäischen Jugend- und Fürsorgewerk Lazarus wird ein Vertrag über die Chancen einer verstärkten Zusammenarbeit in der Jugendsozialarbeit und der Integrationsarbeit abgeschlossen. Das EJF Lazarus ist einer der größten Jugendhilfeträger in Berlin.

 

29. November 2008: In Berlin findet die Weltmeisterschaft im Tanzsport über 10 Tänze statt.

 

Januar 2009: Die Mitgliederzahlen in den Verbänden und Vereinen des Landessportbundes Berlin steigen auf 556.486 Sporttreibende.

 

1. Januar 2009: Als Nachfolger von Dr. Jochen Zinner tritt Dr. Harry Bähr seinen Dienst als Leiter des Olympiastützpunktes Berlin an.

 

26. Januar 2009: Der TSV Berlin-Wittenau erhält aus der Hand des Bundespräsidenten den ‚Großen Stern’ des Sports in Silber.

 

26. Januar 2009: Anlässlich des Neujahresempfanges der Sportjugend wird der neuen Staatssekretärin für Bildung und Jugend, Claudia Zinke, der „2. Deutsche Kinder- und Jugendsportbericht“ überreicht.

 

4. Mai 2009: Die Vollversammlung der Sportjugend Berlin wählt Tobias Dollase, bisher Jugendwart des Berliner Leichtathletik-Verbandes,  zum neuen Vorsitzenden. Die bisherige Vorsitzende und jetzige Staatssekretärin für Bildung und Jugend, Claudia Zinke, wird mit der Zeus-Medaille verabschiedet. In einem Grußwort kündigt Claudia Zinke an, die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Sportvereinen weiter auszubauen.

 

8./9. Mai 2009: Tagung des ‚Deutschen Arbeitskreises Sportökonomie’ beim Landessportbund Berlin im ‚Haus des Sports’.

 

12. Mai 2009: Bundespräsident Horst Köhler und seine Ehefrau Eva Luise legen im Olympiastadion Berlin die Leichtathletik-Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen ab.

 

22./23. Mai 2009: Anlässlich des 60. Jahrestages der Gründung der Bundesrepublik Deutschland gestalten der Landessportbund und die Sportjugend gemeinsam mit dem DOSB und dem DBS ein 180 m langes sportliches Mitmachangebot beim Bürgerfest auf der Straße des 17. Juni.

 

1. Juni 2009: Das Freizeitsportzentrum des SC Siemensstadt besteht 25 Jahre.

 

5. Juni 2009: Die Mitgliederversammlung des Landessportbund Berlin wählt den früheren Senator für Bildung, Jugend und Sport, Klaus Böger, zum neuen LSB-Präsidenten. Peter Hanisch, seit 2000 Präsident, wird Ehrenpräsident. Neu ins Präsidium gewählt werden: Wolf-Dieter Wolf zum Vizepräsidenten, zum Schatzmeister Reinhard von Richthofen-Straatmann und zu Beisitzern Dr. Jochen Zinner und Isko Steffan. Der neue Vorsitzende der Sportjugend, Tobias Dollase, wird von der Mitgliederversammlung bestätigt, Gabriele Wrede (Vizepräsidentin), Marion Hornung (Frauen im Sport), Uwe Hammer und Prof. Dr. Gudrun Doll-Tepper wurden wieder gewählt. Ausgeschieden sind Dr. Dietrich Gerber und Dr. Jochen Börner, denen für ihre langjährige Tätigkeit gedankt wurde.

 

Der neue LSB-Präsident Klaus Böger hat das Steuer des Dachverbandes mit einem 5-Punkte-Programm übernommen:

  • Zusammenarbeit von Sport und Schule
    • Förderung von Integration
    • Gesundheit und Prävention
    • Gezielte Förderung des Leistungssports
  • Sicherung der Haushaltsmittel für den Sport durch längerfristige Vereinbarungen.

 

7. Juni 2009: Das ‚Festival des Sports’ in Berlin findet zum 7. Mal beim SC Siemensstadt im Sport- und Freizeitzentrum statt.

 

13./14. Juni 2009: Auftaktveranstaltungen des Landessportbundes und der Sportjugend zur ‚Aktionswoche gegen Alkoholmissbrauch’.

 

14. Juni 2009: Der neue Vertragspartner des Sports, EJF Lazarus, veranstaltet im Diakoniezentrum Heiligensee für 5.000 Besucher den Event „Sport macht Spaß“.

 

16. Juni 2009: Unter dem Thema „Kids in die Sportklubs“ laden der Landessportbund und die Sportjugend Berlin gemeinsam mit der Deutschen Kredit-Bank zum ‚Berliner Sportgespräch’ in die DKB-Zentrale ein.

 

20. Juni 2009: Der RC Hevella erhält als erster Berliner Verein das Zertifikat „GUT DRAUF“ der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

 

Juli 2009: Neuer Webauftritt des LSB Berlin mit „www.wirbewegenberlin.com“.

 

Juli/August 2009: Im 40 Jahr der Partnerschaft des Landessportbundes Berlin mit der Stadtverwaltung von Jerusalem wird in Israel durch den LSB-Präsidenten Klaus Böger eine Ausweitung des Begegnungsprogramms im Jugendsport vereinbart.

 

9. August 2009: Die Sportjugend Berlin lädt zur ‚Sayonara-Party’ des deutsch-japanischen Simultanaustausches ein.

 

15.-23. August 2009: Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin.

 

18. August 2009: Während der LA-Weltmeisterschaften besuchen die Sportlegenden Edwin Moses, Sergej Bubka und Nawal El Montawake von der ‚Sport für Good Stiftung’ das Kick-Projekt der Sportjugend in Treptow.

 

21. August 2009: Im Lichthof des ‚Hauses des Deutschen Sports’ im Olympiapark zeigt das Sportmuseum die Ausstellung „Jesse Owens – Eine Sportlegende“ gezeigt, die auch vom Präsidium der AIMS und den Nachfahren von Jesse Owens und Luz Long besucht wird.

 

September 2009: Die Sport für Berlin gGmbH, Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft des LSB Berlin, weist in ‚Sport in Berlin’ auf das für Sportvereine günstige Arbeitsförderprogramm „Kommunal-Kombi“ hin, das Arbeitslosen Anstellungen bis zu 3 Jahren ermöglicht und Teil des von der Politik gewünschten ‚Öffentlichen Beschäftigungssektors“ (ÖBS) ist.

 

1. September 2009: Der Landessportbund Berlin und die DKLB-Berlin schreiben einen „Innovationspreis des Berliner Sports“ aus.

 

4. September 2009: LSB-Präsident Klaus Böger und SJB-Vorsitzender Tobias Dollase übergeben im Haus des Sports einen Staffelstab an den neuen Jahrgang des Freiwilligen Sozialen Jahres im Sport. Seit 2001 sind 686 junge Leute über das FSJ in 200 Einsatzstellen des Vereinssports tätig gewesen.

 

8. September 2009: Erstmals ist der Landessportbund Berlin auf dem ‚Hoffest’ des Regierenden Bürgermeisters im Roten Rathaus mit einem eigenen Stand vertreten.

 

8. September 2009: Vergabe des ‚Grünen Bandes’ der Dresdner Bank durch die Commerzbank an vier Berliner Vereine in der Repräsentanz am Pariser Platz.

 

11.-13. September 2009:  Juventus Deutschland veranstaltet mit dem Landessportbund und der Sportjugend das 16. Berliner Kinderfestival im Reiterstadion.

 

24. September 2009: Die Berliner Volksbank und der Landessportbund Berlin zeichnen die Sieger des Landeswettbewerbs „Sterne des Sports“ aus. Der „Große Stern des Sports“ in Silber geht an den Verein Sporttreff Karower Dachse, der zweite Preis an den Berliner TSC und ein Stern in Bronze an den FC Internationale Berlin. Drei kleine Sterne werden an den SV Pfefferwerk, den TuS Hohenschönhausen und den ATV zu Berlin verliehen.

 

1. Oktober 2009: Mit einem Festakt und Vorführungen der Gymnastikschülerinnen und

-schüler begeht die Sportschule des Landessportbundes Berlin ihr 40. Gründungsjubiläum.

 

8. Oktober 2009: Im Ludwig-Erhard-Haus der Industrie- und Handelskammer findet zum 60. LSB-Jubiläum eine Festveranstaltung unter dem Motto „Die zweite Reihe ist passé – Frauen in Führungspositionen“ statt. Den Festvortrag hält Frau Prof. Dr. Gertrud Höhler, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Landessportbundes Berlin.

 

8. Oktober 2009: Das EJF Lazarus eröffnet in Kooperation mit dem Landessportbund und der Sportjugend Berlin in Neukölln das erste Internat für Schulverweigerer.

 

20. Oktober 2009: Das neue Seminargebäude mit Sporttrakt und Arbeitsräumen der Bildungsstätte der Sportjugend Berlin im Olympiapark wird seiner Bestimmung übergeben. Die elfjährige Aylin aus Neukölln wird als 1.000 Mitglied der Aktion „Kids in die Sportklubs“ begrüßt.

 

3. November 2009: Übergabe der Auszeichnung des ‚Innovationspreises des Berliner Sports’ zum 60-jährigen Jubiläum im Bärensaal der Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Die Preise und Sonderpreise des Landessportbundes und der Stiftung Lotto (DKLB) gehen an 12 Sportvereine, einen 1. Preis erhalten der TSV Berlin-Wittenau (über 1000 Mitglieder), der Kinder- und Jugend-, Reit- und Fahrverein Zehlendorf (bis 1000 Mitglieder) und die Spandauer Anglervereinigung 1947 (bis 200 Mitglieder).

 

4. November 2009: Die Bildungsstätte der Sportjugend Berlin beteiligt sich an der Fachtagung „Neue Berliner Schulstruktur“ der Jugendbildungsstätten im Landesjugendring Berlin.

 

9. November 2009: Am ‚Fest der Freiheit’ zwischen Reichstag und Potsdamer Platz anlässlich des Jubiläums „20 Jahre Mauerfall“ beteiligt sich der Deutsch-Türkische Kinder-, Mädchen- und Jugendtreff der Sportjugend Berlin mit einem von Kindern und Jugendlichen gestalteten Dominostein.

 

14. November 2009: „Alter hin – Sport her“ lautet das Motto des 3. Symposiums Seniorensport der Landessportbünde Berlin und Brandenburg im ‚Haus des Sports’ auf den Stadion-Terrassen.

 

14. November 2009: Mitwirkung der Sportjugend beim „Jugendforum“ des Abgeordnetenhauses von Berlin.

 

1. Dezember 2009: Der Journalist Hansjürgen Wille erinnert in „Sport in Berlin“ unter der Überschrift „Der Weg zur Einheit“ an den 9. November 1989, der auch den Berliner Sport veränderte.

 

7. Dezember 2009: Der 1. Berliner Judo-Club 1922 (EBJC) erhält für seine vorbildliche interkulturelle Jugendarbeit den „Integrationspreis 2009“ des Landesbeirates für Integrations- und Migrationsfragen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

A N L A G E N

 

 

Rundfunkrede Gerhard Schlegel vom 31. Dezember 1949 im Rias:

 

„Eine der wichtigsten Aufgaben der Berliner Sportler im Jahre 1949 war zweifellos die Schaffung einer einheitlichen Dachorganisation, die, ohne jede parteipolitische oder wirtschaftliche Bindung die Interessen des Sportes in jeder Beziehung zu vertreten hat. Am 29. Oktober wurde der Sportverband Groß-Berlin gegründet und heute, nach 2 Monaten, können wir mit Freude feststellen, dass die Vereine und Fachverbände seine wichtige Funktion erkannt haben und ihrem Verband im Berliner Sportleben den richtigen Platz geben.

 

Die hauptsächlichen Arbeiten des Verbandsvorstandes

 

  • die Interessen der Sportler bei Magistrats- und anderen Dienststellen zu vertreten,
  • die Verbindung mit den westlichen Landessportbünden aufzunehmen,
  • die Zusammenarbeit mit den Organisationen des Ostsektors und der Ostzone aufrecht zuerhalten,
  • die Vereins- und Verbandsarbeit durch unsere Einflussnahme bei der Verteilung von Totomitteln zu sichern,
  • die Ausbildung geeigneter Lehrkräfte zu fördern und Lehrgänge für Sport-, Frauen- und Jugendwarte durchzuführen,
  • die Instandsetzung der Turn- und Sportstätten, der Schwimmhallen und die notwendigen Neubauten anzuregen und zu fördern und darauf hinzuwirken, dass die Gebührenzahlungen nicht, wie bisher, die wenigen Mittel der Sportvereine verschlingen,

haben bereits zu guten Erfolgen geführt, da uns überall viel Verständnis entgegengebracht wird. Wir Verbandsfunktionäre arbeiten ja auch in unseren Vereinen an führender Stelle mit und haben so unser Ohr stets für die Wünsche und Sorgen der Sportler und vor allem der Jugend offen und wissen, worauf es ankommt.

 

Berlin soll und will im kommenden Jahr seine alte Bedeutung als Sportzentrum wiedergewinnen. Die Männer, Frauen und Jugendlichen werden bei der verbesserten Ernährung ihre Leistungen steigern können. Die zu erwartende Besserung der wirtschaftlichen Lage Berlins, die vielen unserer Kameraden wieder einen neuen Arbeitsplatz geben wird und ihnen so die Sorgen um das tägliche Brot nimmt, wird die sportliche Leistung ebenfalls erhöhen.

 

Auch im Jahre 1950 wird der Sport vielen in Berlin, in Deutschland und überall auf dieser Erde etwas ganz Besonderes bedeuten. Wir wollen uns bemühen, die Regeln und moralischen Verpflichtungen unseres Sportes genau einzuhalten und damit unseren Beitrag an der Hebung der allgemeinen Moral leisten. Der Sport wird nicht unser ganzes Leben und Denken beherrschen. Er soll nur am Ende des Lebens stehen, als ein freies, freudespendendes Tun ohne greifbaren Nutzen, als Steigerung des Lebensgefühls und als Ausgleich zu den Gegebenheiten des Alltags.

 

So verstanden, wird der Sport seinen bescheidenen Anteil zur Milderung der Not der Zeit beitragen. Wir wollen ihn durch unsere gemeinsame Arbeit in die richtigen Bahnen bringen und immer daran denken, dass jeder Sportsmann auch als Mensch nach seiner Gesinnung und Sauberkeit beurteilt wird.

 

Die Sportler der Westzonen rufen wir auf, uns in Berlin durch ihre Besuche und durch Einladungen nach dem Westen in unserer Aufbauarbeit zu unterstützen.

 

Vom Magistrat erhoffen wir einen weiteren schnellen Ausbau unserer Sportstätten aus Etatmitteln und nicht nur aus Totogeldern und von den Alliierten wünschen wir uns die völlige Freigabe des Olympiastadions für die Erweiterung unserer Arbeitsgrundlagen.

 

Allen Sportfreunden in Berlin, im Westen und im Osten, über alle Grenzen hinweg wünsche ich ein frohes, sportlich erfolgreiches und gesundes neues Jahr. Gut Sport 1950!“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

La Hasenheide Berlinoise

Samstag, 10. November 2012

 

La Hasenheide berlinoise est, pour le sport du mouvement au niveau international, un sol historique – inséparablement lié au nom du Docteur h.c. Friedrich-Ludwig Jahn.

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The Berlin Hasenheide

Samstag, 10. November 2012

 

The Berlin Hasenheide is ‚historical’ ground for international sport and is closely associated with the name Dr. Hon. Friedrich-Ludwig Jahn. Jahn came to Berlinin 1809 and taught at theGrauenKosterHigh Schoolan the Plamann Education Institute. In the fall of 1810  he founded together with Friedrich Friesen the “German Federation” which was seeking a national and political union.

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Die Berliner Hasenheide

Samstag, 10. November 2012

 

Die Berliner Hasenheide – erster Turnplatz Deutschlands

 

Im Jahr 2011 sind 200 Jahre seit der Eröffnung des ersten öffentlichen Turnplatzes Deutschlands – höchstwahrscheinlich der Welt – vergangen. Ein Grund, sich mit diesem Ereignis und dem jetzigen Zustand der Erinnerungsstätten in der Berliner Hasenheide auseinanderzusetzen.

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200 Jahre Turnplatz Hasenheide 2011 (Foto: Nippe)

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Die Olympischen Spiele der Antike

Samstag, 10. November 2012

1.200 Jahre gefeiert und 1.000 Jahre vergessen

 Die Geschichte der Olympischen Spiele ist uralt. Schenkt man den frühen griechischen Sagen Glauben, dann wurden bereits zwei- bis dreitausend Jahre vor unserer Zeitrechnung zu Ehren des Gottes Zeus Wettspiele im heiligen Bezirk von Olympia veranstaltet. Am Zeustempel in Olympia sind Herakles und Pelops abgebildet, in denen man die Begründer der Spiele vermutet. Die Wettspiele schienen lange Zeit in Vergessenheit geraten zu sein, denn erst im 8. Jahrhundert v. Chr. drang wieder eine Kunde darüber an das Licht der Öffentlichkeit. Der Peloponnes wurde zu dieser Zeit fortwährend von Kriegen heimgesucht. Die griechischen Staaten waren untereinander verfeindet. Der Hass zwischen den großen Stadtstaaten, insbesondere zwischen Athen und Sparta, wurde sorgsam gehütet und durch immer neue Feindlichkeiten genährt.

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Olympia – heute  ein Ort für die Entzündung des Olympischen Feuers

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Homepage wird wieder hergestellt

Freitag, 02. November 2012

Durch einen Server-Crash sind die Inhalte der Homepage zur Zeit nicht mehr erreichbar. Sie werden in den nächsten Monaten wieder hergestellt, zuerst die Texte, dann die Fotos und Anlagen.

Wir bitten um Verständnis.

 

MN